Der Großteil der Labradore, die ich kennengelernt habe, kamen aus Nicht-Verbandszucht oder hatten ulkige Fantasiepapiere. (das bildet ja auch den tatsächlichen Status Quo in D ab)
Da ist mir schon aufgefallen, dass viele Hunde scheinbar keinen Steuerknüppel für ihre riesige Energie haben, sich hochspulen und dort bleiben, kaum zu erreichen durch irgendeine Art von Einwirkung.
Finde es schwer zu sagen, was dabei der Hund an sich und was Führungsproblem war/ist.
Auf jeden Fall habe ich viele Hunde mit für meinen Geschmack unangenehmer Tendenz kennengelernt, die dem, was einen Labrador ausmachen sollte, in einigen Punkten diametral entgegenstanden.
Wenn ich jetzt genauer drüber nachdenke, halte ich es wohl wirklich für ein Problem der ziellosen Vermehrerei.
Ich liebe die Rasse, das können so geniale Hunde sein mit einem so beeindruckenden Arbeitswillen, in sich ruhend, sicher, souverän, pferdestehlbereit....aber es gibt durch die Riesenmasse an Hunden auch eine Riesenspannbreite an echt ätzenden Merkmalen.