Beiträge von lilactime

    Ich bin mir sicher, jemand anderen würden beide Punkte stören..


    Wie oft habe ich hier und woanders schon gelesen, wie sehr es Menschen stört und was sie für einen Aufwand betreiben, wenn der Hund auf die Couch oder aufs Bett geht..

    Da es DICH ja aber null stört, ist es doch komplett irrelevant.

    Ist das Koketterie? Ich versteh dein Anliegen bei diesen Wiederholungen ehrlich gesagt auch nicht.

    Aber es stimmt, entweder sieht man hibbelige wie meine, oder einfach die fetten Labratonnen die sich kaum noch rühren können. (Wobei letztere mir echt leid tun).

    Das find ich gar nicht, dass nur die zwei Pole rumlaufen.

    Ich treff auch immer noch (abseits von Dummytraining oder DRC Veranstaltungen jetzt) ganz wundervolle Exemplare, die mein Herz höher schlagen lassen. Einfach so. Auf der Straße.

    Beim Golden treffe ich überdurchschnittlich viele eher schwerfällige Showtypen, die in ihren besten Jahren eine traurige Schnarchnasigkeit an sich haben. Meist die "weißen Riesen" (wie sie die Züchterin meines Rüden nennt)

    Thema Gewalt in der Literatur finde ich auch schwierig.

    Ich lese vieles, was Grausamkeiten verschiedenster Art beinhaltet, aber mich befremden Genre oder Genrevertreter total, bei denen drastische Gewalt Mittel zum Zweck ist. Dh nicht eingebunden in einen (realen) historischen Kontext oder als Rädchen im Getriebe einer Story, sondern einfach eine Schlachtplatte auf 300 Seiten.

    (Auf Fitzek nicht bezogen, von dem kenn ich nichts und leg auch keinen Wert drauf)

    Ich hatte es hier eigentlich nirgends so gelesen, dass abgestritten wird, dass es möglich ist, seinen Rüden durch mehr oder weniger Exposition dazu zu bekommen, mit läufigen Hündinnen besser/gut zurechtzukommen.

    Dieses Absolute ist immer ein wenig nervig (bei mir hat sich nach 157 Hunden gezeigt, dass es keinerlei Probleme mit Rüden und läufigen Hündinnen gibt, weil ich die erziehe), weil es so wenig aussagt und gleichzeitig irgendwie den Eindruck erweckt, Andere seien halt zu doof.

    Bin da bei SavoirVivre

    ....

    Mein Rüde zeigt sich aktuell (noch? Schon?) toll kontrollierbar an Hündinnen, ich freue mich drüber und knüpfe erziehungstechnisch dran an.

    Der Großteil der Labradore, die ich kennengelernt habe, kamen aus Nicht-Verbandszucht oder hatten ulkige Fantasiepapiere. (das bildet ja auch den tatsächlichen Status Quo in D ab)

    Da ist mir schon aufgefallen, dass viele Hunde scheinbar keinen Steuerknüppel für ihre riesige Energie haben, sich hochspulen und dort bleiben, kaum zu erreichen durch irgendeine Art von Einwirkung.

    Finde es schwer zu sagen, was dabei der Hund an sich und was Führungsproblem war/ist.

    Auf jeden Fall habe ich viele Hunde mit für meinen Geschmack unangenehmer Tendenz kennengelernt, die dem, was einen Labrador ausmachen sollte, in einigen Punkten diametral entgegenstanden.

    Wenn ich jetzt genauer drüber nachdenke, halte ich es wohl wirklich für ein Problem der ziellosen Vermehrerei.

    Ich liebe die Rasse, das können so geniale Hunde sein mit einem so beeindruckenden Arbeitswillen, in sich ruhend, sicher, souverän, pferdestehlbereit....aber es gibt durch die Riesenmasse an Hunden auch eine Riesenspannbreite an echt ätzenden Merkmalen.

    Rettich ist ja ein Speicherorgan, eine verdickte Hauptwurzel. Die Pflanze ist eigentlich zweijährig, wenn es bei dir jetzt drinnen blüht, werden die Blüten nicht befruchtet, keine Samen entstehen, die du wieder aussäen könntest.

    Auf Deutsch gesagt, ich kann das an die Kaninchen füttern, weil als etwas anderes wie das nützt mir die Pflanze nichts mehr? :denker:

    Äh

    Ja.