Beiträge von Trace

    Mein unkastrierter Rüde (14kg) bekommt 190g Trockenfutter am Tag, meine kastrierte Hündin (4,5kg) 200g Gekochtes. Beide halten ihr Gewicht so.

    Bei meinem Rüden kann noch Gewicht kommen, daher passe ich das auch immer wieder an. Leckerli bekommen beide trotzdem auch dazu, also da wird dann nichts vom Futter abgezogen oder so.

    Trace

    Wenn sie schnell friert, würde ich vielleicht lieber gleich einen Overall kaufen. Da bleiben die Knie auf jeden Fall warm.

    Die gibts auch bei SDW oder equafleece, Rukka, formydogs,...

    Sie friert an sich nicht schnell, nur Temperaturstürze machen ihr zu schaffen. Und dem Knie tun Nässe und Kälte halt nicht gut.

    Ich hab bedenken, dass sie mit Overall nicht läuft. Sie findet das suuuuper blöd. Oder setzt man da auf Gewöhnung?

    Ja genau. Wir vermuten, dass ihr Knie mit Arthrose anfängt (wird natürlich noch abgeklärt). Da ist es halt umso wichtiger, dass alles warm bleibt.

    Ich glaube, bei Elliot ist die Funktion "frieren" nicht eingebaut. :ugly: Den hab ich tatsächlich noch nie frieren sehen.


    Danke für eure Hilfe!

    Ich hab heute mal was versucht. |) Bin einfach mal beim normalen Spaziergang losgejoggt, Elliot am normalen Geschirr und hab ihn angefeuert. Der war sofort vorne und hat ganz toll konstant gezogen und fand sich sooooo gut. :applaus:

    Nächste Woche geht´s zu Simply Outside, Ausrüstung besorgen.

    Huhu,

    Ich hab mal eine Frage und hoffe ich darf die hier auch stellen.

    Kann mir jemand einen warmen Mantel für einen kleinen Hund (Rückenlänge 36cm) empfehlen, der die Hinterhand schön abdeckt? Also der sollte schon bis ans oder leicht übers Knie gehen im Idealfall.

    Danke schon mal =)

    Huhu!

    Ich habe beides, also sowohl einen erwachsenen Hund aus dritter Hand (wenn auch nicht direkt Tierschutz) und einen Welpen vom hervorragenden Züchter.

    Nachdem ich beides erlebt habe, steht für mich mehr oder weniger fest, dass ich nur noch Welpen vom Züchter möchte.

    Meine Hündin kam mit knapp 17 Monaten zu mir. Sie war durch häufige Besitzerwechsel verstört, ängstlich, zurückhaltend und gleichzeitig extrem anhänglich an mich. Um das Ganze abzukürzen: der Weg mit ihr war sehr sehr lang, sehr schwer, sehr steinig und so manche Baustelle managen wir, weil sie das nicht mehr ablegen wird. Nicht falsch verstehen, sie ist für mich der Hund schlechthin. Aber manchmal tut es mir weh, sie in bestimmten Situationen zu sehen und nicht zu wissen, was sie erlebt hat, um diese Reaktion hervorzurufen.

    Mein Rüde kam mit 10 Wochen hierher, ist bei einer ganz ganz tollen Züchterin aufgewachsen und war von Anfang an sehr unkompliziert. Einzig für die Stubenreinheit hat er länger gebraucht als wir gedacht hätten und das war schon anstrengend. Ich weiß gar nicht, wie oft er ins Haus gepinkelt hat, ob da 100 Mal reichen?

    Er war von Anfang an super offen, neugierig und freundlich zu allem und jedem. Sozialisierung war relativ leicht insofern, dass ich einfach gute Kontakte für ihn hatte, die er regelmäßig getroffen hat und auch noch trifft und ich hatte auch die Möglichkeit, ihn blöde Situationen in einem vorher bestimmten Rahmen erleben zu lassen. So hat er z.B. auch mal erfahren, dass nicht immer alle Hunde nett sind und ihn genauso toll finden wie er sie und dass es sein kann, dass man auch mal eine drüberkriegt, weil man falsch geatmet hat. Das war aber immer alles kontrolliert und davon profitieren wir bis heute.

    Klar, als Ersthundehalter weiß man vielleicht noch nicht so, wohin man will oder was einem wichtig ist. Ich wusste das bei meinem Rüden bereits und es hat mir definitiv sehr geholfen. Aber beim erwachsenen Hund gibt es eben schon den relativ gefestigten Charakter und bestimmte Eigenschaften, die einen dann vllt stören, wird man u.U. nicht mehr los und kann nur managen.

    Würdet ihr sagen, euer Hund wäre ein guter Kontakt für einen fremden Welpen?

    Jein.

    Elliot ist super. Geht sehr freundlich und nett auf andere Hunde zu und ist anfangs auch sehr vorsichtig. Sein Aber: Er ist recht wild beim Spielen. Je nach Größe des Welpen würde ich das dann unterbinden. Wäre es aber z.B. ein Labradorwelpe, dem es nicht unbedingt was ausmacht, auch mal einen Pfotenpatscher auf den Kopf zu kriegen, hätte ich da keine Bedenken.

    Kimi finde ich als Kontakt für Welpen eigentlich auch toll. Sie ist sehr nett, sehr höflich und sie zeigt ganz fair Grenzen. Je nach Welpe könnte/müsste/sollte dieser aber lernen, Grenzen aufgezeigt zu bekommen bzw. diese zu akzeptieren. Sie würde ich z.B. mit einem Labbiwelpen eher nicht länger zusammen lassen, weil ich dann Angst hätte, dass sie unter die Räder kommt. Sie macht zwar tolle Ansagen, kann die aber im Ernstfall nicht umsetzen.

    Würde ich mir jetzt einen Welpen zu meinen dazu holen (was ich eh erst dan tun würde, wenn Elliot nochmal ein Jahr älter ist), dann hätte ich zwei tolle Erzieher hier, da bin ich mir ganz sicher. Auch wenn ich trotzdem noch in Bahnen lenken müsste, aber das bleibt eh nicht aus.

    Und der Vollständigkeit noch unser Teilzeit-Labbi: Er war bei Elliot immer der nette Onkel, der jederzeit zum Spielen bereit ist. Fast immer ganz vorsichtig, legt sich extra auf den Boden, passt super gut auf und lässt sich von Welpen malträtieren. Das ist aber auch sein "Nachteil": Er macht gar keine Ansagen. Erst dann, wenn es ihm weh tut. Daraus lernt ein Welpe im Zweifelsfall eben auch nichts Gutes. Aber trotzdem würde ich ihn zu stabileren Welpen problemlos lassen können.

    Ach ja: Natürlich alles nur, wenn der Welpenbesitzer und der Welpe selbst das auch möchte. Ist eh klar, wollte ich nur nochmal dazu sagen.

    Wieso Du dem Futter keine Enzyme zugeben sollst verstehe ich auch nicht. Evtl. einfach mal versuchen, ob es sich damit bessert?

    Das werde ich jetzt auch mal versuchen. Sie bekommt jetzt Enzyme mit ins Futter und mal schauen, ob es damit besser ist.
    Es hieß, wenn sie spezielles Diätfutter bekommt, braucht sie nicht extra Enzyme ins Futter. Sonst könnte sie auch "normales" fettarmes Futter bekommen und dann dazu Enzyme. Das käme quasi aufs Gleiche raus.

    Die Insuffizienz wurde über die Elastase im Kot nachgewiesen.

    Das ist interessant. Wurde hier nie gemacht.

    Gab es denn irgendwelche Verbesserungen oder Verschlechterungen je nach Futter und Enzymgabe oder hat sich da nie was verändert? Hat sie auch Durchfall oder "nur" Schmerzen? Wie reagiert sie auf das Sab Simplex? Also wie geht es ihr ohne und wie mit?

    Die regelmäßigen Bauchschmerzen hat sie erst seit ein paar Monaten. Auch nicht so wahnsinnig oft, aber in den letzten zwei, drei Monaten häuft es sich schon. Mit anderem Futter hattte sie sowas nicht, das hat sie aber alles nach einer Zeit konsequent verweigert.

    Sab Simplex hilft im Normalfall gut. Damit werden die Bauchgeräusche weniger und der Bauch wird wieder weich. Ohne das Sab Simplex passiert das nicht bzw. nicht so schnell.

    Wir haben hier einen Barfladen, der auch Futterberatungen anbietet. Barf kommt zwar nicht infrage, aber kochen wäre eine Alternative. Ich überlege ja immer noch, da mal anzufragen. Allerdings kostet eine Futterberatung für einen Hund mit Erkrankung 90€, also mMn zu viel, um es eben "einfach mal" zu machen.

    Aktuell geht´s ihr wieder gut. Ich weiß gerade nicht so richtig weiter. Einerseits möchte ich das auch nicht übertreiben und ihr die ganzen Untersuchungen antun, aber andererseits ist das ja auch kein Dauerzustand. Vermutlich werde ich es noch eine Zeit beobachten und dann weiter entscheiden.