Weil geschrieben wurde, dass Eleganz eigentlich auch subjektiv ist: Für mich ist ein trabender Großpudel, der vor sich hin schwebt, die laufende Eleganz. Heißt aber nicht, dass ich Eleganz z.B. einem Border absprechen würde, nur ist das eben wieder etwas ganz anderes.
Beiträge von Trace
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900€ wegen Bauchspeicheldrüsenentzündung. Hund viermal am Tropf an drei aufeinanderfolgenden Tagen, zweimal Röntgen, Sedierung, diverse Infusionen und zig Medikamente, zwei Blutuntersuchungen im Labor, spezielles Futter, das in dem Moment sofort nötig war, etc.
aaaaaaaber: Kimi hat´s überstanden. Und dafür ist mir die Rechnung egal.
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Ich stehe da allerdings jetzt gerade ein bisschen auf dem Schlauch: Ihr redet alle von positiven Gefühlen, das kenne ich bisher nur aus dem Kontext Aggression (und Furcht.) In dem Moment ist es ja super positive Gefühle reinzubringen.
Beim Vorstehen wird der Hund aber vermutlich randvoll sein mit positiven Gefühlen, oder? Da clickt man bestimmt aus anderen Gründen rein.Ich denke, dabei soll das Vorstehen als Aktion bewertet werden. Also dass der Hund merkt, der Mensch findet seine Aktion gerade (das Stehenbleiben) richtig gut und somit diese Aktion an sich mit positiven Gefühlen belegt wird. So jedenfalls der Plan, ob sich das dann immer so umsetzen lässt und so beim Hund ankommt, ist die andere Frage.

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Kannst du mit ihm in die entgegengesetzte Richtung ein Stückchen rennen? Dann hätte er seine Belohnung im Rennen, wird aber gleichzeitig auch vom Jagdbaren abgelenkt. Sofern er dann nicht stehen bleibt, weil er sich davon eben nicht wegbewegen will.
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Noch kurz ergänzend, was auch @Brizo ja schon angeführt hatte: Mit dem Click löst man ja auch eine positive Stimmung im Hund aus. Kimi kann in schwierigen Momenten oft kein Futter annehmen, trotzdem kommt der Click als positiv an: man merkt ganz deutlich, wie sie sich nach und nach entspannt. Und wenn wir die Situation dann mehrmals hatten bzw. wenn sie wieder etwas gelassener ist, kommt auch das Futter als primärer Verstärker ins Spiel, weil sie es wieder annehmen kann.

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Gerade dazu: Ich habe letztens gelesen, dass man genau so auch clickern soll. Der Hund kann am anfang tatsächlich noch nicht so weit sein, dass er sich umorientieren kann, tortzdem kriegt er ja mit, dass das Verhalten, dass er in diesem Moment zeigt, erwünscht ist. Wenn ich bei Kimi in so einer Situation nicht durchkomme, aber weiß, dass sie es eigentlich könnte bzw. schon mal geschafft hat, lasse ich auch mal eine Clickersalve auf sie los und dann ist sie sofort wieder da und kann sich zu mir umorientieren. Aber das mache ich wie gesagt nur, wenn ich weiß, dass sie das so schon einmal geschafft hat.
Und ich muss sagen, dieses Clicken, obwohl noch keine Umorientierung stattfindet, hat bei mir und bei ihr eine Art Aha-Effekt ausgelöst und uns ein ganzes Stück weitergebracht! Manchmal ist der Hund halt noch nicht so weit, sich zum Menschen umorientieren zu können oder auch Futter anzunehmen, aber das wird nach und nach und, wie schon geschrieben, trotzdem kommt ja sicherlich irgendwo an, dass das Verhalten gerade erwünscht ist und positiv belegt wird.
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Danke, dass du an mich glaubst, Mama

Woher kenne ich das bloß!?

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Danke!

Das arme Möps wird im September auch schon 6, ich weiß, so alt ist das noch nicht, aber... *seufz* Und bei der Kastra war er so schwer in Narkose zu kriegen, der damalige TA brauchte wohl einiges an Narkosemittel, damit der Hund denn dann auch mal weg war...
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Sorry fürs OT, aber dieses Wort musste ich jetzt 2x lesen

Ging mir auch so.
