Ich hab jetzt nicht den ganzen Thread durchgelesen, aber zum Ausgangsthema: Ich kenne einen Fall, in dem ein 73-Jähriger einen Hund vom Züchter haben wollte. Der Mann war Jäger, noch recht fit, viel unterwegs... sprach also eigentlich nichts gegen ihn außer seinem Alter. Der Züchter wollte ihm keinen Welpen geben, tat es aber letztlich doch, weil der Mann hartnäckig blieb.
Vier Jahre später starb der Besitzer des Hundes, der Hund blieb bei dessen Witwe. Jetzt führt er ein Leben... nun ja, das einem 5 Jahre alten Hund nur bedingt gerecht wird. Ihm geht es gut, aber ausgelastet wird er als ehemaliger Jagdhund sehr wenig.
Ich kann die Argumente von Tierheimen nachvollziehen, wenn sie sagen, sie möchten nicht an ältere Menschen vermitteln. Ich kann aber auch genauso gut die älteren Menschen verstehen, die fit sind und sich einen Hund wünschen. Es ist wirklich schwierig, sich über sowas ein Urteil zu bilden, weil es da auch diesen einen Fall nicht gibt. In meinem obigen Beispiel hätte auch niemand damit gerechnet, dass der Mann mit 77 Jahren verstirbt, das geschah von einem Tag auf den anderen. In dem Fall ist es auch noch glimpflich ausgegangen, weil der Hund bleiben konnte, in anderen Fällen geht das nicht...
Mir würde es wohl das Herz brechen, wenn man mir keinen Hund mehr vermitteln würde aufgrund meines Alters. Vllt wäre da auch sachliche Aufklärung sinnvoll, also wo könnte der Hund im Falle des Falles unter kommen, wer könnte ggf. aushelfen mit Spaziergang o.Ä. oder vllt auch eher ältere Hunde an ältere Menschen vermitteln.