Achso, Brent Weeks ist manchmal doch etwas blutig.
Aber nicht zu viel oder zu sehr, finde ich. Und ich mag so arg blutige Sachen nicht.
Artemis Fowl ist super!! Absolute Empfehlung meinerseits, ich hab die Bücher damals verschlungen. ![]()
Achso, Brent Weeks ist manchmal doch etwas blutig.
Aber nicht zu viel oder zu sehr, finde ich. Und ich mag so arg blutige Sachen nicht.
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Brent Weeks ist auch genial. Bisher von ihm erschienen sind die Schatten-Trilogie und die Licht-Reihe, davon erscheint im nächsten Jahr der letzte Teil.
Ist aber etwas anspruchsvoller, es gibt viele Handlungsstränge, bei denen man echt ein bisschen hinterherkommen muss, von der Sprache und der Art her ein bisschen derber. Muss einem gefallen, ich liebe vor allem die Licht-Reihe sehr.
@Trace
Ohhh, ich freue mich sehr für dich, dass es jetzt endlich doch mal eine gute Wendung gegeben hat. Ich drück dir ganz fest die Daumen, dass jetzt alles gut geht
Danke dir!
Ich hoffe auch, dass jetzt einfach alles gut geht. Erstmal muss die Hündin ja aufnehmen, die Welpen austragen, der passende Welpe dabei sein... aber da mache ich mich jetzt erstmal gar nicht verrückt. Jetzt wird es bestimmt alles gut. ![]()
2017
kraehe: Dalmatinermix, Hündin, Einzug Anfang 10.2017
WeAreAwesome : Einzug 21.10. English Cocker Spaniel,Rüde,red/white,Haywood
Hecuda Oktober 2017 (wenn was passendes dabei ist) , Schäferhund Langstock, Geschlecht egal, Züchter steht fest
SabethFaber: Anfang Dezember, LHC, Rüde, geb. 7.10.2017
Erdbeerhonig: Ab 2017 amerikanischer Langhaarcollie, def. Hündin, blue merle oder tricolor
Countrystyle: AL Border oder Working Kelpie wenn Nachfolger ansteht
Binks: Ab 2017: Großspitz in schwarz oder braun, Rüde
HollyAussie: Mitte/Ende 2017 Australian Shepherd, Geschlecht und Züchter noch nicht sicher
Lissi0612: sobald die Hündin 2017 läufig wird: Kurzhaardackel gestromt, Rüde, Züchter steht fest
sweetathos: 2017, wahrscheinlich Cane Corso, Farbwunsch grau oder schwarz gestromt, vorzugsweise Rüde
Schmuh: Ende 2017 (voraussichtl.), Deerhound, Hündin, Züchter steht
JarJarBinks: FCI Herder, warscheinlich Hündin
bordy: Ende 2017 Malinois Rüde
2018
Mondwoelfin: Gos d'Atura Catalá Hündin aus eigener Nachzucht, vermutlich nicht vor Ende 2017/Anfang 2018
LiaPfote: Februar/März 2018, Chinese Crested Dog, Hündin, vorzugsweise Schoko; Züchtersuche läuft
pilvi: Anfang 2018, Hollandse Herder KH, vorzugsweise Hündin
pilsd: LHC amerikanischer Typ, (dark) sable, ansonsten tricolor,
Geschlecht: Hündin; Züchterin steht fest; Einzug wenn alles klappt
Anfang 2018, ansonsten müssen wir auf den nächsten Wurf warten
Bemmchen: Frühjahr 2018, Corgi, blue-eyed Cardigan, Rüde, zwei Züchter zur Auswahl
Hrefnaa: Frühjahr 2018, Nova Scotia Duck Tolling Retriever, Hündin, Züchter steht fest
ver_goldet: Frühjahr 2018, Flat coated Retriever, Hündin, auf Züchtersuche, spätestens 2019 Wurf
Trace: etwa April/Mai 2018, Kleinpudel, vorzugsweise Rüde
Lucy_Lou: im Laufe des Jahres... Sheltie, Hündin, bevorzugt Zobel, auf Züchtersuche
granatapfelkern: Sommer 2018, KHC Hündin, Zucht steht fest
Dreamy: 2017/2018, Zweithund, Rasse steht noch nicht fest
Maslee: 2018; am. LHC, Züchterin steht fest, warten auf ZZL; Hündin
LeesyPeesy:LHC amerikanischer Typ, Farbe egal, Geschlecht:
Tendenz zu Hündin, bei passendem Hund aber auch Rüde möglich; Züchterin steht fest; Einzug 2018
maizy: 2018 Amerikanischer Langhaarcollie, Rüde, Züchterin steht fest
Mapeleca: 2018, Black and Tan Coonhound, Hündin, Züchter steht
fest. Entweder Frühjahrs- oder Winterwurf (tatsächlich kämen beide
Wurfplanungen in Frage, Frühjahrswurf aber gerne bevorzugt), je nachdem
wo dann die passende Hündin für uns dabei ist
Hummel: 2018 ein zweiter Malinois (Rüde oder Hündin ist nicht fix, Tendenz Rüde.)
Jeany2002: 2018/2019: ADSH, Rüde, schwarz oderschwarzbraun, 2 Züchter in der engeren Auswahl
JuleBule: Labrador, im Idealfall schwarzer Rüde, Züchterin gefunden, Verpaarung steht fest, wenn alles klappt im Juni 2018
Tahlly: Mitte-Ende 2018 Wolfsspitz, vermutlich Rüde
Stachelschnecke: Mitte bis Ende 2018, Sheltie, Geschlecht egal, auf Züchtersuche
Eladamri: Mai/Juni 2018 Französische Bulldogge, Züchter steht, wird ein Sohn von Galileo
Flügelfrei: Ende 2018/Anfang 2019, Nova Scotia Duck Tolling Retriever, Züchter steht zu 90% fest
Tilarya: Frühjahr/Sommer 2018, Border Collie
Später
Dinakl: Frühjahr 2019, Australian Shepherd, Hündin, Züchter steht fest.
Streichelmonster: 2019 Australian Shepherd Rüde, Arbeits,-oder
Vielseitigkeitslinie, Farbe ist wurscht. Ab Ende 2018/Anfang 2019 sehe ich mich langsam nach passenden Verpaarungen um.
bonitadsbc: 2019 - Border Collie oder Tervueren
Maggie86: ab ca. 2019 (oder auch später) "Quotenmini": Sheltie oder Papillion
Laura97: Sommer/Herbst 2019, Englisch Cocker Spaniel, Hündin, auf Züchtersuche
Labbijenny: Sommer 2019, Rasse ist noch recht offen, geht wahrscheinlich in Richtung Hütehund, Welpe vom Züchter, auf jeden Fall Hündin
Anju&co: Ab 2020 Jagdhund Rüde aus einem Tierschutzverein.
Nana0410: ca. 2020 alpenländische Dachsbracke oder was anderes Jagdhundiges
datKleene: in hoffentlich nicht all zu ferner Zukunft, Großpudel,
Rüde, Farbe egal aber eher einfarbig und nicht unbedingt weiß, vom Züchter, Tierschutz oder private Abgabe
Laurencia: ca. 2020 Sheltie, Hündin, Welpe von meiner June
Kleoi91: ca 2020 Tamaskan, Rüde oder Hündin, ist egal
FairytaleFenja: ca. 2021, ziemlich sicher Aussiehündin, Zucht steht fest ODER English Springer Spaniel, Golden Retriever AL Hündin
Brizo: ab 2020, BC AL, Züchter steht fest, Nachzucht des eigenen Rüden (spinnt gerne Zukunftsfantasien *gg* )
Jostabeera: ca. 2020, amerikanischer Langhaarcollie, Zweithund,
Hündin, Züchter steht fest oder (sehr wahrscheinlich) Hündin aus dem
Tierschutz
Chuva: Ab ca. 2020, Collie, Bulldoggen-Mix, Shar Pei-Mix oder Retriever, erwachsen, aus dem Tierschutz oder Privatabgabe.
Queeny87: Zweithund Datum aber komplett offen, Malinois, Geschlecht offen
Sambo71: wenn die beiden Senioren nicht mehr sind (bzw. die Bo,
weil unverträglich), dann soll hier ein KHC einziehen. Am liebsten Blue
Merle und Rüde. Züchter steht noch nicht fest, da ich hoffe, das es noch
ein paar Jahre dauert
Schwabbelbacke: ca 2020/2021, wenn geeigneter Zuchtrüde gefunden
wird Podenco Andaluz als Zweithund, Welpe, am liebsten Rüde, aber kein
absolutes muss
MaxyKing: ADSH, Rüde, Wolfsfarben o. Grau
BerlinPaws: wenn einer vom Trio in hoffentlich erst 20 Jahren
nicht mehr ist: Papillon, Hündin
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Anlässlich einer für mich sehr interessanten Diskussion rund um die Vorurteile gegenüber Klein- und Kleinsthunden und darüber, was deren Haltung schwieriger macht, hab ich hier mal ein paar Fragen (und einen Wunsch).
Dieser Thread ist ausdrücklich NICHT zur Provokation gedacht. Stattdessen soll er zum Austausch zwischen Groß- und Kleinhundehaltern dienen.
Was würdet ihr euch wünschen? Vielleicht mehr Verständnis oder Rücksichtnahme?
Was findet ihr schön, was nervt euch?
Warum habt ihr euch für einen großen oder kleinen Hund entschieden?
Mit welchen Vorurteilen werdet ihr beziehungsweise eure Hunde konfrontiert?Vielleicht schaffen wir es ja hier, ein bisschen mehr Verständnis auf beiden Seiten zu bekommen. Ich weiß, hier im Forum ist das bereits Ningeln auf hohem Niveau
Aber ich würde mich echt freuen, wenn es für den einen oder anderen einen „So hab ich das noch gar nicht gesehen“-Moment gibt.
Ich beziehe mal den Anfangspost mit ein, weil ich sonst die Fragen vergesse.
Ich würde mir mehr Verständnis wünschen. Aus diesem Verständnis würde meiner Ansicht nach auch mehr Rücksichtnahme entwickeln, auf beiden Seiten.
Schön finde ich, wenn andere HH ihre Hunde ganz selbstverständlich anleinen bzw. fragen, ob meine Hündin (32cm, 4kg) Kontakt aufnehmen möchte oder lieber nicht. Wir sind neulich einem Berner Sennenhund begegnet und das Frauchen fragte direkt, ob Kontakt okay ist. Ich meinte dann, nur wenn sie möchte und Kimi hat gezeigt, dass sie nicht möchte. War völlig in Ordnung, wurde nicht belächelt und ernst genommen. Sowas würde ich mir öfter wünschen, das wäre echt schon. Außerdem würde ich mir wünschen, dass kleine Hunde nicht immer eben als "nur kleine Hunde" abgetan werden.
Vorurteile... oh je. Mir wurde die Freundschaft gekündigt, als klar war, dass ein Pudel einzieht. Weil: Pudel sind alle doof und anfällig und komische Hunde. Mir wurde gesagt, Kimi sollte im Bach ertränkt werden, weil sie "so viel" bellt. Sie wird nicht ernst genommen. Die Schwiegeroma spricht mit meinem Hund nur in absolut fürchterlicher Piepse-Stimme, was ich immer absolut unerträglich finde. Ich hab mich noch nicht getraut zu sagen, dass sie das lassen soll.
Ich hatte diese Vorurteile aber mitunter selbst, muss ich zugeben. Bevor ich Kimi hatte, wollte ich auch einen "richtigen" Hund und nichts so Kleines. Kimi wurde es dann, weil sie einfach die Richtige war. Das wusste ich vom ersten Moment an und das hat sich absolut bewahrheitet, Größe hin oder her. Im Gegenteil, mittlerweile bin ich eigentlich überzeugter Kleinhundehalter, weil ein kleiner Hund einfach praktischer ist. Nimmt nicht so viel Platz weg, Zubehör und Medikamente und sowas kosten weniger, einen kleinen Hund hat man eher mal irgendwo verstaut oder mit ins Restaurant genommen. Geht auch alles mit großem Hund, klar, aber da muss man glaube ich mehr managen, was die schiere Größe angeht. Mein kleiner Hund darf mich auch anspringen wie sie will, das stört mich nicht, ich find es eher noch echt süß.
Dem Labbi gibts ordentlich auf die Ohren, wenn er hochspringt, das geht gar nicht.
Kimi hat mich eines Besseren belehrt und ich danke ihr quasi jeden Tag dafür. Kleine Hunde sind super!
Irgendwann wird hier auch trotzdem ein großer Hund wohnen, weil ich auch große Hunde mag.
Aus meiner Sicht wäre mehr Verständnis auf jeden Fall ein sehr großer Schritt in Richtung Problemlösung.
Den Vergleich von kleinem und großem Hund hab ich jetzt nun nicht so... (vielleicht kommt das noch, aktuell habe ich noch einen Labrador bei den Gassigängen dabei).
Aber ich weiß z.B., dass der eine Assiköter (sorry. Es IST ein Assiköter, die geht auf alles und jeden ohne zu zögern los, die Besitzer sind scheiße und leinen sie NIE an, sind immer der Meinung, die hört ja, der Hund hat uns schon mehrmals angefallen, usw.) Angst vor großen Hunden hat. Eine Labbi-Besitzerin hat das Problem mit diesem Hund nicht, weil sie selbst einen größeren Hund hat und der andere hat Angst vor Hunden, die größer sind...
Da stehe ich natürlich toll da, wenn ich nur mit Kimi und der Hündin meiner Mutter (3kg) unterwegs bin und uns dieser Hund mit seinen Haltern entgegen kommt. Weil meine ja dann die Schlimmen sind, die rumkläffen, usw. Über diese Leute könnte ich mich jedesmal derartig aufregen.. Zweimal ist es schon passiert, zweimal war ich schneller. Und ja, mittlerweile sitzt mein Fuß auch relativ locker bei sowas.
edit: Okay, der Hund kann ja irgendwie doch nichts dafür. Es ist kein Assiköter. Die Leute sind einfach nur doof.
Letztens war eine Jack Russell Halterin ganz fassungslos als ich ihr erzählte, dass wir grad eine 7km Runde (ist nichtmal viel für uns, an freien Tagen bei gutem Wetter sinds auch gerne mal 12km am Stück) hinter uns haben ... "Da musstest du die Kleine aber bestimmt viel tragen, da würd ich dann ja mal über eine Tasche nachdenken"... Öhm, ja nee, das läuft die locker alleine.
Definitiv, ja. Ein Collie schindet zwar auch nicht sonderlich viel Eindruck, daher gibts auch zusammen mit der Großen öfter mal Idioten, aber ohne die Große ist es eindeutig schlimmer.
Richtig auffällig wirds, wenn meine Bekannte mit ihrem Rotti dabei ist. Da wird interessanterweise IMMER angeleint. Mit ihr zusammen habe ich es noch nie erlebt, dass unangeleinte Hunde auf uns zukamen.
Selbst das scheint nicht mehr zu wirken: Unsere Trainerin hat einen (angstaggressiven) Rottweiler und selbst sie erzählt, dass Fremdhunde in ihre Hunde reinknallen. ![]()
Als Nachtrag noch, weil Editieren nicht mehr geht: Wenn Kimi bellt, wird sie auch oft nachgemacht und damit dann noch weiter zum Bellen angeheizt, was mich immer unglaublich nervt. Der Hund soll bitte das Klischee vom kleinen Kläffer nicht erfüllen, wird aber zum Bellen animiert...
Letztens war ich im Park unterwegs und ein kleines Kind hatte Angst vor Kimi. Und der Papa dann zu seinem Kind: "Du musst keine Angst haben, das ist nur ein kleiner Pudel."
Den Gedankengang, dem Kind die Angst vorm Hund zu nehmen, fand ich ja gut. Trotzdem hätte ich am liebsten entgegnet, dass auch ein kleiner Pudel Zähne hat. Im Nachhinein ärgere ich mich ehrlich gesagt auch ein bisschen, dass ich nichts gesagt habe.
Oder wenn Kimi dann doch mal ein Wuff loslässt, wenn uns jemand begegnet und da kommt dann "Na du Fußhupe, was willst du denn?" Sowas finde ich unverschämt und dreist. Das muss nicht sein.
Mittlerweile bin ich nach blöden Begegnungen mit großen Hunden selbst auch halbwegs traumatisiert. Da kann ich kaum im Dorf spazieren gehen, weil ich immer Angst habe, um die nächste Ecke kommt ein Hund, aus dem Hof kommt einer, usw. Bei entgegen kommenden Hunden achte ich mittlerweile sehr darauf, ob der Halter/die Halterin den Hund halten kann und positioniere meinen Hund so, dass ich ihn schnell hochnehmen kann.
Man schreibt sich da auch echt schnell in Rage, weil es zu viele blöde Begegnungen gibt und man dann mit solchen Vorurteilen "kämpfen" muss. Sorry. ![]()
Alles anzeigen...Muss mal fragen... Ich erlebe zumeist so kleine Hunde eher negativ. Anders gesagt, sobald man sich naehert geht ein wahnsinns Geklaeffe los und die Zwerge kriegen sich kaum ein.
Das andere ist, es scheinen viele (naja was ist viel?) Zwergbesitzer kaum mehr als drei Schritte draussen zu machen, was wiederrum wohl zum nicht-ausgelastet-sein enorm beitragen duerfte.Wie macht ihr das?
Ich persoenlich find - allerdings ohne ueberhaupt Ahnung von so Kleinsthunden zu haben - sie gehoeren nicht in die handtasche oder wegen jedem Furz gleich auf den Arm genommen. *meindasnichtboese!*
Ich frage auch, weil mein derzeitiger Vermieter zwei - keine Ahnung was sie sind - Minihunde hat und er mir vor nem halben Jahr erzaehlt hat, dass sie "rescues" waeren. Bei jedem Klingeln rennen die zur Tuer und das Theater nimmt seinen Lauf.
(er hatte mir gesagt, er sei Hundetrainer und arbeite daran...)Er ist zudem kaum da, weil er arbeitet und seine Frau laeuft jeden Tag drei Mal genau die gleiche Runde (furchtbar wie ich finde) und trainieren tut sie nix, sie sagt aber immer "people shouldn't be so rude" wenn ich sie treffe und frage wie das Training denn so laeuft blabla... Gehen die weg, sind die Hunde oft stundenlang allein, was ich nicht so schlimm faende, wenn die nicht genau solange auch bellen wuerden. Und nein, mir gehts nicht um den Laerm, sondern, dass die offensichtlich echt gestresst sind.
So gesehen liegt es nicht an den Wuffis sondern am Halter. Ich hab aber oft, auch beim Lesen hier im Forum den Eindruck, dass die Groesse der Zwergis immer wieder als Entschuldigung fuer bestimmtes Verhalten dient.
Und bevor ich jetzt als verbloedete Kuh gelte, mich interssiert das einfach mal... also was ihr so mit euren Zwergis macht und ob ihr denkt, euer Zwerg braucht dringend mehr Ruecksicht oder ist schwerer zu erziehen.
Das ist echt ein schwieriges Thema, weil viele Kleinhundehalter genervt reagieren und einige Halter von ausschließlich großen Hunden oft wenig Verständnis haben.
Also zunächst mal: Wenn ich es zeitlich auf die Kette bekomme (was fast immer der Fall ist), dann gehe ich mit meiner Zwergpudelhündin etwa zwei Stunden am Tag, meist irgendwas zwischen 5 und 8km. Wir sind normalerweise (aktuell nicht) etwa zwei- bis dreimal die Woche auf dem Hundeplatz und ich trickse im Alltag gern mit ihr oder anderes, was auch als Auslastung dient. Als ausgelastet würde ich meinen Hund daher schon bezeichnen. Letztens wurde ich auch erst wieder darauf angesprochen, dass man mit einem kleinen Hund ja nicht weit oder lang gehen müsse. Ich frage mich immer, wie die Leute darauf kommen...? Verstehe die Logik dabei nicht.
Schwer zu erziehen ist sie generell nicht. Die Umwelt macht es einem oft schwer. Und nein, sie braucht nicht mehr Rücksicht als andere Hunde, sondern ALLE Hundehalter müssten meiner Meinung nach Rücksicht auf andere nehmen. Und da das nicht der Fall ist, wird einem die Erziehung oft schwerer gemacht, als sie sein müsste.
Meine Hündin kam mit 16 Monaten zu mir und hat zu diesem Zeitpunkt bereits andere Hunde extrem angekläfft. Wir haben lange daran rumgewerkelt, es wurde mal besser, mal schlechter. Irgendwann lief es recht gut, da kam ein größerer Hund aus dem Nichts auf sie zugeschossen und wollte ihr an die Kehle - danach wurde es wieder sehr viel schlechter. Wir haben die Trainerin gewechselt, einen anderen Trainingsweg gehabt und es wurde wirklich super. Das Problem war kein Problem mehr. Es gab kein Gekläffe mehr bei anderen Hunden. Bis vor Kurzem, als zwei große Hunde (einer sehr groß, einer etwa Labrador-Größe) uns einen Feldweg nachliefen und auf meine (angeleinte) Hündin zustürmten. Ich hab sie dann schnell hochgenommen (zum Hochnehmen schreibe ich gleich noch was), weil sie auch direkt schrie vor Angst und dann stand ich da, mit kleinem Hund auf dem Arm und zwei (vergleichsweise) Riesen um mich herum, die ich nicht los geworden bin. Irgendwann kam dann mal der Halter und holte seine zwei Hunde ab. Und seit dieser Situation ist das Gekläffe wieder schlimmer denn je. Wäre da einfach mal mehr Rücksicht genommen worden (ich kann und werde es nie verstehen, wie man zwei große Hunde einem kleinen Hund hinterherrennen lassen kann), dann wäre das so alles gar nicht passiert.
Auch ich habe schon diese typischen Sätze gehört von wegen kleiner Kläffer und die müssen sich aber bemerkbar machen. Ja aber ganz im Ernst, wie sollen sie das denn sonst wirklich tun? Kimi ist unsicher mit großen Hunden - oh Wunder - , daher zickt sie dann auch gern mal rum, wenn ihr einer zu nahe kommt. Sie möchte Abstand in die Situation bringen und den meisten großen Hunden ist das egal. Wenn jetzt, wie oben erzählt, zwei große Hunde auf uns zu kommen, dann müsste ich mich darauf verlassen, dass diese sich von meinem kleinen Hund anzicken lassen. Wenn allerdings nicht, wird ausschließlich mein Hund darunter leiden, denn in einer Konfrontation geht von meiner Hündin nun mal keine "Gefahr" aus für die großen Hunde. Und bei einem kleinen Hund reicht es leider auch, dass er einmal blöd vom großen Hund gepackt wird und das war es dann. Das Risiko gehe ich NIE ein, da nehme ich lieber den Hund hoch und werde selbst gebissen. Deswegen bin ich mit dem Hochnehmen mittlerweile auch recht schnell geworden, weil es mir einfach zu doof ist und ich keine Lust auf Diskussionen oder Konfrontationen habe.
In der Hundeschule wird meine Hündin übrigens sorgfältig ausgewählt mit großen Hunden zusammengebracht und dort hat sie keinerlei Probleme - dort wird sie wahr- und ernstgenommen und sie hat den Raum, den sie braucht. Hunde, die evtl. zur Gefahr für sie werden könnten, werden gar nicht erst mit ihr konfrontiert und das finde ich wichtig. Ansonsten lasse ich keine Begegnungen mehr zu, weil ich darauf einfach verzichten kann. Vor zwei Monaten wurde sie kastriert und ich habe einer anderen HH extra gesagt, sie solle ihre Hündin bitte nicht zu meiner lassen, sie ist frisch operiert. Erstmal kam Verständnis, aber rate mal, wo der andere innerhalb kürzester Zeit war? Richtig, direkt in Richtung Wunde.
Ich erlebe es ehrlich gesagt sogar eher so, dass HH von großen Hunden da sehr verständnislos reagieren, wenn man eine Bitte an sie richtet, obwohl man doch eigentlich leicht nachvollziehen kann, dass dieser Größen- und Gewichtsunterschied schnell zum Problem werden kann? Ich freue und bedanke mich immer, wenn ich es anders erlebe und Halter mit großen Hunden Rücksicht nehmen. Rücksicht, die mMn JEDEM Hund-Halter-Gespann entgegen gebracht werden sollte.
Ach ja: Meine Hündin bellt nicht, wenn es klingelt.
@SabethFaber @Maizy und alle anderen, die mir Mut gemacht haben und mit mir bangen...
... die Züchterin, die sich nicht mehr gemeldet hatte, hat am Wochenende nun doch noch angerufen. Ihre Hündin (nicht die werdende Mama) war sehr krank und musste mehrfach operiert werden, daher hat sie sich nicht früher gemeldet.
Sie warten nun auf die Läufigkeit. Wenn also alles gut geht und der passende Welpe dabei ist, dann sitzen hier in etwa einem halben Jahr zwei Pudel.
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