Habe ich das richtig verstanden? Die Beiden haben ihr gesamtes bisheriges Leben in einem Stall verbracht?
Dann würde ich davon ausgehen, dass es sich bei dem, was du beschreibst, weniger um Selbstständigkeit handelt, als um das Aufnehmen dieser wahnsinnigen neuen Erfahrungen, denen sie sich nun gegenübersehen.
Ich kann mir vorstellen, was du mit Autismus meinst. Die neuen Eindrücke überrollen sie regelrecht und alles muss angeschaut, allem muss nachgeschnuppert werden usw. Der Mensch, der bisher nicht wichtig war, ist es somit im Moment auch (noch) nicht.
Die Hunde sind 8 Wochen bei der neuen Besitzerin. Scheint mir ein wenig früh, mehr von den Hunden zu erwarten. Vor allem, da DU schlecht einzeln mit ihnen arbeiten kannst, denn du sollst ja Gassi gehen.
Ich würde nicht sagen, dass es aussichtslos ist, dass die Beiden noch lernen, mit der Situation zurecht zu kommen - allerdings ist es dazu einfach noch zu früh.
Evtl. würde es helfen, wenn die Besitzerin einzeln mit ihnen arbeitet - vielleicht empfiehlst du ihr mal einen guten HT.
Außerdem müssen die Hunde ja erst einmal wirklich ankommen.
For the time being wirst du versuchen können, über den Rüden an die Hündin ranzukommen. Sprich, was du mit dem Hund an Beziehung erarbeitest, bekommt die Hündin mit, sie muss es nur umsetzen - bei ihr dauert es eben ein wenig länger.
Hab ein wenig Geduld mit den beiden Motten. Sie können sich glücklich schätzen, endlich das Leben kennenzulernen - und das fordert sie komplett.
LG
cazcarra