Beiträge von cazcarra

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    Hallo ihr Lieben,

    danke für die schnelle Antwort. Das mit dem "au" schreien und weg gehen hab ich schon versucht.. hilft leider nicht. Bo kommt dann hinterher gerannt springt hoch und will weiter beißen :sad2:
    Hab auch schon versucht ihn zurück zu beißen aber das findet er nur noch lustiger...
    Er kann auch hören... aber nur wenn er wirklich will.

    Du hast bei den Antworten leider überlesen, dass ihr es BEIDE so halten müsst. Es bringt nix, wenn du dich so verhältst und dein Freund weiter mit ihm balgt wie bisher.

    Entweder ihr beide oder er lernt es nicht in absehbarer Zeit. Ganz einfach.

    cazcarra

    Sei mer ned bös, Massa,

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    Nun hat er im Hundehirn verknüpft wie er sich "Benehmen/Verhalten muss", nach meinen Wünschen an IHN.
    Damit er das konnte bekam er in dem Augenblick eine aktive Anleitung (keine Kommando) wie,wann,wo usw. .
    Daraus entwickelte sich für den Hund eine laufende Erweiterung seiner Aktivitäten in der Form , dass seine Freiheiten sich ständig erweiterten.

    ER hat verknüpft das er "nun bis zum Horizont und zurück rennen darf und soll", und somit habe ich IHN in meiner Führungshand an der unsichtbaren Leine.
    "Seine Freiheit" ist nun unter meiner Leitung im Augenblick gewährleistet.
    Kommt ein Jogger, ..... , folgt er meiner Aufforderung und kommt sofort auf die Bei Fuß-Position , und dann wenn der Jogger vorbei ist bekommt er die Aufforderung sich von mir weg nach Vorne zu bewegen, um seine unterbrochene Aktivität wieder aufzunehmen/in eine Neue einzutreten.

    Diese Form der Erklärung empfinde ich immer als ein wenig schwammig.
    Vielleicht bin ich ja aber einfach auch nur nicht intelligent genug. Kannst du das bitte mal verdeutlichen?

    Interessierte Grüße
    cazcarra

    charliene schrieb:

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    Man muss sie erleben, um es zu verstehen !

    Ah ja.... Und wer sagt dir, dass solche, die sich nicht unbedingt so positiv äußern, wie ihr euch das vorstellt, sie NICHT erlebt haben? Bist du der Ansicht, jeder, der sie gesehen hat, kann gar nicht anders, als überzeugt zu sein?

    BTW: Egal ob Buch, Video oder persönlicher Eindruck - es gibt Dinge, über die man diskutieren kann, über die man eine eigene Meinung haben kann und es gibt Fachleute hier, die so manches an dieser Methode, wenn man es denn so nennen will, eben auch mit gutem Grund kritisieren.

    Da ihr euch in einem öffentlichen Forum bewegt, muss euch klar sein, dass der eine oder andere, der euch nicht genehm ist, hier auch reinschaut und sich möglicherweise äußert.

    Ihr könnt ja stattdessen eure mails austauschen und das privat abfeiern. Dann stör euch niemand und es besteht nicht die Gefahr, dass ihr doch nochmal über das eine oder andere nachdenken müsst.

    cazcarra

    Vielleicht sollte man ehrlicherweise noch sagen, dass es DEN Hund IRGENDEINER Rasse mit GENAU DEN gewünschten Eigenschaften schlicht nicht gibt...

    Charakterzüge sind individuell - also von Hund zu Hund (NICHT von Rasse zu RASSE) unterschiedlich. Gewisse Grundeigenschaften (starker oder weniger starker Jagdtrieb, Sportlichkeit oder eher weniger etc. pepe) kann man sicher auswählen. Ob ein Hund jedoch verschmust ist, kinderlieb oder sonstwas - das hängt doch auch sehr stark von seinen Vorfahren, seiner Frühprägung und der Arbeit, die sich der HH mit ihm macht, ab.

    Leider gibt es jedoch viele HH, die sich den Hund wie aus dem Katalog aussuchen möchten - und dann ganz erstaunt sind, wenn der Hund der Wunschrasse nicht automatisch die erwarteten Eigenschaften, Charakterzüge und Verhaltensweisen zeigt...

    cazcarra

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    in zukunft vorerst ja...aber somit hat der hund gewonnen...und ich habe denen trotzdem das benehmen nicht beigebracht....vielleicht in zukunft mal leckerlies aufn tisch stellen und das rangehen unterbinden und dieses verhalten trainieren, damit sie lernen ohne erlaubnis nicht ranzugehen...usw

    danke

    Ist das dein einziges Problem? Manchmal frag ich mich wirklich, was HH von ihren Hunden verlangen...

    Das Benehmen einem Hund nicht beibringen heißt nicht, dass er sich nicht Ressourcen holt, die für ihn erreichbar sind. So einfach. Noch einfacher: Wegräumen. Thema erledigt, ohne große Diskussionen, ohne große Anstrengungen, ohne langwieriges Training.

    Schlicht und ergreifend Selbstdisziplin. Dann muss ich sie nicht von den Hunden verlangen, die dafür nun nicht unbedingt geboren sind.

    cazcarra

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    Wir haben schon alles ausprobiert, über Hundeschule, Einzelunterricht, Sprühhalsband und und und

    Bis auf das Sprühhalsband sagt das alles und gar nichts. WIE wurde in der HuSchu und im Einzelunterricht gearbeitet?

    Deine Hündin SCHEINT andere Hunde als etwas Bedrohliches, Schlechtes verknüpft zu haben. Das kann m.E. nach nur mittels eines durchdachten Trainings aufgelöst werden. Dazu müsste man aber viel mehr wissen.
    Ferndiagnosen insgesamt, vor allem jedoch mit solch mageren Angaben, sind schlicht nicht möglich.

    cazcarra

    Die Aussage, dass man mit einem "alten" Hund nicht mehr arbeiten, also in dieser Richtung trainieren könnte, ist schlichtweg falsch. Hunde lernen - wie Menschen - ihr Leben lang.

    Sei mir bitte nicht böse, aber ich frage mich wirklich, weshalb so lange über Rockys Angstproblematik hinweggegangen wurde, weil es halt "so funktioniert hat". Ob und was in der Zwischenzeit noch alles schief gelaufen sein könnte, lässt sich so sicher kaum mehr eruieren.

    Einen Hund wegen eines Fehlverhaltens mehrere Stunden lang, evtl. sogar einen Tag lang oder länger, zu ignorieren, ist etwas, was der Hund nicht verstehen kann und auch nicht mehr mit seiner Handlung verknüpft. Der von dir bemerkte "Blick" hat dir lediglich seine komplette Verunsicherung gezeigt ob der Situation.

    Es wäre schön, ihr würdet euch professionelle Hilfe in Bezug auf den Umgang und die Therapiemöglichkeiten mit bzw. bei Angsthunden holen.

    Es ist nie zu spät.

    cazcarra

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    Das ist der zweite Hund den ich jetzt habe.
    Mein ersten Hund habe ich auch als Welpe bekommen und es war auch ein Straßenhund der aus Italien kam.
    Mit Ihr hatte ich diese "Probleme" nicht.
    Sie horchte mir aufs Wort und hatte auch in den ganzen Jahren nie gedroht.

    Deshalb ist es für mich auch total unverständlich warum die kleine jetzt so reagiert.

    Du gehst anscheinend davon aus, dass jeder Hund gleich reagiert. Nein, das ist eindeutig nicht der Fall. Dass sie sich jetzt wehrt - nicht "droht" - hat vermutlich mit ihren früheren Erfahrungen und deinem Umgang mit ihr zu tun.

    Ich würde dir dringend empfehlen, dich von einem GUTEN Hundetrainer beraten zu lassen. Das hilft dir zwar im Moment in Bezug auf die Augentropfen gegen die Bindehautentzündung nicht weiter, aber auf Dauer in Bezug auf eure Beziehung und die weitere Entwicklung deines Hundes.

    cazcarra