Ich werde den Kunden niemals den "schnellen Weg" gehen lassen - dann hab ich meinen Job verfehlt. Mein Anliegen ist es, dem HH genau das beizubringen, was für ein gutes Mensch-Hund-Team, das auf beiderseitigem Vertrauen beruhen kann, wichtig ist. Der "schnelle Weg" mag bequem sein und funktionieren - ist aber nicht Sinn der Sache. Jedenfalls nicht nach meinem Verständnis.
Blinde Flecke kann man auflösen. Sicher, es wird immer mal vorkommen, dass jemand unbedingt "den Knopf am Hund" haben will, den bekommt er aber bei mir nicht. Dann geht er eben - und diesem Hund (und Halter) konnte ich vielleicht nicht helfen. Glücklicherweise geschieht das selten.
Ist sicherlich auch eine Frage, wie ich es dem individuellen HH rüberbringe.
http://Die wenigsten Menschen setzen sich mit dem auseinander, was SIE SELBST falsch gemacht haben, sehen nicht, wo der Fehler liegt, sind nicht bereit, an sich und an ihren Führungsqualitäten zu arbeiten.
Ein guter HT ist der, der genau das erreicht - auch bei schwierigen Kunden. Genauer gesagt ist ein guter HT kein HT, sondern ein "MT".
Ansonsten gilt für mich die Devise "Agieren statt reagieren". Damit haben sich 90 % irgendwelcher "Strafaktionen", welcher Art auch immer, von allein erledigt. Was wiederum bedeutet, dass ich als HH eine Verantwortung habe und dieser auch nachkomme.
Wie Scherbenstern schon geschrieben hat - wir sind alle nur Menschen. Keine Frage. Doch sollten unsere Bemühungen (die von HH und HT) genau darauf abzielen, soweit als möglich ohne Strafe auszukommen.
LG
cazcarra