Beiträge von cazcarra

    Shoppy schrieb

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    Oder ein "untergebene", den man nach belieben rumkommandieren kann, und der zu funktionieren hat, komme was wolle?

    JA - genau das ist es, was viele Leute wollen und vor allem BRAUCHEN.

    bungee schrieb

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    Insofern sehe ich auch bei HST schon einen gar nicht so schlechten Ansatz. Vor allen Dingen macht er es ruhig. Da passiert nix im Zorn. Der Hund wird anschließend gestreichelt.

    Nein, da passiert nichts im Zorn. Hier wird psychischer und physischer Druck ausgeübt in vollster Überzeugung, es ginge nur so.

    Zitat

    Die Frage, die sich mir da allerdings stellt, ist, ob es tatsächlich so ist, dass die Hunde wirklich verängstigt sind.

    Wenn du anhand dieser durchaus längeren Videoaufnahmen nicht erkennen kannst, dass die Hunde Meideverhalten und hektisches Beschwichtigen zeigen, dann sei so gut und schreib dich mal bei einem Seminar zum Thema Kommunikation ein.

    kanarya schrieb

    Zitat

    Wenn Du mit 20 Hunden bei Minus 30°C unterwegs bist, dann ist es lebensnotwendig, dass sie auf Dich hören.
    Aber ob ein Hundehalter, der mit seinem Hund nur Gassi geht und auf dem Sofa kuschelt diese Erziehungsmethoden braucht, glaube ich auch nicht. Also, warum sich hier die Köpfe einschlagen, in die Sphären von H.Stahl werden wir vermutlich alle nie kommen

    Würde mich mal interessieren, wie oft er bei -30 Grad mit den Hunden unterwegs ist...

    Zitat

    Meinst Du ich suche Dir jetzt eine wissenschaftliche Quelle raus kopfnuss ,
    such doch selbst.
    Mach Dir die Mühe und schau Dir Mal bei einem Wurf die Mutter und die Welpen an.

    Das Blöde ist nur, wenn man bei der Interaktion Mutter-Welpen das sieht, was man sehen möchte. Anders ausgedrückt und höflicher: Wenn man fehlinterpretiert.

    Die wissenschaftliche Quelle könntest du jedenfalls - wenn du denn wolltest lange suchen - es gibt sie nicht.
    Da hier aber bei Bedarf die Wissenschaft sowieso nicht ernst genommen und als für nicht zuverlässig erklärt wird, ist es müßig die wissenschaftlichen Gegenbeweise einzustellen.

    flygoodspeed schrieb

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    Wie gesagt- bisher kann ich noch nicht urteilen WIE Hr. Stahl arbeitet, aber mich verwunderts immer wieder dieses niedermetzeln wenn jeamnd " mit Meideverhalten" arbeitet. Schon allein der Ausdruck.....wer arbeitet denn NICHT mit Meideverhalten???

    Ich will es mal so ausdrücken. Meine Hunde zeigen so gut wie nie Meideverhalten. Weshalb auch. Ich bedrohe sie nicht, ich schüchtere sie nicht ein, ich fasse sie nicht grob an. Es gibt klare Regeln, die die Hunde verinnerlicht haben und dazu musste ich auch im Training nicht grob werden o.ä. Ein "Nein" löst jedenfalls bei keinem meiner Hunde einen Beschwichtigungsanfall aus oder Meideverhalten etc.
    Was ich hier sehe ist allerdings nichts anderes als das. Von echter Freude oder freudiger Bindung usw. usf. keine Spur.

    naijra schrieb

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    Wenn dir das Wort nicht gefällt, nenn es halt "Kooperation aus Angst vor Strafe" - tönt das besser?

    Genau DAS ist es. Nichts anderes.

    cazcarra

    Fräuleinwolle schrieb:

    Zitat

    Mir geht es einzig und alleine um das wie. Beim VPG-ler ist das TT verboten und der VPG-ler darf seinen Hund nicht mehr kupieren. Jäger dürfen das weiterhin bei ihren Hunden. UND DAS DARF EINFACH NICHT SEIN.

    Öhm - und du meinst, deshalb wird es nicht eingesetzt bei den VPGlern?
    Außerdem ist es auch den Jägern verboten. Eigentlich...

    Und was den Vergleich mit allen möglichen anderen Arten von indiskutablen "Erziehungs"mitteln und -methoden angeht brauch ich nix mehr tippen. LaBellaStella hat es auf den Punkt gebracht.

    cazcarra

    Mal ganz davon ab:

    Der Witz ist doch, dass es auch GUTE Jagdhundausbilder gibt. Und die haben deutlich weniger "Schwund".

    Wie oft rast hier bei uns ein ich sag jetzt mal "klassisch" ausgebildeter Jagdhund durch die Pampa und wird irgendwann hoffentlich mal wieder von seinem Führer eingesammelt... Eine Kundin von mir ist mit einem Grünrock verheiratet - und (entschuldigung) der ist von der unbelehrbaren Sorte. Regt sich nur tierisch auf, wenn einem seiner Jagdgefährten mal wieder der Hund durchgeht. Da darf man dann schon mal fragen, was die herkömmliche Ausbildung bringt respektive was dabei schief gelaufen ist...

    Die oben erwähnten guten Ausbilder brauchen VIELLEICHT einen Tacken länger, um die Hunde für den Arbeitseinsatz vorzubereiten - was ich eigentlich so gar nicht sehe, denn ein schlecht ausgebildeter Hund ist immer ein Risiko - ein guter nicht.

    Und wenn wir anfangen über Sinn und Unsinn von Hobbys zu diskutieren, können wir gerne auch wieder mit dem guten alten Schutzhundesport für Otto-Normal-HH anfangen... :roll:

    LG
    cazcarra

    Ein Seminar bei Heini???

    Na, dann viel Spaß. Hier irgendwo im Forum schwirren ein paar "eindrucksvolle" Videos von dem Guten rum. Und bei youtube brauchst nur googeln.

    Wenn es DAS ist, was du unter beeindruckend und gut verstehst...

    LG
    cazcarra

    Womit bewiesen wäre, es kommt schon erheblich auf die innere Einstellung (auch zum Hund) an, gell, Gaby?

    Leute, ich weiß ja nicht, worin immer das Problem mit Beagle, Windhund & Co besteht...

    Ich hatte 2 Salukis im Training - laufen frei, außer in extrem wildreichem Gebiet. Was nun wirklich kein Problem darstellt.

    Desgleichen die 2 Podencos. Abrufbar vom Fuchs und vom Hasen. War ein schönes Bild, das mal mit eigenen Augen zu sehen.

    Der jagdlich hoch veranlagte Beagle, der wie hier beschrieben von 0 auf 100 in unter einer halben Sekunde ist - läuft frei in wildarmen Gebieten, ansonsten kommt er noch an die Schlepp, was ihm und Frauchen jetzt nicht wirklich schlimm erscheint.

    Dies alles sind bzw. waren Kundenhunde mit stark ausgeprägtem Jagdverhalten und es wurde/wird kanalisiert. Die Hunde und Menschen haben gelernt, es gibt NOCH Schöneres als hinter irgendwelchem Getier herzujagen. Und der Witz ist, dass die Hunde das meist schneller begriffen hatten als deren HH.

    Wie gesagt, auf die innere Einstellung kommts an. Wenn ich natürlich lediglich nach dem "Funktionierenden Hund" suche und nicht bereit bin, mich mit dem Wesen an meiner Seite und dessen Instinkten, Lernverhalten usw. zu beschäftigen... nun ja.

    cazcarra

    Öhm, nur mal zur Orientierung... Was ist denn mit Spanky? Ist der auch noch da? Und wie geht es ihm mit dem Zuwachs?

    Was deine Moskauer Hunde angeht - sie sind ERST vier Wochen da. Und das Trauma, dass sie möglicherweise erlebt haben, geht an einem schneller vorbei als am anderen. Vielleicht hat Neo auch ganz andere Erfahrungen gemacht als sein Bruder. Das weiß niemand.

    Jedenfalls brauchen diese Dinge Zeit. Viiiiieeeel Zeit. Und Geduld. Und noch mehr Ruhe.

    Wenn irgend möglich, solltest du die nächste Zeit versuchen, mit ihm oder beiden in stressarmer Umgebung unterwegs zu sein, damit du dich auch auf ihn konzentrieren und ihn bestätigen kannst solange er nicht ausflippt.

    ICh hab vor einigen Jahren mal Kontakt zu einer HH gehabt, die eine Hündin aus dem Auslandstierschutz hatte, die geschlagene 5 Monate tagsüber nicht hinter der Couch vorkam, nur nachts, wenn alles ruhig war, hat sie sich zum Fressen rausgetraut. Da war auch nix mit Gassigehen etc. Es ging lediglich nachts im Garten, wenn nur die HH anwesend war. Das Herrchen war schon zu viel. Sie haben es geschafft und 1 Jahr später war die Maus soweit, dem Leben ins Auge zu blicken.

    So kann es gehen. Es ist selten, kommt aber vor.

    Neo wird noch viel Zeit brauchen, um anzukommen und zu begreifen, dass nun alles gut ist.

    Du kannst ihn evtl. mit pflanzlichen Mitteln unterstützen. Wende dich dazu bitte an eine Tierheilpraktikerin. Noch besser, wenn diese auch was von Verhalten versteht.

    Wenn du Adressen brauchst, gib einfach deine Postleitzahl an.

    LG
    cazcarra

    Vergleichst du hier nicht gerade Äpfel mit Birnen???

    Wenn ich FÜR ökologische Waldnutzung und Landbau bin (was der Einfachheilt halber mal Viehzucht mit einschließt), dann heißt es nicht notwendigerweise, dass ich zum Vegetarier mutieren muss. Zum Beispiel.

    Ich unterstelle dir überhaupt nichts. Du reitest nur auf Sachen rum, die sich schlecht miteinander vergleichen lassen.

    Abgesehen davon haben wir uns inzwischen so etwas von weit vom eigentlichen Fred-Thema entfernt, dass es allen anderen gegenüber langsam unfair wird.

    Wir können uns sehr gern per mail privat über dieses Thema austauschen (meine Mail-Adresse ist freigeschaltet) und kommen dann vielleicht sogar eher auf einen gemeinsamen Nenner.

    cazcarra

    naijra, es ist spät und ich hab wirklich nicht den Nerv, dir jeden Satz vorzukauen.

    Wo ist der Unterschied, ob Land zur Weidewirtschaft oder zum Gemüseanbau oder was auch immer vom Menschen genutzt wird?

    Und ja - in vielen Gegenden Deutschlands wird der Wald immer weniger. Oder die Bebauung rückt so nahe an den Wald heran, dass gerne mal Naherholungsgebiete entstehen, die nicht IMMER Rücksicht auf die Wildpopulation nehmen. Wenn ich mal wieder gar nix anderes zu tun habe, suche ich dir gern die entsprechenden Daten aus dem Netz.

    Geschützte Waldgebiete gibt es hier in dieser Gegend auch - die sind jedoch relativ klein. Der größte Teil wird waldwirtschaftlich genutzt - und da wird dann sichtbar, wie gearbeitet wird. Durchaus nicht rundweg ohne Sinn und Verstand, aber vielfach.

    Pauschalverurteilend? Wüsste ich jetzt nicht. Ich sehe durchaus, dass es auch anderweitige Bemühungen gibt und habe das auch geschrieben.

    Pauschalverurteilend bist demnach eher du, die sich gerade mit Händen und Füßen gegen bestehende Fakten wehrt.

    Du scheinst Zeit zu haben, also schau mal ein wenig rum im Netz - auch auf Seiten, die du vielleicht sonst eher aussparen würdest.

    cazcarra

    Wer redet hier von Gemüsekultur im Wald? Ich rede von ökologischem Gleichgewicht in Waldgebieten - von denen es immer weniger gibt, weil der Mensch seine Anbauflächen benötigt.

    Und ich rede nicht davon, dass 80 % solche Fütterungen vornehmen, sondern dass 80 % (meinem Gefühl nach und nach endlosen Diskussionen und Forenpostings) ziemlich schräg drauf sind.

    Britta:
    Ich kann gerade dich gut verstehen. Ich habe bewusst darauf hingewiesen, dass es auch hier - wie überall im Leben - die "Guten" gibt. Die, die wissen, was sie tun. Die, die nicht um des Abschusses willen in den Wald wollen, sondern um zu erhalten, was immer gefährdeter ist. Mag meine Angabe von 80 % möglicherweise überhöht sein - keine Ahnung. Die letzten 3 Jahre habe ich das Gefühl bekommen, es ist so.

    Wir hatten hier übrigens vor Jahren (1 oder 2) einen "wunderbaren" Fred, in den sich mehrere, ganz besonders aber ein Grünrock eingeschaltet hatten. Erinnerst du dich? Diese Einstellung ist leider nach wie vor Usus.

    LG
    cazcarra