Beiträge von cazcarra

    [quote="greta"]Für mich persönlich nicht, muss ich leider sagen. Es ist eine weiteres Gerücht, mehr nicht. Übrigens wenn ich meinem Nachbarn ne Grillwurst rüberbringe, bin ich dem Garten näher als von unserer Küche aus.
    Spatzine, ja glaubst du denn der Hund hat eine Stunde an dem Kind gehangen? Und selbst wenn die Eltern dort zum Kaffee saßen, ist das eine Rechtfertigung für den Übergriff?
    Es ist leichtsinnig ja![/quote

    Wobei zu bezweifeln ist, dass es ein "Übergriff" war.

    Leute - seid so gut: Es geht hier um unterlassene Aufsichtspflicht, um sonst gar nix. Und das mit dem schlimmsten Ende, das so etwas nehmen kann.

    Und Majaline (du bist die, die so gern fett schreibt und unterstreicht, gell?):
    Auch Polizisten, Ärzte, Rechtsanwälte, Feuerwehrmänner usw. usf. sind nur Menschen, denen mal was ans Herz geht und die dann drüber reden müssen. Ob das nun erlaubt ist oder nicht. Ob das den Job kosten könnte oder nicht. Zumal es heutzutage meist an Angeboten zur Supervision fehlt...

    LG
    cazcarra

    Okay, also Kopfkissengeflüster :D

    Nein! Das mein ich nicht bös oder abwertend. Und klar sind auch Polizisten manchmal einfach nur privat und müssen mal was los werden...

    Nun gut. Dann denk ich mir jetzt einfach meinen Teil zu dem Fall. Lag ja auch nicht wirklich soooo fern, der Gedanke...

    LG
    cazcarra

    Zitat

    Dass es extrem frustrierend sein kann, wenn man gegen einen lokalen Klüngel ankämpft, ist mir bewusst. Trotzdem, cazcarra, solltest du in deinen Postings die lokale Situation nicht als legal und normal darstellen.

    Ganz unabhängig von den lokalen Regelungen: Warum ist die extensive Nutzung von Land so verwerflich? Da predigt man in der Landwirtschaft Nachhaltigkeit, aber dasselbe auf Wald und Flur bezogen ist plötzlich des Teufels? :???: Ich verstehe es einfach nicht....

    naijra, ich würd den Teufel tun und mich aus dem Fenster lehnen, wenn ich nicht durch meine/n Job/s bundesweit rumkäme und auf diese Weise durchaus auch über den örtlichen Tellerrand schauen kann. Das kannst du aber nicht wissen. Grob geschätzt - von 100 Grünröcken kannst du 80 unter der von mir genannten Kategorie verbuchen. Ja, es gibt sie, die Jäger, Forstbeamte und Jagdpächter mit Weitblick und Sachverstand. Doch sie sind rar.

    Was allerdings die Nachhaltigkeit und extensive Nutzung von Wald mit dem o. G. zu tun hat, erschließt sich mir nicht so richtig. Das, was sich in unseren Wäldern zumeist abspielt, ist jedenfalls nicht darauf ausgerichtet, ein ökologisches Gleichgewicht zuzulassen.

    LG
    cazcarra

    Und woher hast DU die Info?

    Nicht böse sein, aber solche Infos dürfen die an Privatpersonen ja nun eigentlich nicht rausgeben. Wenn, dann nur über die Pressestelle, wenn freigegeben...

    LG
    cazcarra

    Liebe naijra!

    Es tut mir unendlich leid, dass ich deine Frage überlesen habe! :gott:

    Ich war beim zuständigen Forstamt vorstellig. Mehrmals.

    Erklärung für die Winterfütterung (bei gerade mal 10 cm Schnee und lediglich minus 2 Grad): Das muss so, damit die armen Tiere was zu fressen finden. Ah ja.

    An anderen Orten, wo weder Forstamt noch Jagdpächter zuständig sind (Privatwald von meinem Nachbarn) wird NICHT gefüttert und die angrenzenden Wiesen zeugen davon, dass die lieben Tiere durchaus in der Lage sind, sich auch bei den o.g. Konditionen ausreichend zu versorgen.

    Erklärung für Sommerfütterung:
    DAS kann GAR nicht sein. Das ist unmöglich. Mit Hinweis auf die entsprechenden Stellen und bitte um Überprüfung - da ist nichts, da war auch nichts mehr. Logisch - wurde ja aufgefressen. Und es wird nicht regelmäßig gefüttert.

    Anzeigen kann ich gerne - das verläuft jedoch im Sande. Wurde mir mehr oder minder offen gesagt. Welche Krähe hackt der anderen ein Auge aus????

    MEINE Erklärung für die Sommerfütterung ist im übrigen eine einfache - die sich auch bestätigt hat durch einen Herrn, der alles leugnen wird, wenn ich damit losziehe:

    Es wird angefüttert, um das Wild abzuschießen. Schlicht und ergreifend. Serviert auf dem Silbertablett sozusagen.

    Schönstes Beispiel unser örtliches Wildgehege. Diverse eingezäunte Hektar im Naherholungsgebiet mit Damwild, Rotwild und Mufflons.

    Wie es so ihre Natur ist, vermehren sich die Tierchen dort munter. Wie kommt es dann, dass die gesamte Population nicht aus dem Ruder läuft? Werden Tiere an andere Wildgehege gegeben? Sonstwohin vermittelt? Nö. Sie werden dezimiert.
    Okay. Notwendig (obwohl man sich schon fragen kann, wie notwendig ein Wildgehege mitten im vor Wild überquellenden Waldgebiet um unsere Gemeinde ist).

    Interessant ist jedoch, WIE dezimiert wird.

    Es wird 2-3 Tage nicht gefüttert. Dann wird an einer bestimmten Stelle Futter ausgelegt.

    Und die Herrschaften vom Forstamt bzw. deren Gäste machen sich den Spaß, die Tiere, die sie loswerden wollen, an der Futterstelle rauszuschießen. Easy, oder?

    Und jetzt kommst DU mit Sippenhaft übertragen auf Hundehalter...
    Mädel, du weißt nicht, wovon du redest.

    cazcarra

    Egal wie die Gerichte letztlich auch entscheiden werden - die Tatsache bleibt:

    Wer Schreckreize und Ferntrainer im täglichen Training (auch bei "Problem"verhalten) nötig hat, hat entweder zu wenig Zeit, keine Ahnung oder ihm ist es wurscht, was dabei alles schief gehen kann (im Regelfall treffen alle drei Komponenten aufeinander).

    Außerdem:

    Hat sich vielleicht von den hier anwesenden Verfechtern des Hundes auf Knopfdruck schon mal einer Gedanken gemacht, was passiert, wenn - ach wie peinlich - die Batterie zur Unzeit den Geist aufgibt? Oder wenn ein anderes Funksignal blöderweise auf der gleichen "Welle" sendet und der Hund einen Impuls bekommt, obwohl völlig unnötig? Oder wenn das Gerät wg. schlechten Wetters versagt? Alles schon vorgekommen...

    Ergebnis im Training: Alles andere als das, was der HH oder HT erreichen wollte...

    Deshalb: Köpfchen statt Knöpfchen

    cazcarra

    *gröhl*

    Das ist ja mal ein toller Fred - und so viele tolle Tipps zum Einsatz von TT *ichschmeißmichweg*

    Nur ganz kurz:

    Krambambuli schrieb

    Zitat

    Fakt ist dass unsere Wälder Nutzflächen sind und Verbiss ein Problem ist.
    Fakt ist dass laut des letzten Verbissgutachten deutlich zuwenig Rehe geschossen werden.
    Fakt ist dass ohne große Raubtiere sich die bestände nicht selbst regulieren.
    Fakt ist dass Hunde zum Apport, zur Drückmeute und Nachsuche nötig sind
    Jagd ist deutlich mehr als dummes Rumgeballer und Hobby blutrünstiger Kerle.

    Du hast was vergessen, Liebes:

    Fakt ist, dass genau diese fehlenden Raubtiere weder von Landwirten, Schäfern noch Jägern gern gesehen werden. Die einen, weil sie Angst um ihre Lämmchen haben (die ihnen vom Staat ggf. teuer bezahlt werden), die anderen, weil ihnen ja ein Abschuss fehlen könnte.

    Fakt ist, dass genau die Jäger, Heger und Pfleger, die öffentlich über die überhandnehmende Population von Reh und Wildschwein klagen (zumindest in unserer Gegend), diese im Winter (und ganz klar nicht nur dann!!!) füttern was das Zeug hält. Und damit für eine hervorragende Grundlage zur weiteren überproportionalen Vermehrung bieten. Die Waldbauern danken für den Verbiss. Aber: Dann kann man wieder mehr Abschüsse kriegen...

    Und dergleichen mehr, was du so alles vergessen hast.

    tagakm schrieb:

    Zitat

    Wenn ich einen Hund ohne Elektrizitaet nicht trainieren kann sollte ich mich der Kloeppelstickerei oder dem Briefmarkensammeln widmen.

    Was kann ein Stromhalsband ausrichten das man nicht auch mit harter Arbeit und intensivem Training hinbekommen kann?

    Klöppelstickerei und Briefmarkensammeln sind zu pazifistisch, Tanja :D

    Und zum 2. Satz: Das ist genau der Kern: Weil a) Faulheit immer siegt und b) Machtgelüste und das Denken, die Krone der Schöpfung zu sein, die sich eh alles erlauben kann, überwiegen.

    dragonwog schrieb:

    Zitat


    Eine rein auf positiver Verstärkung und negativer Bestrafung basierende Erziehung ohne der Verwendung taktiler Signale zum Jagdgebrauchshund innerhalb eines überschaubaren Zeitraums ist möglich, wenn ich den passenden Hund und ein wahnsinnig gutes Timing und Körpergefühl habe UND ein Vollprofi a lá Bob Bailey bin. Und dabei darf eigentlich kein einziger kleiner Fehler auftreten. Es ist also kein Ding der Unmöglichkeit.

    Aber wer kann diese Kriterien schon erfüllen? Das werden nur ganz wenige sein.

    Eine wunderbare Entschuldigung für Nichtkönner lieferst du da... Einfach klasse.

    Hab mich selten so gut amüsiert.

    Danke!
    cazcarra

    Ole, ich kann damit leben. Und ich versteh dich auch in gewisser Hinsicht.

    Aber ganz ehrlich - als Trainerin sollte ich vielleicht wirklich definitiv nicht mehr in Foren reinschauen...

    Ich spare mir gern die Präleminarien und komme zum Punkt. Denn es bringt dir in deinem Fall (und anderen in ihren Fällen oftmals ebenso) nichts, irgendwelche Tipps auszuprobieren, wenn es schon an den Grundlagen hapert. Und das ist a) ein weites Feld und b) ohne persönliches Kennenlernen vielfach nicht zu vermitteln (da es sich bei den Hund-Mensch-Teams immer um Individuen handelt und keiner weiß, wie wer was auffasst und umsetzt - gerade im Bereich des Aggressionsverhaltens kann das recht übel ins Auge gehen). Deshalb von mir nach wie vor der Rat: Bitte wende dich an einen wirklich guten Hundetrainer!

    Wenn du dir die Seite anschaust, die ich dir verlinkt habe, dann weißt du auch, wie diese arbeiten sollten, damit das ganze nicht in die Hose geht.

    Dank an Kampfzwerg auch von mir, der manchmal die Zeit und die Geduld fehlt.

    LG
    cazcarra