Beiträge von lemming

    Meiner Schäferhündin hilft ein kleines Fokus-Spiel, wenn sie auf Außenreizen festhängt, weil was neu/anders ist. Würde ich weiterlaufen/Leinenführigkeit o.ä. einfordern, würde sie auch schreien.
    Das geht so: ich bitte sie um Blickkontakt - je nach Situation per Wortsignal, durch auf der Stelle abwarten, bis sie es anbietet, oder per locken mit Futter. Hab ich den gibts einen verbalen Marker, ich werf ein Stück Futter weg, sie holt es sich. Dann warte ich den nächsten Blickkontakt ab. Es gibt auch keine erneute Hilfestellung. Das Spiel spiele ich so lange, bis sie direkt nach dem Keks essen wieder zu mir guckt. Dann ist die größte Aufregung üblicherweise vorbei und es geht deutlich besser weiter.

    Das lässt sich ja easy mal unter Normalbedingungen einführen und ohne große Risiken dann in einer schwierigen Situation ausprobieren. Durch das freiwillige zurückgucken bringe ich nicht selbst noch Druck oder große Erwartungen rein, was ihr sehr hilft.

    Ich denk auch, dass das so am meisten Sinn ergibt - Ausrutscher, wenn der Rest der Verwandschaft gut ist, muss das genau nix heißen. Bzw. könnte man sogar soweit gehen zu sagen, man nimmt lieber nen Rüden mit C Hüfte, der in der gesamten Verwandschaft nur A Hüften hat, als den Rüden mit A Hüfte, bei dem die Verwandschaft grundsätzlich zwischen B und D schwankt. Natürlich nur grob dahin geschnackt und man findet besser einen dritten Deckpartner, der selbst und dessen Verwandschaft gesund ist, aber die Genetik ist eher in Generationen, als in Individuen zu denken.

    Zur geplanten Kastration nochmal: ich denke auch, das ist eine ziemlich schlechte Idee für seine weitere Gesundheit. Festigkeit der Bänder und Muskelaufbau leiden unter Kastration. Wenn dringend die Zeugungsfähigkeit ausgeschaltet werden soll, würde ich eine Sterilisation in Erwägung ziehen. Evtl. muss man da länger nach einem Tierarzt suchen, der das macht, aber wenn chirurgische Zeugungsunfähigkeit sein soll, dann doch lieber, ohne dem Bewegungsapparat noch ein weiteres Handicap hinzuzufügen.

    Die Hunde müssen in der Box nackt sein. Halsband geht nicht. Die Gefahr das sich das Tier in der Box stranguliert wäre zu hoch.

    ergibt Sinn. Es gibt adaptil als Spray, das könnte man auf die Unterlage aufbringen. Hält den Geruch wahrscheinlich nicht so lange, wie das Halsband, aber ich denke, dass die Anfangszeit im Flugzeug eh die schwierigste ist.

    @Jazzy82 ich nehme an, dass das im Regelfall immernoch ähnlich abläuft. Nur mich auf den Regelfall verlassen, wenn es um mein Tier geht würde ich nicht :)

    Ich würde auch die Variante ohne Zwischenstop wählen und dann lieber etwas länger mit dem Auto unterwegs sein.
    Es wird empfohlen, dass man beim Einsteigen dem Piloten nochmal mitteilt, dass Tiere im Cargo sind. Wird das aus irgendeinem Fehler vergessen, wird dort nämlich nicht beheizt und das kann bis zum Tod führen. Sicher ist sicher :)
    Flugboxen müssen einen Wassernapf haben, der von außen befüllbar ist.

    Susan Garrett (kanadische Trainerin, Regelmäßige Teilnehmerin auf agi wms, fliegt also häufiger mit hund) empfiehlt, die Boxen auf wackelkissen zu stellen, und so schonmal "bewegte Box" zu trainieren, bevor man fliegt.

    Beruhigungsmittel würde ich nicht geben, aber sowas wie ein adaptil Halsband könnte ich mir an meinen Hunden vorstellen.

    Ich habe diverse Hurtta Mäntel (gibts häufig auch gebraucht in ordentlichem Zustand (meist sind die aufgebügelten Reflektoren ab, der Rest völlig ok) zu kaufen).
    Fürs Training hab ich auch einen BoT (auch gebraucht gekauft, weil mir die so viel zu teuer sind), der ist bei uns im Alltag nicht zu gebrauchen wegen Ringelrute. Aber im Training und zum Warten im Alltag super! Gerade um in Trainingspausen und nach dem Training im Auto die Muskeln warm zu halten.

    Ich hab auch ein "Hurtta Nachmachermodell" von Zooplus - Schnitt sieht aus, wie die alten Hurtta Pro. Der ist allerdings deutlich dünner und ist daher unser Übergangsmodell.

    Ich finde den Dalmatiner immer noch nicht schlecht für die Anforderungen. Kein Jagdhund, aber lauffreudig. Mountainbike würde ich eher canceln, aber ansonsten könnt's passen.
    Haben halt kein Fell für den Winter, je nachdem, was das Winterpensum wäre, müsste da mit Mantel ausgeholfen werden.

    Allerdings fände ich eigentlich einen halbwegs einschätzbaren Junghund (Ende Pubertät - 2 Jahre) aus dem Tierschutz immernoch eine sehr valide Alternative.