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Oh, du wusstest also gar nicht, was du dir "ins Haus holst"? Wo hast du ihn denn her? Das ist ja krass... ne, da hatten wir es etwas einfacher (oder..äh...naja bewusster). wir haben ihn kennen gelernt (zufällig, Hund Nr. 3 war in Gesprächen grad nen Monat vorher ad acta gelegt *g*) und wussten von Anfang an, wie er tickt, haben viel telefoniert und uns mit der Entscheidung auch 3 Wochen oder so Zeit gelassen. So ohne eine Vorahnung so einen Angsthund? Ich glaub, die meisten Leute würde ihn geradewegs zurück bringen, mein Respekt ist dir sicher *grins*Direkt aus Griechenland, wie gesagt er war ja auch Menschn gegenüber recht aufgeschlossen, das er in Situationen so reagiert/ unsicher ist war nicht bekannt, ist ja auch nicht wild ich hab nur mal dumm geguckt und war erstmal sprachlos- das kommt nicht oft vor.
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Unsere Hündin war am Anfang der typische traumatisierte angstagressive Panikhund- da schockt mich ein Hund der sich im Busch verkriecht nicht so schnell. hihi.. Obwohl ichs viel schwerer fand in mancher Hinsicht an Nepo ran zu kommen- beziehungstechnisch. Und eine Beziehung ist der Grundstein um mit dem Hund arbeiten zu können. Und außerdem war er einfach süüüß!![]()
Ja die Strategie find ich auch komisch. Ich hab immer das Gefühl bei Bodo, dass es ein resignieren bzw. in seine eigene Welt gehen (er sieht auch echt ein bisschen autistisch aus dann, dieser Blick ins Leere). Er hat einfach auf seinen Tod gewartet, so unsere Theorie, armes Würstchen...
Ja das hab ich auch oft gedacht, so als ob er resigniert, mit dem Leben grad abschliesst..
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Uiuiui, ihr habts in den Griff gekriegt? Bitte bitte sag mir wie Also wir haben es so gemacht..ne von vorne: Vor Längerem (vor den Tabletten *g*) hat Bodo ausversehen (wirklich ausversehen, er ist über ne Wiese geschlendert) einen Hasen direkt vor seiner Nase hochgejagt. Hase rennt, Bodo rennt reflexartig hinterher, ich war zum Glück nur 3m entfernt, lasse einen Brüller und Bodo dreht um. Dummerweise (während den Tabletten) ist er einmal mti einer ganzen Gruppe auf Jagd gegangen (eine hat nen Hasen aufgescheucht) und war nicht mehr abrufbar, später war er mit meinem Zwerg *grr* ner Gruppe Rehen nach, wobei er von selbst keine Anstalten gemacht hat, er hatte sie gesehen, ich hatte den Zwerg festgehalten und war der Meinung, der hat sie nicht gesehen, lass los, als die Rehe weg sind und er prescht vor... Bodo hinterher, ich hab mich SO über mich geärgert! Und tatsächlich überhört er meine Brüller dann....
Mittlerweile sind wir so weit (an dem Punkt klopfe ich mri selbst auf die Schulter, Bo hat mir wirklich viel beigebracht! offentsichtlich bin ich sehr sehr klar für ihn *freu*), dass ich ihn auch mal anranzen kann (z.B. Scheiße fressen oder genüsslich weiter schnüffeln, wenn ich rufe), dabei erschrickt er dann auch ordentlich (so der Plan *g+), wenn ich dann fröhlich rufe, kommt er aber sofort und vollkommen angstfrei zu mir, da bin ich ganz stolz drauf *hihi*
Das ist schonmal gut.
Ja also auch wenn mich so mancher dafür steinigen würde- ich habs zwar nicht mit Wurfkette gemacht, hab einfach einen dicken Führstrick von meinen Hottels ohne Karabiner als Wurfstrick (so wurstartig zusammengeknotet und Zippel zum Schwungholen rausgucken lassen) immer bei gehabt und zum Üben freiere Flächen genommen, wo ich aber wusste das zuverlässig Wild auftaucht.
Nepo durchgestartet, zack flog der Strick hinterher. Ging nicht ums Treffen, es reichte wenn er hinter oder neben oder vor ihm landete, zuckte er zusammen- war also wieder ansprechbar, ich scharf "Nein" und dann fröhlich aber bestimmt "Hier".
Wichtig ist einfach ein gutes Timing, eine gute Wurftechnik und mehr Erfolge als Misserfolge. Und groosses Lob wenn Hund zurück kommt. Meist hab ich Nepo dann kurz geknuffelt zur Beruhigung, sodass er mich positiv verknüpfte und nur das wegrennen als negativ.
Ich hab das so 3 Wochen durchgezogen dann war Ruhe. Heute hab ich vielleicht 2 mal im Jahr einen Hund der kurz hinterher geht aber dafür das wir täglich in sehr wildreichem Gebiet unterwegs sind ist das unter "Frauchen hat absolut gepennt" zu verbuchen.![]()
Beiträge von nepolino
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das weiss man doch nie. ;-) *abendlich Philosophierunde eröffnet*

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na aber für Skaten ist Tiefschnee nichts, da sind doch Wege auch irgendswie präperiert. Ich hab ja Nordic Cruiser, die gehen überall. Na nicht überall, nur auf Schnee.
Aber es ist ja zumindest schon mal Frost. 
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wir verstehen!
Stichwort Mentales Training- für dich.
Überlegen was tun am besten daheim- Situationen die üblich sind und schwierig, im Kopf durchspielen und dir eine Handlungsstrategie überlegen- z.B. "weiter" und dann läufst du, drehst ggf. um und nimmts ihn mit ohne dich beirren zu lassen- allein diese Selbstsicherheit die du dabei ausstrahlst würde ihn vermutlich schon wesentlich gemässigter reagieren lassen.
Du machst dein Ding ziehst deinen Plan durch, keine Zauderrei, keine Diskussionen. Wer aufmuckt kriegt ne Ansage. :motz: Du Chef, Hund = Hund. Gaaaanz einfach.
zumindest in der Theorie..
Gemeinsame sportliche Betätigung hilft meiner Meinung nach immer besser zueinander zu finden, einfach weil man sich ganz anders, intensiver mit seinem Hund und dem indivduellen Lernverhalten auseinandersetzt als ein "normaler" Spaziergeher.

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Nee aber wir haben nach Skierkauf festgestellt das wir beide bei Globetrotter waren.
Kurs war für mich zu kurzfristig, Pueppy ist da immer sehr spontan
aber ich will ja wenn denn endlich Schnee läge auch nicht skaten ich will klassisch langlaufen, hab hier bei uns ja keine Loipen. -
Genau!
Dat wird schon!
Manchmal auch die Erwartung raus nehmen es müsste/ sollte voran gehen, manchmal hab ich zeitlang gar nichts spez. geübt, mich mit Status quo zufrieden gegeben und wurde plötzlich in einer Situation überrascht, mit einem riesen Schritt nach vorn, den ich nie für möglich gehalten hätte- ein völlig relaxter Rundgang durch eine Grossstadt z.B..
Einfach weil Hund in dem Moment so weit war, das Wetter passte, die Sterne gut standen
und man selbst wohl auch ganz unbefangen ran ging.
Es kommt wenns kommen will.. :ohm: -
Ja das war so auch mein Problem.. so recht hat uns keiner dieser ach so tollen Trainer
zugesagt. Irgendwelche Standardrezepte- da hab ich lieber in Ruhe selbst und mit Hilfe lieber Freunde aus dem Hundesport die Wuffs "therapiert" - letztendlich ist es immer eine Zeitfrage denk ich.
Auch ein guter Trainer macht nicht schnipps und weg ist die Angst. Grad Hund mit Angst brauchen viel Ruhe, Zeit, Geduld und Konsequenz.. Drück euch die Daumen, das wird!
versuch auch kleine und kleinste Erfolge zu sehen, es geht oft in nur kleinen Schritten voran, Minifortschritte, doch diese zusammen sind irgendwann ein händelbarer, fast normaler Hund. 
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neu gekauft.
Gebraucht ist echt schwer, ich hab ja auch lange gesucht aber diese Sache mit Bindungen und Schuhe und meisten geben nur Schuhe ab oder Ski, selten alles komplett. Und dann ist es fast genauso teuer wie im Laden, wo es noch gute Beratung und Service zu gibt.
Globetrotter ist gut, sagt Pueppy auch.
Und wenn man alles zusammen von da nimmt gibt es ganz gute Rabatte, sodass man einigermassen günstig weg kommt.
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Jupp Maanu
so würd ichs bzw. mach ich es auch.
Wenn ich Josy in ihrem Schäferbeschützeifer fröhlich agieren lasse, dieses Verhalten ignoriere (war mal bei einer Hundeschule die mir das so empfahl, nichts machen, ignoerieren und warten bis sie damit aufhört- äähhmm.. tat sie nicht
) stellt sie alles was sich in unsere Nähe begibt.
Sie hat aber gelernt das ich bestimme wer wann wo gestellt wird (prinzipiell also niemand
) und da gibts dann ein Abbruchkommando wenn ich schon die Überlegung in ihren Synapsen blinken sehe und wenn sie sich anständig benimmt auch ein Lob, sonst was zwischen die Ohren. 
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Bodo, nicht Sharky *hihi*
So planvoll und strukturiert war es aber lang nicht, das kommt einfach mit der Zeit denk ich oder? Vor 6 Monaten hab ich noch gaaaanz anders geklungenOhh Bodo ja es war schon spät..
Klar wird man mit der Zeit selber auch sicherer, kann den Hund besser lesen, weiss was anschlägt, was nicht, wie er reagiert und insgesamt spielt man sich auch einfach ein. 
Aber Sharky, Nepo würde genau wie Bodo im aller zweifelhaftesten Falle auch heute noch den Busch wählen, doch inzwischen hab ich gelernt ihn so zu lesen das ich bevor es soweit kommt, ich ihn anrede mit einer "hey Kleiner na wie gehts? Spielen?- Stimme" und er dann merkt ich bin für ihn da, alles ist ok, sich dieses Panikrädchen im Kopf aufhört zu drehen- er braucht teilweise immer noch viel Rückversicherung, holt sich auch selbst viel Feedback von mir und das ist auch ok.
Kannst du dir mein Gesicht vorstellen als er "es" das erste Mal getan hat? So am ersten Tag direkt.. Mich hatte keiner vorgewarnt, ich kannte so ein Verhalten von einem Hund überhaupt nicht und zack Hund im Busch, nicht mehr ansprechbar.
Ich stand perplex davor und dachte nur "mmhh.. was nun?"
Wenn kein Busch da war setzte er sich auch einfach hin wo er grad war und war ebenfalls nicht mehr ansprechbar, klinkte sich völlig aus. Ich grübel bis heute woher dieses Verhalten kommt. Ich kenne es eher, das Hunde die panisch/ unsicher sind/ werden abhauen, brummen, knurren aber sich völlig zurück ziehen, gesitig abschalten- welche Überlebensstrategie Hund damit verfolgt ist mir völlig rätselhaft.Ach ja wegen jagen- ganz faszinierend gell?
Wenn sich die Buschkämpfer sicherer/ wohler fühlen fangen sie an mutig zu werden. Das war für mich der schwierigste Teil, in diesem Moment des langsam auftauens, des langsam Vertrauen aufbauens konsequent diese Unart zu unterbinden.
Hat uns ehrlich erstmal wieder was zurück geworfen weil natürlich ein scharfes Wort bei einem Sensibelchen sich grenzwertig auswirkt- doch beim Jagen kommt man mit heitschiteischi nicht weit- meine Erahrung.
Teilweise waren die Spaziergänge wie Dr. Jakyl und Dr. Hyde- erst "ohhhh, ooooh Busch/ nicht Busch, mmhh alles komisch" und aus heiterem Himmel "hüpf, freu, aufdreh und zack hinterm raschelnden Blatt her" - das hat wirklich an meinen Nerven gezehrt, weil ich Nepo wirklich immer hundert Prozent im Auge haben musste und vor allem auch von einer auf die andere Sekunde auch ganz anders mit ihm agieren musste- einmal Schisser der Beistand, Ruhe braucht, dann pubertierender übermütiger Junghund auf Jagdmodus und dann wieder retour... *hilfe* dazu ein jagdlich nicht sehr uninteressierter Ersthund, den man grade im Griff hatte..
Heute zeigt Nepo mir Rehe und anderes Wild an, erwartet dann das ich mich mit ihm freue über die Hüpfers, ihn für seine Aufmerksamkeit lobe und dann läuft er stolz mit mir weiter.Murmelchen- Sharky hat recht, drüber reden, Situationen wo es gut oder auch nicht gut ging in Gedanken hin und her wälzen, manchmal kommt einem selber ein Gedanke wie man es anders probieren könnte oder wo gute Ansätze waren. Selbstreflexion in Vollendung lernen. hihi.. Na und irgendwie wieder Versuch und Irrtum- scheint nicht immer der verkehrteste Weg zu sein scheint mir. Grins.. Ansonsten klar ist ein unbeteiligtes Auge sicher mal gut.
Sharky das Bild ist klasse!!