Beiträge von nepolino

    wir verstehen! :D
    Stichwort Mentales Training- für dich. ;) Überlegen was tun am besten daheim- Situationen die üblich sind und schwierig, im Kopf durchspielen und dir eine Handlungsstrategie überlegen- z.B. "weiter" und dann läufst du, drehst ggf. um und nimmts ihn mit ohne dich beirren zu lassen- allein diese Selbstsicherheit die du dabei ausstrahlst würde ihn vermutlich schon wesentlich gemässigter reagieren lassen.
    Du machst dein Ding ziehst deinen Plan durch, keine Zauderrei, keine Diskussionen. Wer aufmuckt kriegt ne Ansage. :motz: Du Chef, Hund = Hund. Gaaaanz einfach. :lol:

    zumindest in der Theorie..

    Gemeinsame sportliche Betätigung hilft meiner Meinung nach immer besser zueinander zu finden, einfach weil man sich ganz anders, intensiver mit seinem Hund und dem indivduellen Lernverhalten auseinandersetzt als ein "normaler" Spaziergeher. :smile:

    Nee aber wir haben nach Skierkauf festgestellt das wir beide bei Globetrotter waren. :D Kurs war für mich zu kurzfristig, Pueppy ist da immer sehr spontan :lol: aber ich will ja wenn denn endlich Schnee läge auch nicht skaten ich will klassisch langlaufen, hab hier bei uns ja keine Loipen.

    Genau! ;) Dat wird schon! :D
    Manchmal auch die Erwartung raus nehmen es müsste/ sollte voran gehen, manchmal hab ich zeitlang gar nichts spez. geübt, mich mit Status quo zufrieden gegeben und wurde plötzlich in einer Situation überrascht, mit einem riesen Schritt nach vorn, den ich nie für möglich gehalten hätte- ein völlig relaxter Rundgang durch eine Grossstadt z.B..
    Einfach weil Hund in dem Moment so weit war, das Wetter passte, die Sterne gut standen :lol: und man selbst wohl auch ganz unbefangen ran ging. ;) Es kommt wenns kommen will.. :ohm:

    Ja das war so auch mein Problem.. so recht hat uns keiner dieser ach so tollen Trainer :roll: zugesagt. Irgendwelche Standardrezepte- da hab ich lieber in Ruhe selbst und mit Hilfe lieber Freunde aus dem Hundesport die Wuffs "therapiert" - letztendlich ist es immer eine Zeitfrage denk ich.
    Auch ein guter Trainer macht nicht schnipps und weg ist die Angst. Grad Hund mit Angst brauchen viel Ruhe, Zeit, Geduld und Konsequenz.. Drück euch die Daumen, das wird! ;) versuch auch kleine und kleinste Erfolge zu sehen, es geht oft in nur kleinen Schritten voran, Minifortschritte, doch diese zusammen sind irgendwann ein händelbarer, fast normaler Hund. =)

    neu gekauft. ;) Gebraucht ist echt schwer, ich hab ja auch lange gesucht aber diese Sache mit Bindungen und Schuhe und meisten geben nur Schuhe ab oder Ski, selten alles komplett. Und dann ist es fast genauso teuer wie im Laden, wo es noch gute Beratung und Service zu gibt. :smile:
    Globetrotter ist gut, sagt Pueppy auch.
    Und wenn man alles zusammen von da nimmt gibt es ganz gute Rabatte, sodass man einigermassen günstig weg kommt. ;)

    Jupp Maanu :gut: so würd ichs bzw. mach ich es auch.
    Wenn ich Josy in ihrem Schäferbeschützeifer fröhlich agieren lasse, dieses Verhalten ignoriere (war mal bei einer Hundeschule die mir das so empfahl, nichts machen, ignoerieren und warten bis sie damit aufhört- äähhmm.. tat sie nicht :D ) stellt sie alles was sich in unsere Nähe begibt.
    Sie hat aber gelernt das ich bestimme wer wann wo gestellt wird (prinzipiell also niemand :lol: ) und da gibts dann ein Abbruchkommando wenn ich schon die Überlegung in ihren Synapsen blinken sehe und wenn sie sich anständig benimmt auch ein Lob, sonst was zwischen die Ohren. :hust:

    Zitat

    Bodo, nicht Sharky *hihi*
    So planvoll und strukturiert war es aber lang nicht, das kommt einfach mit der Zeit denk ich oder? Vor 6 Monaten hab ich noch gaaaanz anders geklungen

    Ohh Bodo ja es war schon spät.. :ops: Klar wird man mit der Zeit selber auch sicherer, kann den Hund besser lesen, weiss was anschlägt, was nicht, wie er reagiert und insgesamt spielt man sich auch einfach ein. ;)

    Aber Sharky, Nepo würde genau wie Bodo im aller zweifelhaftesten Falle auch heute noch den Busch wählen, doch inzwischen hab ich gelernt ihn so zu lesen das ich bevor es soweit kommt, ich ihn anrede mit einer "hey Kleiner na wie gehts? Spielen?- Stimme" und er dann merkt ich bin für ihn da, alles ist ok, sich dieses Panikrädchen im Kopf aufhört zu drehen- er braucht teilweise immer noch viel Rückversicherung, holt sich auch selbst viel Feedback von mir und das ist auch ok.

    Kannst du dir mein Gesicht vorstellen als er "es" das erste Mal getan hat? So am ersten Tag direkt.. Mich hatte keiner vorgewarnt, ich kannte so ein Verhalten von einem Hund überhaupt nicht und zack Hund im Busch, nicht mehr ansprechbar. :lol: Ich stand perplex davor und dachte nur "mmhh.. was nun?"
    Wenn kein Busch da war setzte er sich auch einfach hin wo er grad war und war ebenfalls nicht mehr ansprechbar, klinkte sich völlig aus. Ich grübel bis heute woher dieses Verhalten kommt. Ich kenne es eher, das Hunde die panisch/ unsicher sind/ werden abhauen, brummen, knurren aber sich völlig zurück ziehen, gesitig abschalten- welche Überlebensstrategie Hund damit verfolgt ist mir völlig rätselhaft.

    Ach ja wegen jagen- ganz faszinierend gell? :D Wenn sich die Buschkämpfer sicherer/ wohler fühlen fangen sie an mutig zu werden. Das war für mich der schwierigste Teil, in diesem Moment des langsam auftauens, des langsam Vertrauen aufbauens konsequent diese Unart zu unterbinden.
    Hat uns ehrlich erstmal wieder was zurück geworfen weil natürlich ein scharfes Wort bei einem Sensibelchen sich grenzwertig auswirkt- doch beim Jagen kommt man mit heitschiteischi nicht weit- meine Erahrung.
    Teilweise waren die Spaziergänge wie Dr. Jakyl und Dr. Hyde- erst "ohhhh, ooooh Busch/ nicht Busch, mmhh alles komisch" und aus heiterem Himmel "hüpf, freu, aufdreh und zack hinterm raschelnden Blatt her" - das hat wirklich an meinen Nerven gezehrt, weil ich Nepo wirklich immer hundert Prozent im Auge haben musste und vor allem auch von einer auf die andere Sekunde auch ganz anders mit ihm agieren musste- einmal Schisser der Beistand, Ruhe braucht, dann pubertierender übermütiger Junghund auf Jagdmodus und dann wieder retour... *hilfe* dazu ein jagdlich nicht sehr uninteressierter Ersthund, den man grade im Griff hatte.. :hust:
    Heute zeigt Nepo mir Rehe und anderes Wild an, erwartet dann das ich mich mit ihm freue über die Hüpfers, ihn für seine Aufmerksamkeit lobe und dann läuft er stolz mit mir weiter.

    Murmelchen- Sharky hat recht, drüber reden, Situationen wo es gut oder auch nicht gut ging in Gedanken hin und her wälzen, manchmal kommt einem selber ein Gedanke wie man es anders probieren könnte oder wo gute Ansätze waren. Selbstreflexion in Vollendung lernen. hihi.. Na und irgendwie wieder Versuch und Irrtum- scheint nicht immer der verkehrteste Weg zu sein scheint mir. Grins.. Ansonsten klar ist ein unbeteiligtes Auge sicher mal gut.

    Sharky das Bild ist klasse!!