Zitat
Noch ein kleines Fazit für die, die nicht den ganzen Text lesen wollen *g*:
Eigentlich ist der Umgang mit Bodo sehr einfach, unser Freund ist die Zeit, die arbeitet für uns und ansonsten heißt es, Rituale, Souveränität, Ruhe, er braucht viel Zeit für sich, muss da teilweise aber auch rausgeholt werden. Dinge, die wir im Laufe der Zeit von ihm lernen durften.
Sharky genau das beschreibt unseren Nepo. ;-) Auch ich hab ne Weile gebraucht eh ich gelernt hab ab wann ihn kurz in Ruhe lassen zum Sammeln und wann ihn aus seinem Schneckenhaus holen, du sagtest zu "seinem Glück zwingen" und ich glaub das trifft es gut- obwohl genau das bei mir anfangs viele Unsicherheiten und "was tust du jetzt?" hervor gerufen hat. Ich hab noch einen ehemals angstagressiven, in jeder Beziehung schlecht sozialisierten Hund daheim, da hab ich nicht halb so oft gezweifelt und überlegt- da war aber auch die Basis eine irgendwie andere. Josy hat von Anfang an ein Gottvertrauen in uns gehabt und für uns alles versucht und getan und immer unsere Nähe gesucht. Für Nepo waren wir nette Dosenöffner, die bei Bedarf kraulen aber zuviel Nähe mmhh..
Mit Menschen ist Nepo nicht so ängstlich wie euer Sharky- nur vorsichtig, kann Menschen sehr gut einschätzen (und manipulieren:D) aber so jede Situation die anders ist als er sie bis jetzt erlebt hat- puh schwierig! :-)
Inzwischen ist er so weit mir im Zweifelsfall zu vertrauen aber das war Arbeit.
Was ihr tut für euren Sparky hört sich klasse an
, viel planvoller und strukturierter als bei mir, ich hab durch Versuch und Irrtum gelernt mit diesen spez. Problemchen unzugehen.
wie du selbst sagst, Zeit ist euer Faktor und sehen das er Nähe zulässt, Vertrauen fasst, ihr gemeinsam Aufgaben bewältigt find ich auch wichtig.
Nepo hat Zelten mit uns geholfen- nicht lachen, ist ehrlich so, den ganzen Tag dicht beeinander sein in ungewohnter Umgebung, wandern etc da waren wir der Fixpunkt, nicht sein Ruhesofa. Das hat er dann auch im normalen Alltag zum Teil mitgenommen.
Meine Herausforderung für dies Jahr wird sein Nepo zu erklären das er Unterordnung und Turnierhundesport im Allgemeinen nicht nur auf "unserem" Platz machen kann und eine Hindernisbahn auch woanders nicht komisch ist. Erfahrungsgemäss geht das nur über viele viele Wiederholungen- mit etwas Nachdruck (hab oft mit mir gehadert und gedacht obs so richtig ist, doch wenn ers nicht komisch findet ist er mit Begeisterung dabei) ohne Druck zu machen.
Wenn jemand für diese Sorte Hund sonst noch Rezepte hat les ich auch begeistert mit. 
Ihr packt das da bin ich vom Lesen her sicher! & durch Stillstand und Rückschläge nicht entmutigen lassen. ;-)