Thunder ich erwarte ein Bild vom schwimmenden Snoop. 
Lolo- geschwommen sind sie auch ohne Westen. Wenn ich vor gegangen bin. ;-) Trauten sich dann aber nie weit mit rein, immer nach nem kleinen Stück umgedreht. Hab also erstmal angefangen (ohne Westen) rein, ich gelaufen soweit wies ging und Wuff kurzes Stück schwimmen lassen und mit Belohnung (bei uns ein Stöckchen) wieder zurück- unter Jubel und Freude meinerseits.
Mit den Westen hab ich das dann so wiederholt und sofort war ein wesentliches Plus an "sicherer fühlen" bei den Wuffs erkennbar. Kurze Meterleine dran um ggf. Umdrehversuche sanft unterbinden zu können und so bin ich das erste Mal richtig (immer erstmal einzeln mit jedem Hund) ein kleines Stück mit Hund geschwommen. Auch hier der Stock als Belohnung und viel Lob und keine Hektik verbreitet. Die Stücken nach draussen einfach ausgedehnt und seit paar Tagen gehen beide zusammen mit mir rein und die Schwimm-enden dehnen wir nach und nach aus.
Wenn deine zwei sich mit der "Technik" schwer tun, würd ich auf jeden Fall mit Westen arbeiten. Haben oben ja einen grossen Griff, daran reinführen (hoffentlich flacherer See den ihr habt) und ggf. durch den Griff vor dem Untergehen bewahren, ansonsten einfach daran im Wasser beim Schwimmen führen. Kleine Runden anfangs, viel loben und zurück zum Ufer. So bekommen die Wuffs Vertrauen in die Sache und werden immer sicherer.
Heute waren wir z.B. an einem grösseren See. Unser kleiner Waldsee, wo wir sonst sind, liegt ja sehr geschützt. Ruhiges Wasser, wenig Strömungen- alles recht einfach zu paddeln. Der Siethener See ist wesentlich grösser, hat recht viel Strömungen und ist auch ohne grossartig Wind immer mit was Wellengang gesegnet. Heute recht stürmischer Wind, also ziemlicher Wellengang. Also heute in kleinen Schritten wieder begonnen, mit den Wuffs einzeln.
Erst kleine Stücken mit Beute als Belohnung, dann jeder Wuff einzeln mit mir geschwommen. Nepo als schneller Schwimmer bekam öfter Wasser über die Nase geplatscht und paddelte daraufhin noch hektischer- sprich es war ihm nicht geheuer.
Also erstmal wieder zurück, wo ich noch stehen konnte, hab ihn unterm Bauch genommen (getragen quasi) und einfach ruhig durchs Wasser mit ihm gelaufen. Da war zu merken wie er sich entspannte, wieder selber paddeln lassen, Stock und Pause für ihn. Bei der nächsten Runde war er dann schon wesentlich sicherer, auch wenn er net verstehen konnte warum ihn das Wasser heute so ärgerte. 
Josy hatte komischerweise weniger Probleme mit der geänderten Situation. Vielleicht weil sie mir mehr vertraut (würde alles machen wenn ich es sage) aber irgendwie hatte sie durch ihren ruhigeren Schwimmstil auch weniger Wellen die über sie platschten. Manchmal liegt halt doch in der Ruhe die Kraft. 