danke wildsurf. :-)
Ich find sie auch immer wieder toll und bin wirklich positiv über diese "Rasse" überrascht. Hab ja die Beschreibungen mit leichtem Lächeln vorab gelesen (In Hundeanzeigen ist ja potentiell auch jeder Hund soooo toll
) aber diese kleinen grauen Ponys sind tatsächlich unheimlich menschenbezogen, unheimlich neugierig und lernbereit und auch sehr unerschrocken. So hab ich auch die Herde bei Beobachtungen wahr nehmen können.
Für meine Bedürfnisse perfekt. Und das Payka nun auch noch so schmusig ist und nicht nur menschenbezogen, sondern vor allem auf "ihren" Menschen, also auf mich... Und immer irgendwelchen Quatsch im Kopf hat- mein persönlicher Sonnenschein.
Manchmal bissl anstrengend ist es, dass sie eine sehr selbstbewusste kleine Dame ist, die auch in der Herde sehr weit oben steht. Da ist nichts mit Pony mal etwas einschüchtern wenn man keine Lust auf Diskussionen hat. Auch wenn sie ihre Grenzen kennt, lässt sie sich doch nicht die Möhre vom Brot nehmen. Hihi.
Tinka grad beim galoppieren mag ich es lieber darauf zu warten, bis das Pferd es anbietet. Rein"jagen"... werden Hottis oft hektisch. Mit Druck von unten oft hüpfig aber wenn sie selbst anfragen und entspannt den Moment sind, dann wird Galopp als angenehm und nett verknüpft und ist meist völlig unspektakulär- ich finde da lohnt sich das warten, wie bei vielen Sachen.
Und jaaa der erste gemeinsame Galopp... hach- das ist einfach was besonderes. :wolke7: Das vergisst man einfach nie. Wie das erste drauf sitzen, das kribbeln dabei im Bauch... Das erste mal ausreiten- auch wenn ich schon paarmal junge Pferde hatte, das eigene, das ist was ganz besonderes. Und unsere Entspanntheit verlieren wir nicht Cruzado nein. Wir sind trotz dessen, dass ich ganz locker an die Sache gehe, viel weiter, als ich es mir so im groben geplant hatte.
Freiarbeit würde ich auch gerne machen. Hatte bis jetzt noch nicht wirklich Zeit mich mal einzulesen- hast du da Tipps? Ich wandel das immer auf uns ab und Cognac ist immer mein Testobjekt (der arme alte Herr) aber ich muss ungefähres Bild im Kopf haben, einen Fahrplan für mich. Toll sind Filmchen, Bücher mit vielen Bildern- bin ein sehr visueller Mensch.
Morgen teste ich mal einen Sattel mit Lederbaum- in Barockform. Ist nur bissl über 50cm lang. Ich bin mal gespannt ob das für uns noch eine Lösung wäre. Grad wo es jetzt doch nach und nach mal länger rausgeht (auch wenn ich noch viel nebenher laufe) kann man so mal eine Jacke am Pony befestigen, Gewicht wird doch was mehr verteilt als ohne Sattel. Besitzerin des Sattels kommt mit dem Sattel und wir probieren gemeinsam. Ich kenn mich mit Baumlos nun nicht so aus, da ist es schon gut, wenn mal jemand mit drauf schaut.
Bei den Baumsätteln schwanke ich immer noch zwischen Deuber und Sommer und Roc und und... Wah... Alles sooo schwer. Ich will so dicht als möglich am Pferd sitzen, eine breite Auflagefläche haben, wenig Pauschenkrams, Möglichkeiten für Gepäck und der Sattel muss verstellbar sein in Kammer und so. Dressur und Gelände- also reiner Distanzsattel scheidet aus, die setzen einen ja oft in Entlastungssitz. Eierlegende Wollmilchsau quasi.
Na bis nächstes Frühjahr hab ich ja noch Zeit. Zum fünften Geburtstag der Maus.