Das klingt doch super whyona!
12 Minuten - denk einfach, dass du definitiv mehr Zeit hattest die Matschlandschaft zu genießen.
Da kann nur fliegen schöner sein aber bei solch schwierigem Boden, da ist mir im Zweifelsfall auch die Unversehrtheit meiner Gliedmaßen wichtiger und ich nehm Tempo raus. Nicht dass ich jemals in 12 Minuten 4km laufen würde aber theoretisch. 
Ich hab mich die Woche getraut, bzw wars eher ne "jetzt erst recht" Trotzreaktion. Nach Besuch Lungenarzt und Medis neu eingestellt und und und, wollt ich erstmal gucken, dass Luft einigermaßen stabil, Entzündung aus den Atemwegen geht und nicht durch Belastung alles neu anheizen.
Sah auch letzte Woche alles super aus, zumindest wieder knapp 80% Lungenkapazität da, recht stabil, kaum noch verschleimt- Mittwoch Abend wollte ich dann. Freier Abend, etwas Ruhe und dann ganz entspannt mit den Hundis. So der Plan. Ja.. Mittwoch Abend hatte ich dann Blaulichtbesuch. Cool.
Als alles sich etwas beruhigt hatte, war nur noch Spaziergang mit Hundis und Pferden im Schneckentempo drin.
Hatte mich schon so gefreut.
Donnerstag ging auch noch nicht viel und Freitag wars auch kipplig aber nach Notfallspray war ich so hochgepusht , dass ich Schuhe angezogen, Pferd in eine Hand, Hunde in die andere, Stirnlampe auf den Kopf und los gings.
Und es lief recht gut. Strecke waren rund 5-6km, mit paar Gehpausen ja aber nur kurze. Der Plan ist jetzt- Spray, noch paar Dinge erledigen und dann erstmal dreimal die Woche die Abendrunde mit den Hundchens joggen. Stabil wirds wohl nie sein, der Illusion hab ich abgeschworen nach Mittwoch. Und vielleicht wird Luftsituation dadurch wieder insgesamt besser und die Kopfblockade löst sich. Irgendwie traute ich mich schon gar nicht mehr aus Angst vor geröchel und gehuste. 
Und Jennja der Grusel ist anfangs völlig normal.
Ich bin erstmal Waldrand, Felder und nur kleine Waldstücken und dann immer mehr aber gute breite Waldwege. Dann gings. Ist ein wenig Gewöhnung.