Beiträge von nepolino

    So und ich war gestern noch fleißig aber zum einstellen hats dann doch nicht mehrgereicht- so gibt's heut ein Betthupferl außer der Reihe.. :D

    Tag zwölf, schon ziemlich weit im Norden Finnlands

    Ich hatte es nicht ganz geglaubt, da ich normalerweise zu jeder Tages- und Nachtzeit, schlafen kann aber dieses kaum noch dunkel werden, brachte einen schon irgendwie durcheinander. |) War ich in Polen, Litauen und so noch immer mit dem Sonnenaufgang wach geworden und abends eben mit Sonnenuntergang müde geworden, fehlte beides jetzt. Beziehungsweise wurde es selbst Mitternacht nur noch dämmrig und um drei schon wieder hell- und ich wach.

    Kurzzeitig spielte ich mit dem Gedanken schon aufzustehen aber der Schlafmangel würde mich den ganzen Tag begleiten. Also Schlafsackkapuze über den Kopf, umdrehen und weiter schlafen. Ging dann auch tatsächlich gut. :sleep: Um halb sieben machten wir uns dann- motiviert durch die Jogger vom Vortag und weil wir den Wald ja nun schon kannten, zu einer Joggingrunde durch Berg und Tal auf. Erst ein Viertelstündchen, zwanzig Minuten spazieren und dann sind wir noch fast 4km auf und ab. Obwohl manches auf, da hat Lunge gestreikt. Wer geht kommt auch oben an. :D

    Hunde waren zufrieden, bekamen ihr Frühstück und ich machte mich frisch und packte alles zusammen. Der Parkplatz war mal wieder unser alleiniges Territorium. Ein gemütliches Frühstück und ein paar Seiten Buch später, machten wir uns auf den Weg. In Vaasa erledigte ich noch kurz zwei Einkäufe und kam fröhlich pfeifend vom Bäcker mit einem sehr lecker aussehenden Hefezopf zurück. Der stand eigentlich nicht auf der Einkaufsliste aber ich hatte halt mal schauen wollen, was es bei finnischen Bäckern so gibt. xD Ich stellte zudem fest, dass ich die Finnen mag. Ihr "Heii" ist so hell und freundlich und sie gaben sich sehr Mühe mein englisches Kauderwelsch zu verstehen.

    Nach einigen Stunden Fahrt, diesmal mit ordentlicher Pause zwischendurch, erreichten wir unser Ziel. Der Parkplatz war genial. Besser hätte es nicht sein können. Einsam, mit toller Aussicht auf den Fluss und Hunde konnten frei laufen. :herzen1:

    Zuerst erkundeten wir die Stauseeinsel. 3km schnurgerade hin und wieder zurück. Mit schönen Ausblicken zwischendurch und Rouven konnte größtenteils frei stöbern. Hier konnte nicht viel jagdbares sein. :hust:

    Bevor wir dann zu einer größeren Runde aufbrachen, gab es erstmal Mittag, Abendessen - wie auch immer. Es dauerte aufgrund der schönen Aussicht etwas länger als geplant aber Dunkelheit brauchte man hier oben ja nicht fürchten. Hihi.

    Zuerst mussten wir ein Stückchen an der Landstraße entlang bis Yli-li, da wechselten wir auf den Uferweg, der dem Fluß und seinem verzweigten Delta auf dem Weg ins Meer folgt. Leider war der Fluß aufgrund der Nutzung zur Stromgewinnung, nicht so schön wild und ursprünglich, wie ich es mir in Gedanken ausgemalt hatte und wie ich schon viele Flüsse unterwegs gesehen hatte aber es war trotzdem herrlich.

    Die Abendsonne spiegelte sich im Wasser und setzte den Fluß und seine Ufer in zauberhaftes Licht. :cuinlove: Regelmäßig waren Grillhäuschen oder Feuerplätze vorhanden, die im Sommer wohl gerne genutzt werden. Eigentlich wollten wir auf der anderen Uferseite zurück aber dass wären weit über dreißig Kilometer geworden, so drehten wir nach ungefähr 12 Kilometern um und nahmen den Übergang bei Yli-li und wechselten dort auf die andere Flussseite. Kurz vor Mitternacht sah ich noch ein Boot auf dem Fluß fahren, Angler denk ich.
    Die Männer gestikulierten in meine Richtung, die wunderten sich wohl über den merkwürdigen Wanderer zu später Stunde. Doch wenns noch hell ist? Die waren ja auch noch am paddeln. :p

    Ja irgendwie verschiebt sich das Gefühl für Tag und Nacht völlig, wenn Sonnenauf- und untergang fehlen. Merkwürdig tatsächlich. Eh wir so am Auto waren und bettfertig, wars eins - und immer noch konnte man ohne Probleme draußen lesen. :ugly: Dabei waren Rovaniemi und der Polarkreis noch gut 200km weg. Müde von der langen Abendtour, war einschlafen aber trotzdem kein Problem.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Er sieht auf dem Bild soooo niedlich aus! =)

    Er macht dass toll, ganz bestimmt, mei sooo lange ist er ja auch noch nicht bei euch und die Atmosphäre dort ist einfach was anderes. Wer da die Nerven behält ist per se ein Held, sag ihm dass. :D Vor den Fahrrädern, die euch ein bisschen blockiert haben im Video von vorgestern? da hat er sich ja auch bei dir versteckt. Dass passt schon so. :bindafür:

    Und auch einen dicken Knutsch ans Supportteam Cati. :bussi: Ich musste ja (mit Herzchen in den Augen) lächeln, als ich las, dass er danach wuselt und ihr alles erzählt. Macht Rouven auch immer, wenn ich mit ihm etwas allein mache. Danach hüpft er gaaaanz aufgeregt um Josy und man hört ihn förmlich plappern und aufgeregt fragen, ob sie es auch gesehen hat und ob ers gut gemacht hat und so weiter. Dass ist allein ein Grund nie wieder nur einen Hund zu haben. :herzen1:

    Ah der wird bestimmt ein treues Gefährt sein. :applaus: Ein bisschen rau vielleicht, ein bisschen rustikal aber treu und geräumig. Dass zählt. Und mit kleinen Hunden ist der Raum gleich nochmal größer. xD

    Danke euch fürs treue mitreisen. :bindafür: Der Chillfaktor dabei ist enorm wichtig Rotbunte. :klugscheisser: Sonst kann man sich nicht vollends auf die Reise einlassen.

    Ich überlege auch noch was wir nächstes Jahr anstellen. Eigentlich würde mich Schweden und Norwegen nochmal komplett reizen.. oder noch mehr eine Tour ans azurblaue Mittelmeer. Kroatien, Montenegro, Albanien, Griechenland und dann mit der Fähre nach Italien und dort Sardinien und den Stiefel wieder hinauf.. :herzen1:
    Boah das wäre so cool und da war Josy noch nie aber sowohl Norwegen, als auch Mittelmeerroute ist sehr alpines Gelände, ich denke Berge wird nächstes Jahr einfach nicht mehr drin sein. Dann ist sie dreizehneinhalb und ich seh ja jetzt schon, dass Muskulatur leicht atrophiert und Feinkoordination bei Beanspruchung leidet. Also wahrscheinlich werden wir auch in irgendeiner Form wasserwandern.. vielleicht in Deutschland aber vielleicht auch in Lettland - die Gauja- oder Polen in den Masuren. Mal sehen. =)

    Tag elf, durch Finnland gen Norden..

    Der Morgen begann mit einer kombinierten Spazier- und Joggingrunde. Eine etwas kürzere Variante als am Vortag, ein bisschen Weg hatten wir heut ja auch noch. Danach gingen wir zum Frühstück und zum baden an unseren schönen Strand und genossen dort noch zwei schöne Stunden, eh wir aufbrachen.

    Die Fahrt war eintönig, die Straßen in guten Zustand und schnurgerade durch Kiefernwald. Ich vermisste die abwechslungsreichen Landstraßen des Baltikums. Hier gab es nur Abwechslung in Form der Geschwindigkeitsbegrenzungen und die sollte man tunlichst sehen, denn zu 80% steht nach einer Reduzierung der erlaubten Geschwindigkeit auch kurz danach ein Blitzer.

    Molpe sollte ein Fischerdorf sein laut Beschreibungen, ich empfand es eher als Ansammlung von Ferienhäusern, in schwedischen Stil. Nett anzusehen aber doch irgendwie gesichtslos. Einen Parkplatz oder frei nutzbaren Strand fand ich nicht. Die Küste besteht tatsächlich
    aus vielen Felsen, die vom lieben Gott ins Meer geschüttet wurden, auf und zwischen ihnen wachsen Moose, Flechten, Blaubeeren und Kiefern und dann und wann mal ein Laubbaum, bevorzugt Birken, und wo zwischendurch mal etwas Waldboden ist, steht ein Ferienhaus. Ich war ein wenig frustriert ja. :hust:

    Nochmal Karten hin und her gescrollt und auf OSM fand ich kurz vor Vaasa ein paar zusammen hängende Wege. Öjberge. Ein Skigebiet, nicht groß aber zumindest sollte es da Parkplätze geben und für eine Abendrunde sollte es reichen.

    Also noch die 25 Minuten bis dahin, auf den Parkplatz und Feierabend für diesen Tag. Ich sah einen Skihang, Seilbahn und Jogger die den Hang hoch und runter flitzten. Beeindruckend, ich würde da nichtmal ein Drittel schaffen. :respekt: Es trafen so nach und nach noch ein paar Joggertruppen ein, Abendsportgebiet vor den Toren der Stadt. Nachdem ich ein bisschen runter geschaltet hatte, schnappte ich den Rucksack und wir zogen los zu einem Ründchen.

    Der Weg war mit Laternen versehen, im Winter sicherlich die Loipe, die beleuchtet wird. Ich träumte grad davon im Laternenlicht durch den Schnee zu gleiten, als wir um die erste Kurve bogen und vor einem ziemlich steilen Anstieg standen. :omg: Mein Traum zerplatzte wie eine Seifenblase, dort würde ich mit meinen bescheidenen Skilanglaufkünsten nie hoch kommen. Zu Fuß wars kein Problem, ich verstand aber inzwischen die Herrscharen an Joggern, es war eine landschaftlich schöne und lauftechnisch abwechslungsreiche und anspruchsvolle Strecke.

    Oben angekommen wurds wieder ebener und irgendwie kam der Traum von Winter, Schnee und dahin gleiten wieder. :pfeif: Bis wir vor einem steilen Abhang nach unten standen. Ok hoch kann man ja noch seitwärts stapfen aber hier würde ich - zum Amüsement aller- Ski ausziehen und auf dem Hosenboden runter rutschen. :ugly: Ich verbannte den Skitraum und konzentrierte mich auf die für mich inzwischen typische finnische Landschaft, die heute ohne geschotterte Waldautobahn weicher und pittoresker wirkte. Die Felsen erinnerten im kleinen an die sächsische Schweiz, die Zeit wo die Blaubeeren reif sind, da wäre meine Pace beim joggen hier lang grauslig schlecht.

    So zogen wir ein bisschen auf und ab und waren nach nichtmal zwei Stunden etwa wieder beim Auto. Mehr Wege gabs nicht, wir hatten jeden gesehen. :D Den Rest des Abends verbrachte ich mit Karten studieren, die Küste konnte man die nächsten paar hundert Kilometer streichen, da sah es nicht besser aus als heute und gestern.

    Ein vielversprechendes Eckchen fand ich ums Städtchen Yli-li. Einige potentielle Wandermöglichkeiten und ein Steinzeitdorf. Na dass versprach doch Spaß. :applaus: Mit den Hunden also gut gelaunt und erwartungsvoll noch ein bisschen Unterordnung geübt, wo sich beide regelrecht im Eifer überschlugen. Klar die hatten ja auch seelig geratzt während der Fahrt und waren heute nicht soviel gelaufen. Morgen wieder. Neuer Tag, neues Glück. :klugscheisser:

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Ein ruhigerer Dienst muss genutzt werden. :D

    Tag zehn.. Erste Eindrücke von Finnland

    Um vier klingelt der Wecker. :sleep: Draußen fing es schon an hell zu werden. Dass erleichterte die kurze Nacht immerhin etwas. Geduscht, die restlichen Sachen eingesammelt und auf zum Hafen. Natürlich verpasste ich die Abfahrt zum Terminal, natürlich stellte ich mich bei der Abfertigung etwas dusslig an aber letztendlich standen wir kurz nach halb sechs auf der Fähre. xD Hundis Frühstück gegeben und Wasser hingestellt und dann musste ich das Autodeck verlassen. Erstmal erkundete ich ein wenig das Schiff. Auf sowas großem war ich noch nie gewesen. Beeindruckend! Auf dem Sonnendeck war es noch ziemlich kühl aber die Ausfahrt vom Hafen beobachte ich trotzdem von dort. Danach zog es mich doch in die Cafeteria. Was wärmer dort.

    Ein bisschen dösen, Kartenmaterial aktualisieren, Kakao trinken und schon war die Überfahrt vorbei, keine zwei Stunden hatten wir gebraucht. Wieder am Auto guckte Josy etwas unglücklich. Im Auto warten ist eigentlich kein Problem aber wenn das Auto sich dann auf mysteriöse Weise fort bewegt, dass stresst sie was. :ops: Ist auch jedes mal so, wenn uns der Adac wohin transportieren muss- also nicht, dass das regelmäßig passiert aber dreimal ist es im Laufe der Jahre doch schon dazu gekommen. Entführt mit Auto, dass ist ihr heimlicher Alptraum glaube ich. Seit diesem Urlaub kommt noch allein auf dem Tretboot dazu. :pfeif:

    Helsinki fand ich persönlich nicht sonderlich sehenswert, kurz blieben wir, dann fuhren wir weiter gen Drägsfjord. Beziehungsweise ein Stückchen weiter bis an die Küste. Die Landschaft war verhältnismäßig eintönig, so richtig begeistert war ich nicht, obwohl ich sehr gespannt auf Finnland gewesen war. Vielleicht lag es aber auch an Kopfweh und etwas übermüdet. Auf jeden Fall fanden wir an der Küste einen Parkplatz von einem Strandbad, der frei nutzbar ist, wir hatten also wieder Glück. :applaus: Direkt vom Parkplatz aus geht es auf Wander/Forstwegen an der Küste, mal dichter, mal weniger dicht, entlang und wir begannen eine Entdeckungstour.

    Die Landschaft war karg und geprägt von Kiefern, Felsen und Moosen und Flechten, der Weg ging größtenteils schnurgerade und zweispurig geschottert durch den Wald. Irgendwie fehlte mir etwas. Etwas verträumtes, romantisches, wie im Baltikum. Diese Landschaft war abseits des Weges von karger Schönheit, in Kombination mit dieser geschotterten Waldautobahn wirkte sie streng, unnahbar. Dazu war es sehr warm an diesem Tag, zu warm für die Hunde und auch ich wollte irgendwie lieber baden. Einen Zugang zum Strand fanden wir, allerdings auch hier nur Felsen, die leider zu glitschig waren um wirklich in die Ostsee zu kommen. Wir suchten uns ein Plätzchen im Schatten und warteten die größte Mittagshitze mit Blick aufs Meer ab. Irgendwann schlief ich ein und wurde wach, weil der Schatten plötzlich weg war. Wie es so ist, wenn man Mittags zu lange schläft, brauchte ich einen Augenblick um mich zu sortieren. :hust: Wer bin und vor allem wo und so...

    Danach ging es fröhlich weiter. Es war immer noch unglaublich warm, so nutzen wir nach einer Stunde die Gelegenheit zu einer weiteren Pause, zwischen den Felsen im Moos. Eigentlich waren wir nur neugierig hoch gelaufen, weil es sich so anbot und dann auf diese wildromantische Stelle gestoßen. Diese Atmosphäre wollte genossen werden. :klugscheisser:

    Auf unserem weiteren Weg begegnete uns noch ein kleiner See, den wir zum baden gehen nutzten. Zwar war es inzwischen kühler aber trotzdem tat es gut. An Häusern im typisch skandinavischen Stil aus Holz und wieder Waldautobahn ging es letztendlich zum Strandbad zurück. Dort waren Hunde verboten aber ich dachte, lass mal sehen was dahinter im Wald noch ist. Und da fanden wir einen weiteren Strand mit größtenteils Sand, frei für alle nutzbar und dem obligatorischen Grillhäuschen.

    Dort verbrachten wir noch eine Weile, genossen die Ruhe und das rauschen der Wellen und kehrten zum Sonnenuntergang mit Abendessen zurück. Derweil hatte ich für den morgigen Tag versucht einen Platz ausfindig zu machen aber so wie es heute zu sehen war, schien die finnische Ostseeküste an ihren begehbaren Stellen nur aus vereinzelt stehenden Ferienhäusern zu bestehen. Es gab Wege ans Wasser ja aber immer mit Abzweigungen rechts
    und links, die eben die Auffahrten waren. Die Satellitenansicht bestätigte dies jeweils. Wanderwege Fehlanzeige. Schwierig.

    Ich plante erstmal Molpe ins Auge zu fassen, in der Hoffnung, dass dort auch ein Strandbad vorhanden ist.

    Der Sonnenuntergang war grandios. :herzen1: Nur für uns bot der Himmel sämtliche Farben auf, ehe die Sonne blutrot versank. :cuinlove: Ich hätte gerne am Wasser in der Hängematte geschlafen, die Mückenpopulation an diesem Platz hätte es auch für die Hunde zu gelassen - die Hängematte hat ja Moskitonetz - nur waren die Akkus von Kamera, Handy und Powerbank leer. So hängte ich alles an die Autobatterie und wir kuschelten uns bei offener Heckklappe in unsere Koje. Der Versuch noch den Rest der unendlichen Geschichte zu hören, scheiterte nach wenigen Minuten. :tropf: Im Auto beim fahren kein Problem, hält Hörbuch wunderbar wach, im Bett abends dagegen ist Hörbuch das beste Einschlafmittel.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.

    Hihi ja so ähnliches kenn ich mit Bänken. :D Unser Nepi war der Bankanzeighund. Er hatte nämlich sehr fix raus, dass man da Pausen macht und wenn er plötzlich ums Eck flitzte, dann konnte man sicher sein, dass er sich schon vor die nächste Bank gesetzt hatte. Auch wenn die letzte Pause erst 10 Minuten her war. :hust:

    Also bei uns ist durchaus zu beobachten, dass Wild vermehrt die Nähe zu Dörfern sucht. Ansonsten ist Schweden mit Deutschland nicht so sehr vergleichbar. In Schweden ist man auf Fleisch durch die Jagd mehr angewiesen, weil weniger Tierhaltung möglich ist. In Deutschland dagegen gibt es viel mehr Weidetiere- und eine viel höhere Bevölkerungsdichte- und dadurch natürlich mehr Berührungspunkte.