Beiträge von nepolino

    Ich mag Araber und ihren etwas speziellen Charakter ja auch unglaublich gern. xD Aber ich kann mir auch vorstellen, dass sie für andere Pferde schwierig sind. Von daher bin ich ganz froh, dass es Payka und kein Araber geworden ist, Payka kommt mit jedem Pferd klar, ohne sich irgendwie unterbuttern zu lassen. Sowas herrlich unkompliziertes, da kann man bei der Stallsuche ganz entspannt sein- und nach Seenähe aussuchen. :applaus: xD

    So und ganz untätig war ich in der Nacht nicht... :applaus:

    Tag 14, Pallasjärvi

    Wach heißt nicht fit. Dass war das Motto dieses Morgens. :lol:

    Wir stapften im Halbschlaf eine Runde über den Parkplatz, die Hunde bekamen ihr Frühstück und danach krabbelten wir nochmal ins warme Auto. Kuscheln. Kein Muskelkater aber irgendwie noch völlig k.o. :tropf: Eigentlich war der Plan eine Vormittagswanderung über die Berge und zum Abend noch die andere, kleinere Tour über die Hügel aber grad war noch nicht an laufen zu denken. So kuschelten wir einfach, dösten noch etwas, ich sortierte Bilder, verschickte Urlaubsgrüße und zum Mittag nahmen wir dann die erste Tour in Angriff. Die Aussicht lockte einfach. :cuinlove:

    Es war nach wie vor ziemlich stürmisch. Dadurch wechselte auch der Himmel ständig. Mal strahlend blau, mal viele kleine, weiße Wölkchen und dann wieder pechschwarz. Atemberaubend schön! :herzen1: Zwischen den Bäumen wars gar nicht so arg zu merken aber sobald wir die Baumgrenze hinter uns ließen, wehte uns der Wind mit voller Kraft ins Gesicht. Bergauf und Gegenwind, ein Traum für Flachländer. xD Die Berge sahen auch von nahem noch genauso faszinierend aus, wie von unten. Die schwarzgraue Farbe kam vom Geröll, dass auf den Hängen überall lag. Dazwischen noch Schneereste und über uns das Himmelskino, was die Berge in ständig neue Panoramen, mit völlig unterschiedlichen Lichtakzenten setzte. :herzen1:

    Als wir den ersten Gipfel erreichten, wollte ich eigentlich eine Weile sitzen bleiben und staunen aber der Wind war eisig und ich durch die fast winddichte Jacke doch etwas geschwitzt. So zogen wir bald weiter. Rouven war völlig in seinem Element. Nicht so warm, unterwegs und tolle Aussichten. Auf dem Gipfel kuschelte er sich sofort stolz und aufgeregt in meinen Arm und schaute königlich ins Tal. Josy legt sich meist hin oder kuschelt sich auch an mich und konnte dann ebenfalls stundenlang Panorama gucken. Faszinierend, dass Hunde da auch so begeistert sind. =)

    Weiter ging der Weg zum nächsten Gipfel, durchweg über Geröll, mal etwas flacher, meist aber recht steil hinauf. Die Hunde liefen frei, da ich auf dem Geröll nur langsam voran kam und sie beim Weg suchen störte. Rentiere waren nicht in Sicht, so konnten sie elegant bergauf tänzeln, während ich hinterher stapfte und die Lunge fröhlich pfiff. |) Mist, wenn man paar Tage nur nachlässig seine Medikamente genommen hat, weils einem am Meer ja gut ging. Selber Kopfnuss verpassen wäre angebracht gewesen. Aber zusätzliches Kopfweh auch nicht förderlich, also weiter hinauf. Schön wars trotzdem, man kam sich nur so furchtbar unfit vor.

    Bald erreichten wir ein großes Schneefeld und Rouven tobte und freute sich und ich und Josy ließen uns anstecken. So tobten wir zu dritt durch den Schnee. :applaus: Ich ließ es mir auch nicht nehmen, noch einen kleinen Schneemann zu bauen. Zuhause hat man ja selten die Gelegenheit dazu.

    Kurz darauf erreichten wir den zweiten Gipfel und auch von hier bot sich ein grandioses Panorama über die Ebenen unter uns und die anderen Berge rundherum. Im Windschatten eines Felsens setzten wir uns ein paar Minuten hin um etwas zu trinken und zu verschnaufen. Leider wechselte die Windrichtung ständig, so wars nicht viel mit Windschatten und es wurde wieder kalt. Also weiter.

    Erstmal ein bisschen bergab durchs Geröll und dann hinauf auf den dritten Gipfel. Dort wo die Seilbahn endete. Ein Stück vorraus sah ich eine Wandergruppe mit zwei Hunden, denen ich im Tal schon begegnet war, also tat ich Josy und Rouven doch wieder an die Leinen. Nun mussten sie öfter warten aber auch dass meisterten wir. Teilweise war der Weg nicht immer erkennbar, doch irgendwie fanden wir ihn doch immer wieder. Am dritten Gipfel war die Puste raus. Der Atem klang nur noch rasselnd, eine Pause wäre nach über drei Stunden Marsch cool gewesen aber stehen bleiben bedeutete auskühlen, also begaben wir uns an den Abstieg über den Skihang. Im steilen Geröll immer noch jeden Schritt zielsicher zu setzen, wurde immer schwieriger, länger hätte die Strecke nicht sein dürfen. Am Auto angekommen, nur Hunde versorgt, Jacke aus, trocknes Shirt und trocknen Pulli an und eingekuschelt. Fertig, alle, Pause. Feierabend. :ops:
    Heute würde es keine zweite Bergtour mehr geben, obwohl ich die Strecke von oben gesehen hatte und sie bei weitem nicht so weit und steil hinauf ging. Wesentlich gemäßigter als unsere Strecke eben. Aber trotzdem eben Geröll und das machte das Laufen ja so anstrengend. So dösten wir dahin, ich las, bis Rouven brummte. Ein anderer Camper? Ich guckte und entdeckte neben unserem Auto die Rentiertruppe. :cuinlove: Fröhlich zupften sie die Flechten vom Parkplatzrand. Ich befahl Rouven still zu sein und beobachtete die Bande fasziniert. Rentiere sind einfach witzige, absolut schnuffige Tiere. Große Stauneaugen wie Kühe, Knutschnasen und diese Patschefüße. Einfach herzig! :herzen1: :herzen1: :herzen1:

    Leise und ohne hektische Bewegungen zu machen, schnappte ich mir die Kamera und ließ das Autofenster runter, in der Hoffnung auf eine Nahaufnahme. Aber das Geräusch machte sie schon misstrauisch und sie trollten sich in den Wald. Zu den Schneehasen, die dort auch wieder umher hüpften. Wildlife vorm Autofenster. :applaus:

    Der Abend endete gemütlich mit einer Runde über den Parkplatz, essen im Auto und dann schliefen wir bald. Gleich früh morgens wollten wir die zweite Gipfelrunde gehen.

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    Zur Hütte und zitternd die Wasserflasche geöffnet. Pause. Nerven runter fahren. |) Während ich völlig fertig da saß und zu regenerieren versuchte, sauste Rouven fröhlich hüpfend um die Hütte und hatte Spaß. Lebensfreude pur. So ein sorgenfreies Leben will ich auch mal haben. Grinsend schaute ich ihm zu.


    Den Rest des Weges absolvierten wir ohne größere Abenteuer, einmal war der Weg noch überflutet, diese Stelle ließ sich aber gut umgehen. Es ging jetzt stetig bergauf, über Felsen und Wurzeln. Zum Ende kamen nochmal Bohlenstege aber ziemlich neu und in gutem Zustand, die versöhnten mich ein wenig.


    Zurück am Auto waren wir erst nach halb eins. Durch die technisch so anspruchsvolle Strecke hatten 15km fast 5 Stunden gebraucht. Abendessen gemacht und dabei Schneehasen beobachtet, die fröhlich auf dem Parkplatz umher sprangen. Anschließend das Essen verspeist aber so recht schmeckte es nicht. Ich hatte mich auf Kartoffelbrei mit gebratenen Würstchen gefreut und der Campingkocher schaffte auch beides aber letztendlich freuten sich die Hunde über ein zweites Abendessen. Mit einem Adrenalinspiegel, der immer noch jenseits von Gut und Böse war, versuchte ich im Hellen einzuschlafen. Die Erschöpfung gewann irgendwann und bis zum nächsten Morgen um acht war nix mehr von mir zu sehen. :sleep:


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    So Zuchini, pack dir sicherheitshalber schonmal Tücher parat. =)

    Tag dreizehn... Lappland! :herzen1:

    Dies Nacht am Stausee schliefen wir tief und fest. Ganz früh morgens alle einmal raus gekrabbelt, dass die Hunde pullern und trinken konnten und dann nochmal eingekuschelt und bis kurz vor acht geschlafen. Eine große Runde sind wir dann gar nicht mehr gelaufen, nur ein Stückchen die Insel hoch und wieder runter, eh es noch für eine gute Stunde in den Klappstuhl ging, mit Buch auf dem Schoß, Sonne im Gesicht und Fluss vor der Nase. :applaus: Die Hunde aalten sich auch in der Sonne und genossen den Frieden dieses herrlichen Morgens.

    Ein wenig spielte ich mit dem Gedanken nochmal gen Meer zu fahren, um zu sehen wie der Siuruanjoki ins Meer fließt, irgendwie waren wir ja ein bisschen Bekannte geworden im Laufe der letzten Stunden, doch die Strecke heute bis Lappland war noch ein Stückchen - ein andernmal. Als erstes hielten wir am Steinzeitdorf an, welches aber noch gar nicht offen hatte. Nur für Schulklassen- davon waren auch schon 3 da. Richtig Saison ist erst ab Mitte Juni. Naja, egal, zwischen den ganzen Kindern wäre es eh ziemlich stressig geworden, fuhren wir weiter gen Weihnachten. :weihnachtsmann_nordpol:

    Auf dem Weg dahin, durfte ich noch einen Umweg von über 40km fahren weil.. Tankstelle eins- zu. Tankstelle zwei - zu. Tankstelle drei - die den Umweg bedeute- zu. :flucht: Zum Glück war Tankstelle vier nur zehn Kilometer weiter, denn bis Rovaniemi wäre ich nicht mehr gekommen. Zeitig, sehr zeitig nachtanken. Lektion begriffen. :klugscheisser:

    Ein Stückchen außerhalb Rovaniemis liegt der Polarkreis, der dort auch ganz symbolträchtig markiert ist. Und genau dort wohnt der Weihnachtsmann. Sagt man so. :D Praktisch ist es eine Ansammlung von niedlichen Hütten, und Häusern aus Holz, in denen Andenken zu horrenden Preisen verkauft werden, man essen und trinken kann und in einer wartet auch der Weihnachtsmann auf einen. :xmas_kilroy: Während wir dort so durchschlenderten, spielte Weihnachtsmusik- irgendwie schräg bei 24Grad, Sonne und Ende Mai. Irgendwie wars aber nicht so ganz meins. Zuviel Kommerz, dass ist für mich nicht Weihnachten. Wir fuhren weiter und machten richtig Mittagspause auf einem Parkplatz an einem wilden, viel Wasser führenden Fluss.

    Am frühen Abend kamen wir im Pallasjärvi Nationalpark an. Meine Karten waren nicht ganz eindeutig, ob es am See einen Parkplatz gab und einen Wanderweg drumrum. Gab es nicht und während ich dort lang fuhr und guckte, nahmen mich auch längst die schwarzen Berge linker Hand gefangen. See. Wer will schon See? :pfeif: Berge. Ja Berge, sollten es sein. :hurra: Also umgedreht, zurück und gen Nationalparkcenter, dort, sprachen meine Karten, gäbe es Wanderwege.

    Es gab auch einen riesigen Parkplatz, der völlig verlassen war. Ein Wintersportgebiet und der Winter war grade vorbei. Allerdings waren noch ein paar Schneereste auf den Bergen zu sehen- und ein riesiger Schneehaufen auf dem Parkplatz. Die Schneefelder auf den Bergen würden wir noch sehen, hoffte ich.

    Die absolute, alles verschlingende Euphorie war wieder da und ich hätte hüpfen und springen und tanzen können. :ops: Umso tiefer wir gen Lappland gefahren waren, umso beeindruckender war die Landschaft geworden. Was am Vortag schon zu sehen gewesen war- kleinere Bäume, mehr Laubwald, hatte sich hier noch verstärkt, dazu immer wieder Rentiere und traumhafte Aussichten hinter jeder Kurve. Hier war Auto fahren absolut nicht mehr langweilig.

    Schnell packte ich den Rucksack und wir zogen los zu einer Abendrunde. Da wir ein Stückchen die Straße runter Rentiere gesehen hatten, dachte ich diese Runde, bergab, durchs Tal und wieder hinauf, wäre doch die perfekte Gelegenheit, um Rens auch mal ohne Auto zu sehen.

    Nach einem Stück erreichten wir eine Karte, die sprach, dass die Runde etwa 15km lang sein sollte. Und zwei Hütten unterwegs. Markierung auch vorhanden, perfekt. :applaus: Die erste Hütte erreichten wir kurz darauf. Bänke, eine Feuerstelle, Holz zur Verfügung. Eine Hüttenübernachtung wurde geplant. |) Der Weg hatte den Namen Trail ehrlich verdient. Es war eher ein Trampelpfad durch die Hänge gen Tal, gut, dass die Markierung einen manches mal die richtige Richtung wies. Wurzeln, Steine und Bäche- von der Schneeschmelze, bedingten, dass man gut gucken musste, wohin man trat. Teilweise war der Weg auch als Bachlauf annektiert worden- es wurde eben erst Frühling. =) Die Bäume begannen teilweise erst Blätter zu schieben, manche streckten grade erst ihre zarten Knospen raus.

    Dazwischen umgekippte Fichten, krüpplige Fichten, tote Fichten- Natur und Chaos pur und einfach traumhaft schön. :cuinlove: Gen Tal kamen ein paar Bohlenstege, bei besonders morastigen Stellen, die Stege kannten wir ja nun schon aus Estland.

    Kurz vor der Straße hörte ich es glockeln. Die Rentiere. :applaus: Hunde an Baum gebunden und mich versucht anzuschleichen aber näher als zehn Meter kam ich nicht ran. Um sie nicht zu stressen, zog ich mich wieder zurück und sammelte die Hunde ein. Rouven war völlig fasziniert. :ugly:

    Jetzt nahte der Teil des Abends, der meine Nerven arg strapazieren würde. Wir waren nun ziemlich weit unten im Tal, wo noch alles sehr sumpfig von der Schneeschmelze war. Grundsätzlich kein Problem, ab Straßenüberquerung gab es Bohlenstege. Die sahen im ersten Stück schon recht strapaziert aus, waren aber noch stabil. Immer häufiger gab es jedoch morsche und lose Planken. Man musste höllisch gucken wohin man trat. Die Aussichten auf die Berge und die Sümpfe rechts und links waren dagegen herrlich spektakulär, grad weil es den Abend auch immer wieder Gewitterwolken gab, die sich drohend zusammen brauten und wieder verschwanden. Als wir an einen Fluss kamen, wo nur notdürftig ein Brett drüber gelegt worden war, da die Planken völlig verrottet waren, hätte ich schon umdrehen sollen. Hätte. xD Mein Optimismus sagte, dass ja anscheinend doch jemand den Weg schon kontrolliert hätte und besondere Gefahrenstellen entschärft. Dass Sumpf und Moor mich grundsätzlich sehr nervös mache, dafür kann ja keiner was.

    Also weiter im Plan. Danach wurde der Weg immer schlechter und haariger. Eigentlich sind ja immer zwei Planken nebeneinander, hier war durchgängig nur noch eine nutzbar, mal die rechte, mal die linke. Balanceakt. Dazu noch zackige rechts/links Wechsel und irgendwann passierte es, dass Josy in ihrer üblichen Hektik abrutschte und im Wasser landete. :motzen: Ich war grade am gucken gewesen, wie ich um die zwei Kurven komm, ohne im Wasser zu landen und hüpfte jetzt aufs Geratewohl über die Planken, um dieses Unglückstier aus dem Sumpf zu ziehen. Kein Urlaub in dem sie sich nicht zu versenken versucht, dieser Hund ist zuviel für meine Nerven. :dead:

    Kein Mupp, kein Mäh, als ich sie an Geschirr und Rückenfell packte und auf den Steg zurück beförderte. Normalerweise darf ich nicht mal sachte am Fell rupfen ohne Geschrei. Der Schreck saß tief bei ihr. Glück im Unglück, war sie eher in einem Schmelzwasserloch gelandet, daher war sie "leicht" hochzuziehen gewesen und sah jetzt auch nicht aus, wie das Monster aus dem Sumpf, sondern einfach nur nass. Habe nur den Hund, den du aus dem Sumpf ziehen kannst oder so..

    Ich sollte Baldriandragees in meine Jackentasche tun. Demnächst. :ill: Über nicht besser werdende Planken ging es weiter, irgendwann musste es ja wieder bergauf gehen und dann der Sumpf vorbei sein. Irgendwann war dem auch so. Trockener Boden, Felsen- Hoffnung keimte auf, die zweite Hütte musste nicht mehr weit sein, ab da nur noch etwa 5km. Jeden Schritt bewusst setzen zu müssen, hatte schon seinen Tribut gefordert, die Landschaft rundrum war allerdings immer noch so schön wie zuvor.
    Die Hütte in Sicht, traute ich meinen Augen nicht. :omg: Zwischen der Hütte und uns war ein Steg gewesen. War.Jetzt war dort nur eine große nasse Stelle. Eine Schmelzwasseransammlung, die den Steg zerstört hatte. Super. Zurück? Nochmal anderthalb Stunden auf diesen Stegen? :mute: Rechts und links ausweichen ging nicht. Rüber.. tja wie ist der Boden unten drunter? Fest? Sumpfig? Es war nicht erkennbar. Aufgrund des Steges ging ich aber eher von sumpfig aus. Hunde an Baum gebunden, Rucksack und Handy und Kamera daneben, Schuhe und Socken aus, Stock geschnappt und Terrain erkundet. Es fühlte sich beim stochern weich an. Tja. Wiese aufgeschwemmt und nass ist auch weich. Würde es uns beim durchwaten tragen oder nicht war die spannende Frage. Jetzt wäre ein Mitwanderer, der einen im Zweifel raus gezogen hätte oder ein langes Seil, mit dem man sich irgendwo hätte sichern können, praktisch gewesen. Beides nicht da. Zurück?

    Da sah ich, dass Reste des Steges ein Stückchen entfernt lagen. Ein Versuch wars wert. Die riesen Planke- eher ein halber Baum- heran geschleppt und ins Wasser geschoben. Drauf entlang balanciert, mit weiteren Bruchstücken des Steges ein einigermaßen stabiles Konstrukt erstellt und ganz vorsichtig, konnte man nun zum anderen Ufer balancieren. Zurück und zuerst Rouven rüber geschickt. Dann Josy, so lange als möglich am Geschirr stabilsierend und ihr einschärfend langsam und vorsichtig zu laufen. :hilfe: Beides Dinge, die ihr nicht wirklich liegen aber der Schrecken vom Absturz saß noch, so kam auch sie heil drüben an. Ich nahm Rucksack und Schuhe und balancierte erneut über das Provisorium. Die Hunde hüpften schon über die Felsen am anderen Ufer und guckten majestätisch in die Landschaft. Wer hatte eben noch am Baum gelegen und geschlafen, während ich halbe Bäume durch den Wald gezogen hatte? Egal. Wir lebten noch. xD

    Ja vor der Kamera genau da standen sie euch im Weg- also was ich gesehen habe. Auf einem Video von Tag zwei glaube ich hab ich euch auch noch gefunden :applaus: - ist toll, diesmal haben sie an manchen Streckenpunkten quasi alle aufgenommen, die vorbei gelaufen sind. Live eben, also fast. :bindafür: Ich fand den kleinen Goofman klasse, die Ohren und sein süßes Gesicht. :herzen1: Mit großem Hund kann ja jeder. xD

    :ops: *Taschentuch zum trockentupf rüberreich* :ops:

    Wasser ist etwas wunderschönes.. :herzen1: Wasser, Wald oder/und Sand plus ein schöner Sonnenauf- oder untergang. :herzen1: Mehr brauchts doch nicht zum perfekten Glück oder?

    Mit der Ruhe und Harmonie sagst du was... Wer vor der Reise nicht skeptisch guckte wegen Chantal der guckte mindestens oder zusätzlich- skeptisch weil alleine.. Langeweile und so als Frau... ja mei welcher Triebtäter wartet in den Weiten Finnlands oder Norwegens auf sein Opfer? :lol: Der ist ja vertrocknet eh mal ein passendes Opfer vorbei kommt. Und Langeweile? Die hatte ich nicht einmal. Wie auch, bei solch Aussichten und Erlebnissen. :herzen1: Innere Ruhe habe ich dagegen gefunden, die mir in den letzten hektischen Jahren etwas zu entgleiten drohte.
    Und dafür war alleine reisen perfekt. Ohne auf jemand anderen und seine Bedürfnisse und Launen achten zu müssen, nur ich und die Hunde und die traumhafte Natur- und viele Hörbucher und Bücher. Es war auch eine Reise der Geschichten. =)

    Und wenn uns um 20Uhr nach einer 30km Tour war, ja dann sind wir die eben gelaufen. Keiner der diskutierte, dass war so entspannend. xD

    Bilder? :applaus: Wir machen das Beste aus der Hitze und setzen uns einfach täglich ne halbe Stunde oder so in See. Pony erwartet mich schon immer sehnsüchtig. xD So motiviert wie momentan kommt sie mir sonst nie entgegen. Heut kam ich aus ner 30 Stunden Schicht und während sie so im Wasser stand, hab ich mich auf ihren Rücken gelegt und ein bisschen gedöst. :herzen1: Ach war das schön.. Bequemer und besser als jede Luftmatratze. :herzen1:

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