Beiträge von IlonaundCo

    Solche Bilder gingen mir auf meiner Suche auch durch den Kopf.

    Schreckliche Vorstellung seinen Hund so zu verlieren.


    Quintus kommt, ausser vieleicht an sehr übersichtlichen Stellen, in Zukunft an die Flexi.
    Wird er zwar doof finden da er sein Leben lang immer frei gelaufen ist, aber offenbar geht es nicht mehr anders.

    So langsam langsam komme ich wieder etwas runter. Aber der Schreck sitzt mir immer noch in den Knochen.

    Es gibt ja viele Leute für die es nomal ist das der Hund sich schon mal verabschiedet. So was kann ich echt nicht nachvollziehen. Ich hatte eben sooo eine Angst um ihn.


    Quintus ist total fertig. Eben hat er ins Haus gekackt. Da er direkt am Anfang verschwunden war hatte er noch nicht gemacht und bei seinem unfreiwilligen Ausflug hatte er anscheinend auch keine Zeit dafür :???:
    Er ist jetzt körperlich und mental total durch und hat eben in den Flur gekackt. Ist ja nicht schlimm, aber er hätte ruhig "sagen" können das er in den Garten muss ;)

    Jetzt schläft er wieder.

    Alter, blinder, seniler Mann alleine unterwegs ist auch ne ziemlich blöde Idee.

    An Murphy orientiert es sich eigendlich gar nicht, aber normalerweise sehr gut an mir, auch ohne Glöckchen.
    Bisher war das auch nie ein Problem. Wer es nicht weiss merkt meist gar nicht das er blind ist.

    Wenn uns jemand entgegen kommt (hier laufen nur sehr wenige Leute rum) bleibt er neben mir um dann, wenn er alles abgescheckt hat, weiter zu laufen. Eigendlich ist er sehr cool.

    In letzter Zeit hatte er zwar öfter Situationen auf die er unsicher reagiert hat aber er kam dann einfach zu mir und dann war es ok.

    Keine Ahung was das heute war.

    Normalerweise ist er auch ehr im Rentnertempo unterwegs aber so schnell wie er weg war muss er gerannt sein, ich hatte ihn nur kurz aus den Augen gelassen (ich sehe mich immer nach ihm um)

    Keine Ahnung was ihn da geritten hat. Wild interessiert ihn nicht, das kann es nicht gewesen sein.

    Vor mir laufen geht nicht, dann kommen wir nicht vorran. Der alte Mann trödelt immer so.

    Er kommt jetzt erst mal an die Flexi. Schleppleine geht nicht weil er sich erschreckt wenn neben ihm was schleift (er ist ja blind).

    Bin immer noch total fertig. Das brauche ich nicht noch mal. 1,5 Stunden können verdammt lang sein.

    Ich bin immer noch total durch, Quintus war eben weg.

    Bin ganz normal im Wald spazieren gewesen, wie immer Murphy vorraus und Quintus hinterher getrödelt.
    An einer Kurve habe ich noch auf ihn gewartet und bin, als er aufgeschlossen hatte, weitergegangen. Ich drehe mich um und er ist weg :schockiert:
    Das hat er noch nie gemacht, im ganzen Leben nicht.
    Ich habe gerrufen und bin alle Wege abgelaufen, dann nach Hause gerannt ob er vieleicht da ist. Nichts.

    Quintus ist alt, blind und etwas senil.
    Ich hatte so eine Angst um ihn das er vieleicht querfeldein läuft und in den Supf gerät oder mit dem Regenmantel am Baum hängenbleibt. Oder sich total verirrt. Der Wald hier ist riesig (hier kann man stundenlang laufen ohne jemanden zu treffen)

    Hab alle Leute im Wald (hier kennt man sich) in die Suche eingebunden und die Nachbarn auch.

    Nach 1,5 Stunden kam er einer Nachbarin auf dem Waldweg entgegen :gott: . Sie hat ihn nach Hause gelockt, (wohne direkt am Wald) hat ihn an der Haustüre angebunden und mich dann gesucht um entwarnung zu geben. Auf seinem Halsband steht meine Handynummer aber das hat sie in der Aufregung nicht gesehen.

    Ich bin soooooo froh das der alte Mann wohlbehalten wieder da ist.

    Mir ist noch nie ein Hund abhanden gekommen und ich hatte um den alten Kerl totale Panik.

    Er hasst es an der Leine zu laufen aber jetzt hat er erst mal Leinenzwang. Ein mal reicht!!!

    Ist schon viele Jahre her...

    Ich stehe an einer vierspurigen Strasse mit breiten Grassmittelstreifen an der Ampel.
    Auf dem Grünstreifen steht eine Wasserstoffblondine mit kleinem Wuschelhund der völlig realaxt rumschnüffelt wärend sie brüllt "jetzt kack doch endlich. Nu los, kack endlich..." :headbash: :D

    Ich musste so lachen. Leider wurde die Ampel grün. Ich hatte gerne noch eine Weile zugehört/zugesehen.

    Meine Jungs machen auch auf Kommando.
    Ist einfach sehr praktisch wenn sie irgendwo mit hinnehmen will und sich vorher schnell entleeren sollen, ich weg muss oder so.

    Nicht sehr einfallsreich aber es funktioniert mit "geht mal pieseln" oder geht mal kacken" bei uns ;) :ops:

    Danke euch.

    Vor der Gefahr das die großen Kliniken recht schnell "mit dem Messer" sind, habe ich ihn gestern am Telefon auch gewarnt.
    Ich kenne ihn nur flüchtig, habe aber den Eindruck das er den Ratschlägen der TÄ vieleicht etwas zu sehr vertraut....

    Gestern habe ich schon mal etliche Links mit Infos zu Arthrose und Goldakupunktur gemailt und hoffe er ließt sie. Ihm liegt sehr viel an dem Hund (was in der Gegend wo die Hunde oft Hof bzw. Kettenhunde ehr selten ist) und möchte ihm gerne helfen. Wenn ein TA ihm jetzt erzählt das nach der OP alles gut wird, wird er das vermutlich glauben und die Risiken und Komplikationen ehr unterschätzen. Darum hatte meine Schwester ihm gestern ein Telefonat mit mir aufs Auge gedrückt............ ;)

    Mehr wie informieren kann ich da eh nicht tun.
    Falls also noch jemand einen Tip oder informativen Link hat, immer her damit. Ich leite das dann weiter.

    Quintus geht es, mittlerweile rund ein Jahr nach Diagnosestellung, sehr gut.

    Er kommt mit dem Dibenzyran gut zurecht, kann relativ normal pieseln. Manchmal hat er Tage an denen es nur tröpfelt aber dann dauert es eben etwas länger. Er hatte keinen kompletten Harnverhalt mehr.
    Seine Harnstoffwerte, die durch den Rückstau beim pressen seit Jahren erhöht waren, sind normal.

    Allerdings entspannt das Dibenzyran den Blasenmuskel wodurch öfter mal was daneben geht. Aber was soll´s, damit kann ich leben. Sonst gehts ihm super (von seinen sonstigen Baustellen mal abgesehen ;) )