Beiträge von anymouse

    Hm, ich finde immer mehr Argumente für eine Einführung folgender drei Listen von auflagenbehafteten Hunden:

    • Heikle Rassen und Hunde -- Das sollten Rassen sein, die bei "sich nicht drum kümmern" ganz üble Verläufe nehmen können; da sehe ich z.B. Mali und viele andere Gebrauchshunderassen drunter. Kein allgemeines Haltungsverbot, sondern Erwerb (und Haltung) ist mit Auflagen, u.a. vorheriger Sachkundenachweis u.ä. möglich. Nicht so sehr, um generell eine Haltung zu erschweren, sondern um einen Interessenten zu zwingen, sich vorher zu informieren, um was es sich handelt, und nicht einfach nur nach Optik zu kaufen.
    • Gefährliche Hunde und Rassen -- Auflagen wie bisher bei den gefährlichen Hunden; ob und welche Rassen darunter fallen, sollte aufgrund von Studien ermittelt werden.
    • Bedrohlich bzw. einschüchternd wirkende Hunde und Rassen -- hierfür sollten vor allem vorherige Anforderungen wie Polizeiliches Führungszeugnis etc. gelten.

    Mal ein Update der Situation aus England. Aussage ist dass die Tierheime in England etwa 8 XL Bullies am Tag einschläfern. :pleading_face:

    https://www.bbc.co.uk/news/uk-england-norfolk-67457063

    Naja, die Aussage lautet: "Einige Tierheime schläfern bis zu acht XL Bullies am Tag ein", wobei allerdings nur ausgesetzte Tiere gemeint sind.

    ("A ban of American bully XLs has led to dogs being abandoned and "killed en masse", the founder of a pet rescue centre has said. People who work to rehome dogs have told the BBC some pounds are killing up to eight strays a day.")

    Oder später: "Tierheime im größeren Bereich um London (East of England, London and the East Midlands) schläfern zwischen drei bis acht Fundhunde pro Tag ein, meistens Bully".

    ("rescue workers who take dogs from stray kennels in the East of England, London and the East Midlands said the local pounds were putting to sleep between three and eight dogs a day, mostly bully breeds.")

    Ansonsten ist es Tierheimen erlaubt, Fundhunde, für die sich kein Eigentümer meldet, nach 7 Tagen einzuschläfern. ("Pounds holding unclaimed strays can ask for them to be put to sleep by a vet after seven days.").

    Die Art von Gesuch war mir echt neu - gibt's wirklich Leute, die sich irgendwo ein Grundstück anmieten, einen Zwinger drauf stellen und den Hund tagsüber da reinstecken? (Und die Schlussfolgerung: Warum bleibt er nicht bei denen Zuhause - bellt er, zerstört er, fühlt er sich beschissen?

    So etwas ähnliches gab es hier auch in der Gegend. Es waren vermutlich Züchter von Gebrauchshunden. Da waren es aber dann nicht nur ein Hund, sondern mehrere. Vermutlich waren es mehr, als in die Wohnungen passten.

    Würdet Ihr es wieder tun oder ist diese „immer wieder wohnen in einer Baustelle“ zu anstrengend/ belastend?

    Es kommt sehr auf die konkrete Situation an.

    Belastend finde ich eine Situation, wo der eine noch viele Baustellen sieht und bearbeiten/fertig machen muss, und jemand anderes schon neue aufmacht.

    Ansonsten halt auch: Was kann man machen (Fähigkeiten)? Wie viel kann man machen (Zeit)? Was kann man machen lassen (Geld)?

    Weiterhin sollte man schon ziemlich geplant haben, was wie gemacht werden soll. Ansonsten kann es passieren, dass man in einem gemachten Teil wieder anfangen muss, weil sonst was anderes nicht passt.

    Ein allgemeines Feuerwerksverbot dürfte schwer durchsetzbar sein. Höhere Sorgfaltspflichten dagegen schon.

    §308 StGB gilt auch für Feuerwerk.

    Bezüglich der Offenställe weiß ich nicht, ob diese unter die in §23 1. SprengV ("Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen ist verboten.") genannten "besonders brandempfindlichen Gebäuden oder Anlagen" fallen; Gebäude mit Reetdächern und Fachwerkhäuser gehören wohl dazu.