Ist ja lieb, dass der ein oder andere versucht, die Wogen zu glätten und mich etwas in Schutz nehmen will 
Aber ich bin da ein recht gemütlicher, reflektierender und lernfähiger Mensch.
Deshalb sag ich ja, ich sollte solche Situationen überdenken.
Die rechtliche Situation und auch die Belästigung von evtl ängstlichen Menschen ... das sehe ich total ein. Da wars vielleicht nicht ganz schlau ...
Und noch etwas zur rechtlichen Lage als Trainer ... ich bin noch keiner, meine Ausbildung hat noch net mal angefangen :) werde da aber in Zukunft mehr drauf achten :)
Aber sämtliche "was wäre wenn Situationen" waren abgeklärt. Für mich war der Weg in beide Richtungen einsehbar, ich war nicht weit weg von den Hunden. Wäre eine Situation aufgekommen (Hund mit Flexi, der tut, was er will ... oder sowas) dann wäre ich natürlich bei den Hunden gewesen und zwar bevor der andere hallo sagen geht. Es hätten auch keine Kinder meine Hunde ärgern können, weil ich da auch sofort eingreifen würde. ich weiß ja durchaus um das Potenzial dieser Rassen. Ich bin tatsächlich sehr entspannt geblieben, wenn Menschen die Hunde angesprochen haben, einer hat versucht zu füttern. da weiß ich, die tun da echt nix, sie haben ja net mal das Futter genommen.
Mir ist es auch in der Stadt (wohlgemerkt mit angeleinten Hunden) passiert, dass ein Kind kam, Ambi umarmt hat und dabei noch ne Wurstsemmel in der Hand hatte. Ich kann Alter schlecht schätzen, aber das Kind war zumindest so groß, wie Ambi. Da bleiben meine völlig entspannt, obwohl sie kurz mit sich gerungen hat, diese Semmel zu essen. Auch Arielle ist mittlerweile mit Menschen total easy und freundlich. Wäre das nicht, wären sie natürlich anders gesichert.
Gerade Arielle trägt zum Beispiel im Freilauf mit anderen Hunden, oder in Gebieten mit großer Hundedichte immer einen Maulkorb.
Ich passe also solche Trainingssituationen selbstverständlich dem Hund und eben den äußeren Umständen an. Wenn irgendwo eine Gefahr bestehen könnte, sind die Hunde dementsprechend gesichert.
Ah weil noch Fragen aufkamen wegen der Prüfung. Also ich zum Beispiel werde den Teil der Prüfung, wo die Hunde in einer Gruppe im Freilauf sein müssen auch mit Maulkorb sichern. Das ist kein Problem, diese Prüfung mit etwas verhaltenskreativen Hunden zu machen. gerade bei denen sollte man ja Wert auf Gehorsam legen. Zumindest ist das bei mir durchaus so, dass ich bei Arielle, die etwas spezieller ist, mehr auf den Gehorsam achte, als bei Ambi, die einfach nur unkompliziert ist. Für die Abschlussprüfung braucht man definitiv einen Hund, mit dem man die Prüfung besteht. Inwiefern es Ausnahmen gibt, weiß ich nicht, weil sie mich bisher nicht betreffen. Die folgenden Prüfungen 2 Mal jährlich beziehen sich natürlich darauf, dass man nen Hund hat. Sollte man mal keinen haben, dann muss man halt keine Prüfung machen. Genauso wirds sein, wenn man nen Welpen hat, oder neuen Hund oder oder oder ... denke da gibts immer Grauzonen und Ausnahmen.