Beiträge von Cassiopeia88

    Je nach Situation (der Hund ist ja nicht beim Gassi gehen entlaufen, sondern aus dem Haus entwischt), bräuchte ich definitiv mehr als 3 Minuten, um mir überhaupt Schuhe usw. anzuziehen. Geschweige denn Hund einfangen, der dann auch noch immer weiter wegläuft und es als lustiges Fangen spielen betrachtet.

    aber das hätte man doch dem Kontext entnomme.

    Die Dame war ja schon zu hören/zu sehen, als Gefühl zum ersten Mal da lang gegangen ist.

    MICH würdest du tobend und zeternd über die Wiese rennen sehen. oder eben auch nicht - dann aber meinen Hund auch nicht mehr.

    Im ersten Fall haben alle die Chance, mir und dem Tier weiträumig auszuweichen. Im letzteren Fall spielen wir in dem Szenario gar keine Rolle mehr.

    Wenn man ihm erlaubt selbst zu bestimmen, wird er das tun. Auch in lebenswichtigen Situationen.

    Es geht hier um einen Mops, niemand weiß, ob der an der Leinde oder im Straßenverkehr war oder ob der Hund seit drei Wochen oder seit Anbeginn seiner Junghundzeit bei seinem Menschen war. Keiner weiß, ob der Hund gerade mit Überleben (atmen!) beschäftigt war oder auch sonst alles entscheidet (Couch, Essen, wo gehts lang, wer streichelt wann, was auch immer).

    Und da soll jetzt ernsthaft darüber diskutiert werden, ob es legitim ist, den Hund jetzt zu einem Sitz (Achtung: nicht zu einem Spuck das, was du gefunden hast und potenziell giftig ist aus!), sondern ein schnödes Sitz) zu zwingen? Klar, kann man machen. Aber man kann es in der Situation, in der anscheinend Zeit war, 5 Minuten "zu diskutieren", auch genau diese Fünfre gerade sein lassen und sich fragen: kann ich meinen Hund lesen? Habe ich ihm ausreichend vermittelt, was ich gerade will?

    Heilen kann ich den Ausfall noch über Training bis zum Erbrechen im Nachhinein. Sollte man wohl auch.

    Aber man darf sich auch ruhig mal fragen, ob das, was man gerade jemand anderem aufzwingt, wirklich sein muss.

    Dann nach nur wenigen Minuten den selben Weg zurückzugehen, ist schon sehr mutig

    ich find drei Minuten ja schon relativ viel.

    ja, ich gehe auch Leuten aus dem Weg, bei denen ich weiß, dass die ihrem Hund Sachen zugestehen, die ich nicht bei mir haben will. Aber das wusste man hier ja im Vorfeld nicht.

    Und ganz ehrlich: muss man sich in Luft auflösen für andere Menschen, die glauben, ihr Hund hätte mehr Rechte als meiner?

    Vielleicht hat der Fremdhund auch schlechte Erfahrungen gemacht und sich aus seiner Sicht nur verteidigt.

    imho völlig irrelevant.

    Der Halter ebendieses Hundes hat dafür zu sorgen, dass er andere Leute weder bedroht noch verletzt. Egal, wie hehr das Ziel des Hundes nun sein sollte.

    Ich bin schlauer, ich lauf zum Döner statt sitzen zu bleiben, weil das macht ja jetzt grad keinen Sinn zu sitzen.

    solange der Hund nicht über die Straße flitscht, ist es mir Wurscht, ob er sitzt oder nicht.

    Das meinte ich mit "ist es gerade lebenswichtig". Aber ich seh schon, du willst vor allem Recht haben.

    Der Hund muss es mMn. nicht einsehen, warum er es machen soll.

    Ich habe Hund(e gehabt) und Kinder. Ich weiß genau, was dieser Satz bedeutet und lebe das auch oft genug zum Leidwesen meiner Schutzbefohlenen.

    Aber für mich ist - und das ist aus dem ersten Beitrag des/der TE nicht zu erlesen - absolut relevant, ob ich nur recht haben will oder ob es wirklich nötig ist.

    Hallo!

    Also die Frage ist ja: geht es um lebenswichtige Dinge oder um "ich will dem Hund zeigen, dass ich der Stärkere bin".

    Sitz zählt für mich unter letzteres.

    Läufigkeit kann auf jeden Fall ein Grund sein, dass die Ohren nicht gut funktionieren. Genauso aber auch kühler/feuchter Boden. Oder eben ein schlauer Hund, der nicht einsieht, warum es sich jetzt lohnen soll, sich hinzusetzen, wo stehen genauso gut geht.

    Klar ist es immer gut, wenn man konsequent ist und man auch durchsetzt, was man angesagt hat. Aber ich denke, es bricht nicht direkt Anarchie aus, wnen man zu der Erkenntnis gelangt: Hast recht, Hund, sitzen muss jetzt echt nicht sein. Komm, mach es doch einfach später noch mal.

    Ich hätte weder noch drölfzig Mal das Kommando widerholt, noch hätte ich den Hund an eben dieser Stelle ins Sitz gezwungen. Ich hätte wohl drei Schritte in eine andere Richtung gemacht, irgendeinen anderen Trick oder so eingefordert oder wäre direkt zur Tagesordnung übergegangen. Kommt echt n bissl auf die Situation an.Aber grundsätzlich hätte ich da, wenn ich jetzt WIRKLICH hätte das Kommando durchsetzen wollen, etwas Leichtigkeit rein gebracht, und nen Keks in Aussicht gestellt.

    Hat sowas vielleicht auch jemand bei seinem Hund beobachtet?

    schwallartig nicht, aber auch weich bzw. Durchfall und auch Übelkeit (?). Am Anfang der Läufigkeit sowie einige Wochen danach.

    Heute hat Nouska mal wieder halbwegs normal gefressen, hoffe, sie nimmt ihr normales Futter recht bald wieder.

    Hello!

    Wir sind nun seit 3 Wochen aus der letzten Läufigkeit raus und Nouska weigert wieder jegliches normales Futter (TroFu, NaFu, Flockenfutter), frisst aber Leckerlies, Kauartikel und Menschenessen, außer Reiswaffeln. Erbrechen tut sie auch gelegentlich, vor allem wegen des nüchternen Magens.

    Neeeeeervig. Fieber hat sie keins. Ich bleibe also ruhig und beobachte erstmal, die letzten Male war es ähnlich und ging dann auch von alleine wieder weg (außer, dass sie dann kein TroFu mehr essen wollte dauerhaft). Hoffentlich ist es auch diesmal so

    Willst Du damit sagen, dass Dein Hund was macht, wenn Fremde zuschauen? :shocked:

    ist dezent OT, aber weil es heute Morgen gerade passiert ist: Nouska hat, nach umfangreicher Prüfung, DEN Platz für ihr Häufchen gefunden, bringt sich in Position, drückt los, hebt dabei den Kopf und man sieht ihre Gesichtszüge entgleisen, weil ihr just in dem Moment ein anderer Hund entgegen kam. Zwar auf der anderen Straßenseite noch, aber man konnte so richtig das "oh nee, nicht mal in Ruhe ... kann man" sehen :lol: