Beiträge von Cassiopeia88

    Manche Hunde bekommen das für sich selbst hin sich von ihren Menschen abzugrenzen, viele aber auch nicht

    Mag eine Rolle spielen, dass auch die dazugehörigen Menschen sich nicht abgrenzen?
    Also oft nur so tun als würden sie den Hund ignorieren, aber dabei eben doch immer mit halbem Ohr und Auge beim Hund sind, weil: "könnt ja was passieren!"?

    Zumindest sehe ich das so mit meinem recht reizempfänglichen Hütetier, dass sie von Anfang an sehr gut unterscheiden konnte, ob sie grad wirklich nicht dran ist oder man nur vorgibt, den Fokus woanders zu haben...Und das nicht nur auf mich bezogen sondern auch auf die anderen Familienmitglieder.

    Mein Wohlfühlradius ändert sich auch immer mal, je nachdem wie die Umgebung ist.

    Prinzipiell haben wir die beiden Dinge, die hier schon genannt wurden, recht frühzeitig auftrainiert: an der Kurve/Kreuzung wird gewartet, bis ich's freigebe und wenn du was siehst, kommste zu mir zurück.

    Bevor es mich jahrelang nervt, würde ich es mal n paar Wochen/Monate wirklich INTENSIV trainieren und dann ist der Drops gelutscht und alle haben mehr Freiheit.

    Besorg dir ne Schlepp und setze an der durch, dass konsequent auf dich gewartet wird, wenn du es sagst und der Hund lernen kann "wenn es Wegkreuzungen gibt, soll ich warten, also warte ich". Da wird genauso durchgesetzt, dass der Hund zu dir kommt, wenn euch Radfahrer/andere Hunde/ was auch immer entgegen kommt.
    Klar soll sich das lohnen für den Hund, aber du musst da halt auch mal wirklich konsequent sein, damit dem Hund auch klar wird, was denn eigentlich gewollt ist.

    Nouska ist dadurch echt mein Verlasshund geworden, das macht solchen Spaß!
    Sie behält selbst die Umgebung im Blick und wenn sie mal von weiter vorn zu mir zurückgepest kommt weiß ich schon, dass uns gleich wer entgegen kommt. SEHR entspannt, kann ich nur sagen. Der Aufwand lohnt sich!

    Hi, ich hab nicht viel beizutragen, mein Weg bei sowas ist immer deutliche grenzensetzung. Bei aller Theorie und Verständnis, genauso wenig wie ich meine Hunde trete oder dergleichen haben diese mich nicht zu beißen.

    Kann aber auch nach hinten losgehen.

    Wenn du im Alltag nicht die Haltung zeigst und vertreten kannst, die der Hund braucht, um sich an dir zu orientieren, nimmt er in so einem Fall doch erst Recht nicht an, wenn du ihm dann mal Bescheid sagst. Dass du das bei deinen Hunden so kannst liegt an einer anderen Konstellation, das können wir von hier ohne Hund und Halter zu kennen doch aber Null einschätzen.
    Der Ratschlag ist aus meiner Sicht also eher fahrlässig. Die Idee von jenRpM, erstmal "nichts" zu machen, bis ein guter Trainer mit im Boot ist, finde ich erstmal gut. Sicher macht das nichts besser, aber es gefährdet sie auch nicht mehr.

    Wobei ich hier noch mal dringlich dazu raten will, den MK drauf zu setzen.

    Aber ich habe dem MK zur Sicherheit immer in Griffnähe.

    Wenn dir der Hund im Arm hängt ist es zu spät, selbst wenn du mit der anderen Hand den Maulkorb greifen kannst.

    Insbesondere wenn du anlassbezogen den Maulkorb drauf packst (also sowas wie: sie legt sich in meine Nähe/ sie guckt komisch/ sie kommt aus der Box raus / was auch immer), kann das auch ungünstig sein, so ein Hund ist ja nicht dumm. Ich würd den MK drauf packen und nur zu bestimmten Anlässen abmachen. Zum Füttern, oder zur Nacht, wenn der Hund eh nicht mit dir in einem Raum schläft oder so.
    Wenn du einen Bereich des Wohnzimmers so abtrennen kannst, dass deine Hündin sich darin frei bewegen kann, trotzdem aber nicht an dich heran kommt, kann sie auch in diesem Bereich maulkorbfrei sein.

    Alles andere wäre mir zu heiß

    Bin gestern früh 7km gelaufen, ging ganz gut und ich hab da mit den Kopfschmerzen offenbar echt in den Griff bekommen mit VIEL trinken. Meine Herzfrequenz war gestern fast konstant bei 170, keine Ahnung, was da los war und ob ich was ausbrüte. Normalerweise ist die insbesondere bei Morgenläufen niedriger.

    Anirac ich drück die Daumen, dass Tilda nur den Ort mit der Eichel verknüpft und nicht grundsätzlich irgendwas hat, was ihr das Laufen madig macht!

    Wir versuchen uns relativ viel mit ihm zu beschäftigen während wir draußen sind. Handtouch Übung, Sachen suchen, Rückruf üben. Alles mögliche halt das er nicht auf andere Gedanken kommt sich selber Beschäftigung zu suchen.

    Puh, das klingt anstrengend. Für euch und für den Hund!
    Spazieren soll ja Spaß machen, da soll der Hund auch mal Hund sein können. Flitzen, die Umgebung erkunden, glotzen... Ich würd den da mal mehr machen lassen und weniger in Panik verfallen, wenn er mal was aufnimmt. Ist ja prinzipiell normal und gesund, mit dem Maul die Umgebung zu erkunden.

    Wie viel von den 30-45 Minuten beschäftigst du ihn denn mit diesen Übungen? Evtl. liegt da einfach der Knackpunkt...