Beiträge von staffy

    Da kommt ganz viel in Betracht ! Er kann sich etwas eingetreten haben, die Zehe verletzt, umgeknickt und das Vorderfußwurzelgelenk gezerrt, die Schulter lädiert, ....
    Such mal das kpl. Bein ab, gönn ihm ein wenig Ruhe und wenn er morgen früh nicht eindeutig besser läuft, dann ab zum TA.

    Gute Besserung, staffy

    Es gibt nun mal schweigsame und gesprächige Hunde. Grundsätzlich ist es ja eine Ausdrucksform, etwas, was wir den "Wölfen" über Jahre angezüchtet haben und nun, in unserer zivilisierten Welt, da möchten wir am Liebsten, daß sie (ohne Kommando) ständig die Schnauze halten.
    Kleiner Exkurs, sorry ;)

    Im Gegensatz zu mir hast du wohl nicht das Glück im eigenen Haus auf dem Land zu wohnen, wo Hund mal Hund sein darf und auch schon mal bellt. Wenn meine nachts anschlagen, dann bin ich ihnen dankbar, zumal sie wirklich nur bellen, wenn jemand auf unserem Grundstück ist.
    Anfangs hab ich jeden "Fehlalarm" mit och-lass-ma-is-ok kommentiert und jedes richtige Aufpassen gelobt. Mittlerweile reicht ein gelangweiltes "Is nebenan, lass" und nach dem ersten Wuff ist Ruhe. Vielleicht übst du tagsüber ein "gelangweiltes-iss-ja-nix" Kommando, sodaß du nachts nur einmal rufen mußt und er es vielleicht bald ganz sein läßt.

    Im Auto würd ich ihn, wenn die Gegend nach Bellopfern aussieht, einfach ins Platz legen. Da du wohl kaum ein Vollglas-Papamobil hast, wird er nicht mehr rausschauen können und hat keinen Grund mehr zu bellen.

    Gruß, staffy

    Hi & Willkommen im Forum,

    drei Monate ist natürlich auch eine relativ kurze Zeit und du kennst ja vermutlich seine Vorgeschichte nicht. Die Wahrscheinlichkeit, daß er eines Tages jeden Rüden lieben wird, ist ziemlich gering, aber man kann schon gezielt daran arbeiten, daß er sie toleriert.
    Arbeite an seinem Grundgehorsam, such dir kompetente Rüdenbesitzer oder einen wirklich guten Trainer, um an seiner "Souveränität" zu arbeiten. Er soll lernen, daß du nicht erlaubst, daß er andere anmacht, geschweige denn verletzt. Das bekommst du hin, aber es wird eine Weile dauern.
    Da sein Verhalten erlernt und gefestigt ist, er bereits 7 Jahre ist, wird eine Kastration absolut nichts bringen, im Gegenteil, er könnte sogar "aggressiver" werden - nicht unüblich bei dem jetzigen Verhalten.

    Vielleicht hilft dir dies hier schon ein wenig weiter https://www.dogforum.de/fpost6611653.html#6611653

    Viel Geduld, gruß staffy

    Abgesehen vom unpassenden Alter des Ersthundes und der Arbeit, die noch vor euch liegt finde ich alleine den Grund der Überlegung schon als "No Go".
    Schafft euch einen zweiten Hund an, wenn der Erste fertig ist und IHR euch einen Zweiten zutraut und die Zeit dafür habt, aber nur zur Bespassung des ersten Hundes ... das ist eine schlechte Vorraussetzung !

    Später, wenn alles stimmt, ihr die Zeit habt und wirklich dahinter steht, dann wirds noch genug herrenlose Welpen geben ;)

    Gruß, staffy

    Überall und immer dürfen meine auch nicht buddeln.
    Aber auf frisch gemähten Äckern, die eh bald umgepflügt werden ... mit Begeisterung stundenlang. Da gehen wir sogar zusammen auf die Jagd, suchen gemeinsam und wer sie zuerst findet, darf sie haben (meine bekommen natürlich das Leben geschenkt, die ess ich nicht ;) ). Nach einem Dummy im Wald stöbern ist genauso Jagd, wie Rennspiele unter Junghunden - da wird auch nix anderes trainiert.
    Die Frage ist immer nur WER bestimmt wann, was gejagt wird. Mein wirkungsvollstes Aufmerksamkeitspfeifen ist mein "Hab ne Maus"-Pfiff :D :D

    Jagende Grüße, staffy

    Dann weißt du doch, wie es geht !! :^^:

    Zeig der Kleinen von Anfang an soviele "Jagdobjekte" wie möglich, trainier auch unter dieser Ablenkung, bring ihr bei, daß alles ohne deine Erlaubnis tabu ist, gib ihr ausreichend Ersatzarbeit für ihre Profinase und vor allem: Laß dich nicht verrückt machen. Podis sind super Hunde - in der richtigen Hand und mit entsprechender Ausbildung - halt nix für den klassischen "Mitlauffamilienhundhalter".

    Gruß, staffy

    Hi,

    habt ihr die Hündin nicht nach Veranlagung, Charakter, Verträglichkeit mit euren Hunden, ... ausgewählt ??
    Die sieht auf jeden Fall ziemlich nach Podenco aus, was aber ja noch nix über den Jagdtrieb aussagt. Mit 4 Monaten dürfte sie ja noch keine Erfolge bei der Jagd gehabt haben (oder hat sie bis gestern mit Mama in den einsamen Bergen gelebt) ? Erziehen kann man einen Podenco wie jeden anderen Hund auch: Konsequent, geduldig und rasse(typ)spezifisch. Noch kannst du alles richtig machen, ihre Jagdleidenschaft fürs Training nutzen, ihr keine Erfolge bei der selbständigen Jagd verschaffen und das wichtigste, das "Komm" verläßlich beibringen.
    Ein vernünftig erzogener, mit seinem Menschen verbundener Podi, läßt sich auch im Wald ohne Probleme ableinen. Wichtig nur, mit den Hunden auch einzeln trainieren !

    Zitat

    Nun "muss" ich allerdings immer den Clown für sie spielen, weil ich das Interessanteste am Spaziergang bin *G*


    Da würde ich persönlich allerdings noch sehr gezielt dran arbeiten. Mein Hund soll zu mir kommen, weil er meine Entscheidung akzeptiert und nicht, weil ich mich jedesmal zum Deppen für ihn mache :D . Wie willst du das bei 3 Hunden machen ? Sollten die nicht alle "nur" aufs Kommando kommen ?

    Podencofreundliche Grüße, staffy

    Wie wäre die Variante:
    Ein fremder Hund kommt auf euch zu, deiner wird unsicher, du reagierst aber nicht. Gibst weder Sicherheit, noch deutest du ihr, daß du ihre Reaktion nicht wünschst, die Lage im Griff hast. Dein Hund hat schon lange vor dem Bellen etc. reagiert, derweil warst du vermutlich ignorant.
    Ein sicherer Hund würde sich nicht von deinem Weggehen beeindrucken lassen, aber ein unsicherer, der plötzlich alleine da steht, der wird dir hinterherlaufen, denn auf Streit war sie ja gar nicht aus ... sie wollte nur ihre eigene Unsicherheit überspielen - schließlich war sie an der Leine und konnte weder zu dem fremden Hund hin, noch weggehen.

    Richtig wäre gewesen, den Hund hinter sich zu nehmen, beim ersten Ansatz von Fixieren, Knurren, etc. zu reagieren und zwar ruhig, souverän, gelassen. Möchtest du nicht einen Hund haben, der dir die Entscheidung überläßt, wie man Fremden begegnet ?

    Auf die Idee, meinen eh schon unsicheren Hund alleine stehen zu lassen, nöö, würde ich nie kommen, da würde ich lieber an dem Problem (meine Führungsqualität !) arbeiten.

    Gut gemeinte Grüße, staffy

    Meinst du, der "Stress" ist für die Hündin sooo groß, daß eine Entfernung gesunder und hormonproduzierender Organe besser wäre ?
    Du nimmst ihr damit nicht nur die Möglichkeit läufig zu werden, sondern stoppst die Östgrogenproduktion, verstärkst die Testosteronproduktion - mit allen Nebenwirkungen !!
    Was ist denn so schlimm, wenn sie läufig ist, warum glaubst du, ist sie dem nicht gewachsen/leidet sie - mehr als andere Hündinnen ? Scheinschwanger, in normaler Intensität, ist ein vollkommen natürlicher Ablauf. Erklär doch mal genauer, warum du über eine Kastration nachdenkst ... einfach nur "Stress" ist ein wenig dürftig !

    Gruß, staffy