Beiträge von staffy

    Da gibts ne positive und ne negative Antwort zu:
    Wenn du nicht gerade einen Härtefall im Sinne von "ehemaliger Strassenhund" hast, dann sollten 4 - 6 Wochen Schleppleine ausreichen, um den Hund verläßlich zurückrufen zu können. (Also kein ganzes Jahr !!)

    Dein Grundproblem ist ja, daß der Hund dich vollkommen ignoriert und dezent links liegen läßt. Anders gesagt: Er nimmt dich in der Situation überhaupt nicht ernst.

    Da kann ich nur immer wieder sagen: Fangt bei den Basics an !! Der Grundumgang mit dem Hund muß IMMER und ÜBERALL gleich konsequent und eindeutig sein. Es wird zig kleine Momente in eurem Tagesablauf geben, wo dich dein Hundchen um die Pfote wickelt und "gewinnt". Da mußt du ansetzen, im Alltag 100% konsequent sein und nur ein Ziel verfolgen. Das Draussen-Training, auch mit SL, das ist begleitend, aber niemals alleine zu sehen.
    Wenn dein Hund ansonsten ohne Aufforderung aus dem Auto springt und zum Hundefreund sprintet, kläffend an die Tür rennt bei Besuch und ein Platz als eine kurze Empfehlung betrachtet, dann kannst du 5 Jahre mit SL herumlaufen !

    Überdenke mal deinen Alltag und achte mal drauf, wie problemlos dich dein Hund ignorieren kann - die Viecher haben dabei nämlich kein schlechtes Gewissen ;)

    Viel Erfolg, staffy

    Zitat

    Wie sieht es denn mit den Einreisebestimmungen für Hunde nach England aus? Gibt es da keine Quarantäne mehr?


    Wenn du 6 Monate vorher den Tollwuttiter bestimmen läßt, der positiv ist und die Impfungen regelmäßig erfolgen, dann kannst du ein- und ausreisen wie du willst.

    Die Quarantäne kann man so *zum Glück aller Hunde* umgehen.

    Gruß, staffy

    Solange du noch unterscheiden kannst, was für die Hunde war und was für dich !! :D
    Oder esst ihr eh alle aus einem Topf :lachtot:

    Para-psychologische Grüße, staffy

    Und immer schön die Vorhänge zuziehen wenn du in der Truhe wühlst, sonst hast du bei der nächsten Vermisstenanzeige direkt die Herren in der schicken Uniform vor der Türe stehen !! ;)

    Mein Kriterium ist, daß der vorhandene / die vorhandenen Hunde vorzeigbar erzogen sein müssen, keine großartigen Flausen mehr im Kopf haben sollten, verläßlich hören und selbst bei großer Ablenkung und anderen Hunden auf Pfiff kommen. Wenn das stimmt, dann ist die Erziehung des zweiten Hundes "nur noch" Formsache, denn der Ersthund hat enormen Einfluß auf den Neuling.

    Und mehr Spaß machts auch, wenn man den Zweiten ins Team integriert und nicht zwei Halbstarke im Schnöselalter hat, die Unsinn machen und an den eigenen Nerven zehren.

    Meine Einstellung: Wenn der/die ersten (für mich) perfekt sind, dann kann der nächste kommen.

    Gruß, staffy

    Du hast doch nen Windhundmix, einen eher sensiblen, leisen Hund. Deinen Beschreibungen nach keinen, der permanent testet und alles in Frage stellt.
    Warum zeigst du deinem Hund dann nicht, daß du dich auch freust, wenn ihr getrennt ward Ein wildes Hochgespringe gibt es nicht, wenn ich nach Hause komme.

    Wer sagt, daß das Spiel immer vom Halter ausgehen muß ? Auch ignoriere ich ihre Spielaufforderungen und es wird nur gespielt, wenn ich das möchte. Ich freu mich, wenn mein Terror-Terrier :liebhab: mit ihrer Kaukordel ankommt und um die Wette zerren will. Hab ich keinen Bock mehr hören wir auf, aber warum sollte mein Hund nicht das Spiel beginnen ? Ist doch frustrierend ...

    Daß sie sich sehr von anderen Hunden ablenken läßt dürfte mit ihrer sehr sozialen Rasse und evtl mit ihrer Vorgeschichte zusammenhängen. Lebte sie vorher mit vielen Hunden zusammen (ist sie mehr auf Hunde als Menschen geprägt) ? Ansonsten gilt nur Geduld, gemeinsam Spiel, Erkunden, Lernen, Zeit ...

    Gruß, staffy

    Grundsätzlich ist das "Nicht hören" ja nix ungewöhnliches in dem Alter (ich nehme mal an, er ist noch kein Jahr), darum trainiert man in der Phase mit SL und hat, sofern konsequent durchgezogen, für den Rest des Hundelebens einen gut erzogenen Hund.
    Dieses trödelige langsame Kommen ist natürlich ein Testen, ob du das auch wirklich so meinst. Was ich nicht so klasse finde ist diese Variante:

    Zitat

    Das momentan größte Problem ist das Abrufen. Eigentlich hört Rabauke sehr zuverlässig auf unseren Pfiff (schließlich haben wir ihn monatelang darauf konditioniert, dass wir ein mal Pfeifen und dann im Wald verschwinden...) aber zunehmend widerwilliger.

    Du hast den Pfiff über die Verlustangst des Welpen aufgebaut. D.h. er kommt nicht, weil er etwas Tolles erwartet, sondern weil er dann alleine da steht - für einen jungen Hund keine schöne Erinnerung. Dies alleine bleiben dürfte ihm mittlerweile, weil ja umweltsicherer, ziemlich egal sein und die Motivation zu kommen ... naja !

    Bau deinen Pfiff andersherum auf. Nach dem Pfiff und dem Kommen gibts sofort eine richtige Belohnung. Nicht nur (langweiliges) Futter, sondern Spiel, Spaß, Spannung, etwas, was ihm wirklich Spaß macht.

    Zweiteres ist natürlich der alltägliche Umgang. Im Haus und im sonstigen Alltag muß man IMMER meinen was man sagt und IMMER darauf bestehen oder *man hält die Klappe* :D

    Ich rate den Leuten gerne, mal einen Tag lang nur dann mit dem Hund zu reden, wenn sie ihm ein sinnvolles und durchführbares Kommando geben (max. 2 mal). Dieser Selbsttest wirkt oft Wunder !!

    Die SL solltest du in dieser Phase immer dran lassen wenn die Möglichkeit besteht, daß er nicht hört. Willst du ihn mit anderen spielen lassen, dann mach sie ab, verkneif dir aber jegliches evt. erfolgloses Rufen, sondern warte dann auf eine Möglichkeit, ihn "nebenbei" anleinen zu können.

    Konsequent bleiben, durchhalten, das wird schon

    Gruß, staffy

    Hat er diese Angewohnheit schon immer gehabt ?
    Ich find da nix dramatisches dran, meine Hunde beobachten auch schonmal Menschen oder starren jemanden an (wenn sie hoffen entdeckt zu werden und man sich dann mit ihnen beschäftigt :D ).

    Was stört dich denn an seinem beobachten ? Wenn er doch nur guckt ... lass ihn doch !

    Gruß, staffy

    Zitat

    und stiert sie an. wenn ich´s ihm nicht mit einem "schluss" verbieten würde, wahrscheinlich minutenlang.


    1. Warum macht er das ? Bettelt er, Langeweile, ...
    2. Was stört dich daran ?
    3. Guckt er einfach nur, oder kommentiert er ihre Bewegungen ?

    Fragend, staffy

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    Wie häufig es tatsächlich zu gesundheitlichen Bedrohungen durch Mulch gekommen ist, weiß ich nicht.


    Ich hab z.B. nen Hund, der allergisch auf Tomatenpflanzen reagiert. Binnen Minuten ist der Kopf aufs doppelte angeschwollen und sie mußte dringend behandelt werden. Auch selten, kommt aber vor (bevorzugt bei Tomaten)!

    Gruß, staffy - die ihre Tomaten wieder im Laden kaufen muß ;)

    Zitat

    Aber von Rindenmulch habe ich schon gehört, dass er mit Rhododenthron oder Eibe gemischt sein kann...und beide sind giftig!


    Auch für Hunde, das ist richtig. Ich würd auch auf reinen Nadelholzmulch zurückgreifen, zumal viele Hunde allergisch auf den 08/15 Mix reagieren.

    Gruß, staffy