Beiträge von staffy

    Meine Halsbänder (also die meiner Hunde) sind Wind, Regen, Salzwasser, Mist, Schnee, ... getestet. Super bequem, immer weich und haben Schnalle und Öse nebeneinander (die meisten Deppen machen die gegenüber, tztztz).
    Preislich gerechtfertigt, individuell handgearbeitet und sehr hübsch !

    http://www.chart-polski.de/shop/

    Gruß, staffy

    Kleiner Tipp: Bestellen, nicht hinfahren ... sonst kauft man eins für Montag, für Dienstag, für Feiertags, ... ;)

    Zitat

    Oh Mann , wie blöd :kopfwand:
    Da weiß ich noch nicht , wie ich das jetzt alles ändern soll.
    Das hört sich nach Arbeit an und ich habe gedacht nach fast 2 Jahren hätte ich sie endlich ´erzogen´


    Nöö, gar nicht blöd und ich kann mich da Britta nur anschließen. Ich hatte einen Dobi-DSH-Mix, TH-Hund mit Macken aber nach kurzer Zeit perfekt und Zeit ihres Lebens trug sie seltenst ein Halsband. Als sie starb nahm ich den nächsten "Pflegefall" aus dem TH, ich hatte ja Ahnung ... wieviel Ahnung ich wirklich hatte, hab ich in den ersten Monaten schnell begriffen, nämlich Null ! Warum der erste so klasse war, Zufall !!??
    Damals war Chica noch nicht ganz los, da war sie weg ... ich hab oft Baumkunde betrieben, hatte ja Zeit im Wald (alleine) :D heute kann ich mit ihr durch ein Rehgehege gehen, hab sie im finstern Wald lose laufen - wir vertrauen uns und ich kann ihre Reaktionen vorhersehen. Wenn sie mal länger zu kurz kommt, dann kannst du wetten, daß sie ne (unerlaubte) Extrarunde durch den Wald kaspert, aber dann nehm ichs mit Humor und freu mich an der Lebenslust meines Hundes !

    Glaub mir, wenn du es einmal für dich verstanden hast, dann wirds täglich besser und du bist stolz auf euch zwei !!

    Gruß, staffy

    Ich geh mal der Reihe nach. Meine Einschätzung, ohne euch zu kennen, mutmaßend auf deinen Angaben ... also ohne Gewähr ;-)


    Aufgewachsen fernab von allem und hier jetzt der Kulturschock ! Manche verkraftens, andere werden vollkommen unsicher und brauchen ewig um ein bisschen mehr Gelassenheit an den Tag zu legen. In eurem Fall also der klassische, unsichere Hund. Ob sie jetzt mehr nach vorne geht, weil sie sicherer wird und offensiver droht, oder ob sie das Gefühl hat, deutlicher werden zu müssen ... schwer zu sagen aus der Ferne.

    Wenn du sagst, sie hat damals eher alamierend gebellt – vollkommen normal für diesen Typ Hund – wie habt ihr reagiert ? Das idealste wäre gewesen, sie hätte schnellstmöglich ein Kommando für „is ok, keine Sorge, das ist normal hier, ich pass auf dich auf“ gelernt. Dann hätte man ihr von Anfang an ihre neue Welt mit Abstand auf diese vertrauensvolle Art erklären können. Ganz wichtig: Für jede winzigkleine Überwindung loben was das Zeug hält.

    Es ist nicht einfach, einem aus Unsicherheit bellenden Hund ein belanglosen „lass man gut sein, is ok“ zu sagen und den Besuch in aller Ruhe hereinzulassen (zumal der Besuch auch die Ruhe selbst sein sollte). Aber in der Situation ist das Wichtigste, selber eine solche Gelassenheit, aber auch Verläßlichkeit auszustrahlen, daß Hundi gar keinen Zweifel an deiner Entscheidung und der Ungefährlichkeit des Gastes hat.

    Bei der Party hast du sie, sobald ihr jemand nicht geheuer war, weggesperrt. So hatte sie nicht die Möglichkeit zu lernen, daß JEDER den du reinlässt i.O. ist. Sie wurde in einer Situation weggesperrt, wo man ihr hätte helfen müssen !

    Zu deinem Futtertubentraining möchte ich mich nicht äussern. Ich habs nie probiert, würde es auch nicht so machen, von daher kann ich Erfolg oder Mißerfolg nicht beurteilen. Meine Art ist da eher in die Konfrontation hineinzugehen. Das Mittelmaß zwischen Wohlfühlbereich – der Hund muß ansprechbar bleiben – und bewußte Steigerung, aber der Hund soll immer alles um sich herum wahrnehmen.
    Nicht den Mensch im Augenwinkel während er an der Tube schleckt, sondern bewußt an deiner (sicheren) Seite, sehen, daß ihr keiner etwas tut und sich alles (Männer, Kinderwagen, Nordic Walker, ...) richtig genau ansehen – nur dann nimmt man die Angst. Mein Lob käme, wenn der Hund ruhig an einem Fremden vorbeigeht, nicht knurrt, sondern neugierig schaut. Wann und was lobst du bei der Futtergabe ??

    Anfassen lass ich meine Hunde auch nicht, da ist entweder mein Knie sofort zwischen (wenn ich nicht gleich genug Abstand einhalte), oder die Leute werden mit einem kurzen „HE, Finger weg“ angeblafft (aber ruhig) – wirkt Wunder :D

    KEINER hat meine Köter ungefragt zu betatschen !!

    Hat sie denn Hundekontakte ? Darf sie freilaufend toben ? Hat sie einen besten Freund, einen souveränen Hund, der ihr helfen kann ? Macht ihr nur Einzeltraining, oder seid ihr auf einem Hundplatz ?

    Mein Vorschlag (ich weiß ja nicht, was du derzeit machst) wäre ein ganz massives Training am Selbstbewußtsein deiner Hündin, viel Gemeinsames erarbeiten, Selbstvertrauen aufbauen, dem Hund regelmäßig richtigee Erfolgserlebnisse verschaffen. Selber (wir kennen uns ja nicht) eine wahnsinns Ruhe ausstrahlen, dem Hund Sicherheit geben, aber im Gegenzug von ihr verlangen, deine Entscheidung zu akzeptieren und z. B. nicht kläffend an die Türe zu schiessen, sondern im Hintergrund zu bleiben.

    Ich liebe in dieser Beziehung den Ausdruck von Bloch, dem Hund die Chance zu geben, „sein Gesicht zu wahren“. Will heißen, sie nicht rigoros in die Schranken zu weisen, sondern ihr bestimmt, aber freundlich geduldig die Möglichkeit zu geben, selber den Rückzug anzutreten, Frauchen zu vertrauen und den Besuch Besuch sein zu lassen.
    Soweit meine Gedanken dazu ... und nu zurück zur Arbeit ...

    Gruß, staffy

    Meine beiden liegen da, wo ich sie hinschicke. Im Betrieb bleiben sie in meinem Büro – dürfen aber überall hin. Wenn der Besuch kein Problem hat, dürfen sie auch mit ins Besucherzimmer. Aufdringliches Beschnüffeln ist allerdings verboten. Chica – der eher unsichere, aber dafür territoriale Terriermix – bleibt meist auf dem Kissen liegen, Besuch interessiert sie nicht mehr.

    Zitat

    staffy, antworte gleich, sonst wird das hier NOCH länger als es ohnehin schon ist :-)


    Möchtest du dann ein "Pause-Posting" haben, damit du neu antworten kannst !? :D

    Ich wäre übrigens vorsichtig damit, den Besuch den Hund füttern zu lassen. Dafür müßte jeder erstmal dicht an den Hund ran (Individualdistanz) und der Hund würde im Mittelpunkt stehen - für einen unsicheren Hund eine bedrohliche und daher kontraproduktive Situation !!

    Gruß, staffy

    Das hört sich eher nach einem unsicheren Hund an und nicht nach einem ernsthaft territorialem Tierchen. Zweiterer würde nämlich ohne mit der Wimper zu zucken nach vorne gehen und seine Drohung verdeutlichen.
    Ihr habt sie doch erst 4 Monate, wie habt ihr denn bei den ersten Malen reagiert ? Gab es zu Anfang schon Besuch, oder erst, nachdem sie schon eine Weile bei euch war ?

    Wie reagiert sie draussen auf Fremde, an der Leine, im Freilauf und vor allem, wenn sie jemand anspricht ?

    Wie ist ihre Reaktion, wenn sie alleine mit einem Fremden im Zimmer ist, was passiert, wenn sie neugierig Kontakt aufnehmen will, du sie aber zurückschickst ?

    Welche Situation bereiten ihr ansonsten Angst, wo ist sie besonders unsicher ? Dieses Verhalten ist nicht ihr einziges "Problem", da dürfte mehr zusammenkommen.

    Wie benimmt sie sich anderen Hunden drinnen/draussen gegenüber ?

    Ist sie extrem auf den Besuch fixiert, noch ansprechbar, kommuniziert sie mit dir, sucht deine Nähe, ....

    Das ist so vielfältig - aber ich kann sagen, ich hab nen wirklich territorialen Terrier (der, wenn er alleine ist und kann, 2 mm vor dem Hals drohend zuschnappt - nicht lustig) und nen schutztriebstarken Malimix. Beide grummeln manchmal noch kurz, aber ansonsten wird Besuch eher ignoriert, sie werden ja eh zurück in den Korb geschickt, da steht man gar nicht mehr auf (meistens ;) ). Funktioniert und dauert auch nicht ewig.

    Gruß, staffy

    Ist zwar eh zu spät, aber eine kastrierte Hündin neigt eher zu territorialem Verhalten, weil der Testosteronspiegel ansteigt !

    Da kann man nur empfehlen: Abwarten, beobachten und Tee trinken !

    Wenn die zwei sich arangieren, dann laßt sie machen. Sollte einer von beiden unverschämt werden, den anderen ernsthaft bedrohen oder massiv bedrängen, dann greif ein.

    Wenn nötig, dann sprich ein Machtwort (aber ruhig), jeder bekommt einen Platz zugewiesen und hat sich gesittet zu benehmen - ist schließlich dein Haus ;)

    Meist steht aber nach 5 min fest, wer was darf. Ich erinner mich da gerne an den Besuch bei agil, als Klein-Chica sich nach der Wanderung auf Pauls Kissen zusammen rollte und per dezentem Augenaufschlag und minimalster Lefzenbewegung allen andern erklärte, daß 1 m um sie herum Sperrgebiet ist - hat jeder verstanden :D

    Gruß, staffy

    Ihr seid doch zu zweit, könnt euch auch mal getrennt um die Hunde kümmern (was man ja auch mit kranken Hunden machen muß). Wo ist das Problem, die Hunde zweimal im Jahr für ein paar Tage zu trennen ??? Als verantwortungsbewußter Hundehalter sollte das doch kein Problem sein, oder ?
    Habt ihr euch nicht einen Rüden geholt, um einen Rüden zu haben ? Und bei der Hündin, ist die nicht bewußt angeschafft ? Dein "entschärfen" solltest du durch "Amputieren der primären Geschlechtsorgane" ersetzen - und das nur, weils praktikabler für euch ist.

    Mit der Frage stehst du nicht alleine da. Die meisten machen sich überhaupt keine Gedanken über die physischen und psychischen Folgen einer Kastration, kein Tierarzt weißt einen darauf hin, kastrieren wird als normal betrachtet - ist es aber nicht !!

    Warte doch erstmal ab, laß es mal ein Jahr laufen und entscheide dann, ob ihr mit der Situation überfordert seid, oder "es" gar nicht so dramatisch ist.

    Gruß, staffy

    Zitat

    Aber wie gesagt , ich habe das Gefühl ich MUß auch immer und ständig präsent sein und immer etwas tun, immer interessant sein.


    Genau das ist der Punkt !

    Sicherlich sollt ihr zusammen Spaß haben, gemeinsam entdecken, suchen und sie soll auch rassegerecht beschäftigt werden. Aber sie soll NICHT bei dir bleiben, weil sie permanent von dir bespaßt wird !!
    Läuft Madame zu weit vor oder beginnt, sich mit anderen Dingen zu beschäftigen, dann sollte kein „Party machen“ stattfinden, um den Hund zurückzuholen, sondern dann folgt ein ernsthaftes (so als wenn man jemand erwischt) HE, ein strenger Blick und ein Handzeichen für „hierbleiben Freundchen“.
    Der Hund kann dich genau lesen, genau einschätzen, wie ernst du das meinst. Und danach entscheidet sie. Wie sieht es denn jetzt aus, wenn sie vortrabt und an eine Weggabelung kommt, bleibt sie stehen und fragt, in welche Richtung es weitergeht ? Oder bei fremden Hunden, rennt sie einfach hin, wartet sie deine Entscheidung ab, oder wie sieht eure Kommunikation aus ??

    Übrigens geht Jan N. mit seinen eigenen Hunden nicht mit Futterbeutel spazieren ;-)

    Gruß, staffy

    Zitat

    Die Basics habe ich auch schon seit über einem Jahr bearbeitet.


    Ich bin mir nicht sicher, ob wir dasselbe meinen (oder wir verstehen uns nur falsch :D ).

    Mit Basics meine ich NICHT Kommandos wie Sitz, Platz, ... das sind für mich (persönlich) unwichtige Kommandos, die nur just-for-fun sind.
    Mit Basics meine ich, das der Hund dich wirklich und uneingeschränkt (was die eigene Persönlichkeit des Hundes nicht ausschließt) als den Führenden, el Chefe ansieht !! Hunde können bei mir (fast) tun und lassen was sie wollen, aber wenn ich etwas sage, dann ist das Gesetz. Da gibt es kein aber, kein vielleicht, das gilt dann - sofort.

    Mein zweitwichtigstes Kommando (neben HIER) ist das "verbale Festtackern". Egal wann und wo der Hund ist, auf Steh hat er sich keinen mm mehr zu bewegen (das kann lebensrettend sein !!). Bei dem Kommando bin ich zu 1000% konsequent und meine Hunde kennen den ernsten Unterton. Dafür wissen sie aber auch, daß ich sie nie in Gefahren rennen lasse, immer weiß, was zu tun ist *naja, hüstel* und zu meinem Wort stehe.

    Ich will dir jetzt keinesfalls eine schlechte Beziehung zu deinem Hund unterstellen oder sonstwas. Nur für mich ist die Grundlage ein vertrauensvolles Miteinander mit eindeutig geklärten Verhältnissen und gegenseitigem "Lesen können".

    Kann man meine Gedankengänge nachvollziehen ??? :???:

    Gruß, staffy

    Zitat

    ... und 1. hat sie schnell einen hohen Abstand von mir (ca. 20m)?
    Und 2. sporadisch kommt es ihr in den Kopf und sie rennt plötzlich weg, entweder wirklich wegen einer Fährte oder als, ob sie meint alles ist jetzt langweilig, ich muß mal jagen.


    Mal kurz zur Erinnerung: Wir reden hier nicht von einem Jagdhund !! Die Escapaden dieses Hundchens haben NULL mit Jagdtrieb zu tun, sondern mit: "Ich geh dann mal meinen Weg ... ich weiß ja, wo ich dich finde !" ... und würde noch den Mittelfinger heben, wenn ich könnte :D

    Das hat einen gänzlich anderen Hintergrund (was übrigens bei 90% der "nicht hörenden" Hunde der Fall ist. Wirkliche Jagdmotivation ist eher die Ausnahme - machen wir uns nix vor) !!

    Gruß, staffy