Noch so ein paar Gedanken:
Mal unabhängig von Besuch würd ich trainieren, daß du sie drinnen immer auf ihren Platz schicken kannst. Mal nur so hinschicken, mal mit nem Schweineohr, Cookie, ... belohnen – der Platz soll ja positiv sein.
Dann würde ich jedesmal, wenn einer von euch kommt und geht, ob mit oder ohne Hund, auf die Klingel drücken !!! Der Ton muß sowas von unwichtig werden, daß sie nicht mal mehr den Kopf hebt.
Genauso gehst du (vom Hund bemerkt) zur Haustüre, öffnest, guckst raus und schließt sie wieder.
Mußt ein bisschen experimentieren wie du es am besten händelst. Aber dadurch, daß ja niemand vor der Türe steht, du Zeit hast und nix passieren kann, wirst du mit ihr viel lockerer umgehen können und sie eher beiläufig zurück schicken.
Dann würde ich mit Besuch vereinbaren, sofern du den nicht kommen siehst, per Handy einmal klingeln zu lassen, wenn sie vor der Türe sind. So kannst du, ohne Klingel, lässig zur Türe gehen und den Besuch reinlassen – dann entfällt schonmal der erste Stress.
Ganz viel variiren, Besuch stehen lassen, kurz plaudern, wieder weg. Der nächste räkelt sich ne Stunde auf der Couch, .... möglichst ruhige Leute, die dem Hund NULL Beachtung schenken. Keiner tut ihr was und sie ist auch sowas von unwichtig ! Viele Hunde bekommen erst dann ein Problem, wenn man sie beachtet, egal wie.
Zum Thema Selbstbewußtsein trainieren, da muß man den Hund sehen. Wie weit geht sie von alleine, ab wo braucht sie Hilfe. Manch einer braucht ein personal coaching schon, um sich einem Mülleimer zu nähern. Mein sonst cooler Toby hat mit viel Zureden eine Hängebrücke (sehr wackelig) bewältigt, wir haben uns am Ziel nen Wolf gefreut und er war danach mindestens 1,20 m groß ;-)
Da müssen die Ideen spontan im Alltag kommen. (Übrigens kann man Spielplätze abends, wenn die Kinderchen schlafen, so heimlich, weißte
wunderbar für Kletterübungen mißbrauchen)
Gruß, staffy