Die Rettungshundestaffel war nur ein Vorschlag für ein neues Hobby !!
Nu ist er zwar in nem Alter, wo die Vorlieben öfter wechseln und man(n) nicht immer ganz beieinander ist. Aber: Gerade in diesem Alter lernen die Köterchen ja besonders gut und eben hier gilt es so manches zu festigen.
Futter würd ich generell draussen weglassen. Es interessiert ihn Null und ist absolut kein Ersatz für die Jagd, zudem ist ein Hund in solchen Momenten nicht Multi tasking fähig. Wenn er mit allen Sinnen bei der Jagd ist, dann nimmt er Futter gar nicht wahr. Ich würde mich auch draussen nicht "anbiedern" !! Kein Futter aufzwängen und keine verzweifelten Spielversuche.
Teste, ob du mit 5m Leine nicht besser klar kommst - je nachdem, wie gut er an der Leine läuft (oder eben reinrennt). Trainiere gezielt ein Abbruchkommando. Wenn er eine Spur hat, gib ihm sofort im Ansatz ein Bleib, Steh oder Platz, setz dies mit Hilfe der SL durch. Lob ihn für die Ausführung, gib ihm 3 Sekunden zum "runterkommen" und geh dann mit nem "hier lang, komm, etc" weiter - zur Not schleif ihn mit.
Ich würde alles selbständige in dieser Richtung sofort abbrechen. Ideal wäre, wenn er gerne apportiert und du ihm für ein ausgeführtes Kommando einen Dummy wirfst. Für dich gilt es herauszufinden, was die beste Belohnung für ihn ist - Futter ists ja nu nicht.
Schließlich soll er die verlockende Spur links liegen lassen, da muß die Alternative (ausser Frauchens "Befehl") ja überzeugend sein. Probier aus, auf was er anspringt, laufen, zergeln, apportieren, ...
Gestalte eure Spaziergänge wieder abwechslungsreicher. Wander nicht nur Wege entlang, geh auch mal querfeldein, Wege, wo er auf dich achten muß !! Versuch deinen Ärger über seine neue Angewohnheit zu vergessen und geh wieder motivierter an die Sache ...
Da mußte durch 
Gruß, staffy