Beiträge von staffy

    Nach meinem Seychellen-Urlaub (2000 !!) hab ich nach Erinnerung ein kreolisches Rezept mit Huhn gekocht.
    Da kam das kpl. Huhn (zerlegt) rein, Curry, ich glaub ne Süßkartoffel .... und Kokosmilch. Blöd wie man ja is schreibt man sich sowas nicht auf und jünger wird Frau auch nicht :D

    Kennt das irgendwer von euch, oder muß ich einfach experimentieren ??

    Gruß, staffy

    Zitat

    Naja, ich möchte alleine mit nem Trainer trainieren, damit mein HUnd ersteinmal reizarm trainiert werden kann.


    Ausser deinen Fragen in diesem und in anderen Foren ... hast du dich überhaupt mal mit dem Thema Hund beschäftigt, dich ein bisschen informiert ?
    Warum, wieso, wozu willst du einen Hund haben ?
    Du holst dir einen Welpen und willst gleich am ersten Tag "reizarm" :irre: mit Trainer arbeiten ????

    Deine Fragen sind nicht ernst, oder ??

    Gruß, staffy - die eigentlich Spaß versteht

    Zitat

    1. im Uterus von Hündinnen werden KEINE Sexualhormone produziert - es spielt also bezüglich Resthormonaktivität keine Rolle, ob er bei der OP vollständig entfernt wird oder nicht. 2. Es stimmt nicht, dass eine totalausgeräumte Hündin nur noch Androgene und keine Östrogene mehr produziert. Beide werden in kleinem Masse in der Nebennierenrinde synthetisiert - über eine vermehrte Testosteronproduktion ist mir nichts bekannt. Östrogene sind weiterhin nachweisbar.


    Hm, an der UNI Nürnberg wird da aber anderes gelehrt und an die Vorlesung kann ich mich genauestens erinnern ... ist schließlich mein Lieblingsthema ! :D
    Ich kann dir auch gerne Professoren + Doktoren nennen, die obiges lehren.
    Wo hast du deine Infos her ??

    Gruß, staffy

    Yepp, zu spät gesehen ... dann kopiere ichs nochmal hier.

    Zitat

    Ich habe da u.a. noch die große Lücke mit dem Hormonstatus einer Hündin außerhalb der Läufigkeit bzw. mit dem Hormonstatus einer kastrierten Hündin....

    Spät, aber ich habs noch gelesen ...

    Das läßt sich n zwei Sätzen, bzw. mit Ja oder Nein nicht beantworten.

    Östrogene werden in den Eierstöcken gebildet und auch die Gebärmutter trägt einen geringen Teil dazu bei. Normalerweise bedeutet eine Kastration, daß nur die Eierstöcke entfernt werden, oft wird aber gleich die Gebärmutter mit entnommen und damit jegliche Östrogenproduktion verhindert. In den Nebennierenrinden wird ständig Testosteron gebildet, welches nach Einstellen der Östrogenproduktion ansteigt (kann vermehrtes territoriales Verhalten oder „zickigkeit“ verstärken). Häufigste Folgen des Mangels sind Knochen und Gelenkprobleme, durch verringerte Mineraleinlagerungen (ähnlich Osteoporose).

    Der Zyklus einer intakten Hündin besteht aus vier Phasen in denen jedesmal ein anderes Hormon vorherrscht. Gesteuert wird das ganze über eine Art Rückkoppelungssystem, bei dem nicht nur die Eierstöcke, sondern auch das Gehirn mit Hipothalamus und Hirnanhangsdrüse beteiligt sind und das Gonatropin-Releasing Hormon (gnGH), das follikelstimulierende Hormon (FH), das luteinisierende Hormon (LH) Östrogen und Progesteron, wobei die beiden letzteren in den Eierstöcken gebildet werden. Produziert wird „nach Bedarf“ und immer im Einklang, sodaß kein Hormon überproduziert werden kann.

    Soweit mal kurz als Grundlage. Aber allein hiermit sollte schon verständlich sein, daß man nicht einfach nur ein Hormon ohne Folgen ausschaltet. Alles greift ineinander über und allein schon der Wechsel im Östrogen- und Testosteronspiegel bringt enorme Veränderungen mit sich.

    Sicherlich gibt es Hunde, die äusserlich keine großen Veränderungen anzeigen, aber viele physische, wie psychische Probleme sind Folgen der Kastration, die nur nicht mit dieser in Zusammenhang gebracht werden.

    Sollte ich was entscheidendes vergessen haben … die anderen „so gut informierten“ hier im Thread mögen mich ergänzen !!

    Gruß, staffy

    Wenn du so eine große Angst hast, dann verstehe ich deine Entscheidung erst Recht nicht, denn es gibt keinen zwingenden Grund für den Eingriff.

    Jeder kann seine eigene Meinung haben, was der Einzelne mit seinem Hund macht kann ich leider nicht beeinflußen. Was mich aber immer wieder extrem aufregt und weshalb ich überhaupt immer wieder zu diesem Thema schreibe sind
    - die Halter, die gar nix zum Thema wissen wollen, sondern nur die Bestätigung "ja, haben wir auch gemacht" hören wollen
    - die User, die keine fachliche Ahnung haben, aber mit irgendwelchen Behauptungen um sich schmeissen ....

    Wer wirklich Ahnung von dem Thema hat, Statistiken, Untersuchungen, Forschungsergebnisse kennt und die biologische, physische wie psychische Seite beurteilen kann, dem bin ich dankbar, wenn er sich zu diesem Thema äussert. Alle anderen sollten es bei "meiner hats überlebt" belassen !!

    Gruß, staffy - immer bemüht aufzuklären