Beiträge von staffy

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    Meine Frage: Funktionieren diese Erziehungshalsbänder wirklich? Welche Sorten gibt es und sind diese nicht eher bedenklich für das Tier?


    Kommt auf dein Ziel an !!

    Wenn du einen Hund möchtest, der mit dir zusammen arbeitet, der dich respektiert, sich bei dir sicher fühlt, sich auf dich verläßt und der hört, weil er die Kommandos verstanden hat, dann mach einen großen Bogen um ALLE Erziehungshalsbänder.

    Wenn du dir möglichst wenig Arbeit machen willst, einen Hund möchtest, der nur hört (wenn er nicht zusammenbricht oder wegrennt), weil es sonst negative Folgen für ihn hat, der bei einem Kommando zusammenzuckt und dui aus Angst folgt, dann biste in der Abteilung genau richtig.

    Gruß, staffy

    LenaTinka wenn du das aggressiv findest, sorry - lies es mal anders !!

    Ich finds nur immer wieder bedauerlich, wie wenig sich die Leute mit dem Thema befassen und wie schnell mal eben einem Hund (verbotener Weise) Organe entnommen werden.
    Es gibt soviele falsche Informationen und TÄ haben in den seltensten Fällen Ahnung von den psychischen Auswirkungen. Umso trauriger finde ich es, wenn jemand hier im Forum fragt und letztendlich gar nix davon wissen will.

    Wir alle lernen doch ständig dazu und als Hundehalter sollte ich doch erst Recht für alle Tipps dankbar sein.

    Wenn deine Meinung feststeht ... dann spar ich mir die Mühe. Sorry für meine obigen Postings ... ich wollte nur aufklären.

    Gruß, staffy

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    Also kurz gesagt Sie ist eine äußerst ängstliche und schüchterne kleine Maus ...


    Hat dir schon jemand gesagt, daß sich diese Angst nach der Kastra noch verstärken kann ??
    Du nimmst dem Hund mit der OP die Östrogene und bringst seinen kpl. Hormonhaushalt durcheinander. Hast du dich mal ein wenig mit den Folgen beschäftigt, gerade bei einer ängstlichen Hündin ?

    Warum arbeitest du nicht an ihrem Selbstvertrauen und hälst den Rüden diese 2x im Jahr von ihr fern ? Damit würdest du ihr viel mehr helfen !! Und sofern deine Mutter eine verantwortungsvolle Hundehalterin ist, dürfte das doch kein Problem sein !?

    Gruß, staffy

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    Bekommt man den nach den Seminaren irgendetwas schriftliches, so dass man nachweisen kann dagewesen zu sein!?!


    Yepp, bekommst du und ne Quittung meist noch dazu :D

    Ich kann nur empfehlen sich einiges selber zusammenzustellen. Manche Referenten muß man mindestens 2-3 Tage erleben, bei anderen ists schon sehr hilfreich sich einen Abendvortrag anzuhören.

    Je nachdem gibts die schon ab 10/15,- € zu haben, bis hin zu 200,- € fürs weekend. Aber da kannst du dir natürlich das für dich ideale raussuchen.

    ATN hat Referenten, die möchte ich mir kein zweites Mal anhören, andere (von z.B. Canis) hingegen hab ich schon mehrmals besucht. Lies dich mal ein, stöber durch die Kalender und fang mal mit ein paar Sachen an.

    Gruß, staffy

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    Was meint ihr...ist das sinnvoll oder soll ich lieber anders ansetzen!?!


    Ich hab mich damals auch eingehenst darüber informiert, kenne einige, die es gemacht haben, hab mich persönlich aber dagegen entschieden.

    Als Begleitung, nur um die Theorie zu lernen, ein gewissen Grundwissen zu bekommen, ist es mit Sicherheit nicht verkehrt. Alles was du bei ATN lernst kannst du dir natürlich auch unabhängig aneignen. Unterlagen, Lehrmaterial gibts reichlich und die Seminare sind offen für jeden.

    Was mir bei der Ausbildungsart fehlt, ist die Praxis. Die macht nunmal mehr als die Hälfte aus und das geht nur draussen, mitten im Schlamm :D am lebenden Objekt.

    Kommt darauf an, was für ein Ziel du hast ?

    Gruß, staffy

    Hat man dir auch gesagt, daß sich sein (jetzt negatives) Verhalten durch eine Kastration verschlimmern kann ?
    Du hast jetzt nen halbstarken, erwachsenwerdenden Rüden an der Leine, der sich ausprobiert, teilweise als der Größte fühlt und seinen Weg noch nicht gefunden hat. Gib ihm mal noch 1 Jahr in dem du intensivst mit ihm arbeitest.

    Beschäftigen, aber nicht überdrehen, ruhiges Verhalten trainieren, mit viel Geduld eine Routine in seinen Alltag bringen und ihm Toleranz und Coolness beibringen. Das dauert ein wenig, du hast ja nunmal (ich denke bewußt) nen JRT, da hat man mehr Arbeit.

    Wenn du ihn jetzt kastrierst könnte es sein, daß er erst Recht nach vorne geht, richtig heftig wird, um seine fehlenden Eier auszugleichen ... nicht unüblich bei derartigen Hunden. Das solltest du bei deiner Entscheidung berücksichtigen, neben allen anderen negativen Folgen einer Kastration.

    Gruß, staffy