Hi Angie,
keine einfache Sache und m.E. hättet ihr da vieeeel früher reagieren müssen.
Wenn ich das richtig verstehe, dann habt ihr seid 2 1/2 Jahren zwei Rüden, die eigentlich nicht zusammengehören und bisher nie darüber nachgedacht, einen abzugeben ??
Zwei Brüder sind (meist) die ungünstigste Konstellation, die man sich anschaffen kann. Auch, wenn sie kurz getrennt waren, sie kennen sich in und auswendig, alle Stärken und Schwächen. Reine Showkämpfe, Machogehabe gibt es da nicht, der eine weiß, daß der andere den kürzeren zieht und nutzt dies schamlos aus.
In freier Wildbahn hätte der unterlegene entweder schon lange das Weite gesucht, oder er hätte sich mit seine B-Rolle abgefunden - hätte ein extrem unterwürfiges Leben am Rande des Rudels geführt.
In eurem Falle tut ihr Prof wirklich keinen Gefallen ! Hunde in diesem Verhältnis kann man nicht gerecht behandeln. Wenn du Wulfen bewußt wegschickst und Prof zu dir rufst, dann bringst du den ärmsten in eine ganz schon unangenehme und gefährliche Situation. Er weiß, daß er das aus Hundesicht nicht darf, du verlangst es aber von ihm ... klar, das er immer unsicherer wird.
Dies hier:
Zitat
Wulfen droht Prof mit Grummeln, Fixieren und steht steifbeinig da. Prof beschwichtigt und weicht aus. Also heftige Auseinandersetzungen gibt es nicht. Das kommt vielleicht so 3-5 mal am Tag vor.
ist mehr als normale Rudelkommunikation. Normalerweise, wenn der Rang geklärt ist, dann reicht ein dezenter Augenaufschlag vom "Chef" und die Meute pariert, das obige Verhalten ist schon eine massive Drohung, keine "Spaß" mehr.
Hast du die beiden mal getrennt gehalten, einen zu Bekannten, Freunden gegeben, und wenn nur für ein Wochenende ??
Aus der Ferne, ohne Details zu wissen kann ich dir nur raten, dir einen wirklich kompetenten Trainer ins Haus zu holen, der die Verfahrenheit der Lage richtig einschätzen kann. Ob du an dem Punkt mit Erziehung, Managementmaßnahmen eine Besserung erreichen kannst ... schwierig.
Ganz ehrlich ! Ich würde mich mit dem Gedanken anfreunden, einem von beiden ein neues Zuhause zu suchen ... kannst gerne auf mich zurückkommen.
Grüße, staffy