Beiträge von staffy

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    Staffy, Du hattest mir auf meine Frage leider nicht mehr geantwortet.


    ..weil ich noch über den Rest nachgedacht habe ...

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    Was Du meintest, ob unsere Hunde mal getrennt voneinander waren.


    Damit wollte ich wissen, wie sie sich alleine benehmen ! Behalten sie ihr Grundmuster bei, oder sind sie anders ?
    Kommt Prof mehr aus sich heraus, wird er zu einem normal fröhlichen Hund, bleibt Wulfen unverändert, oder ... was wichtig wäre ... hast du dann das Gefühl, er wird lockerer, entspannter !?

    Nimmst du öfter mal nur einen mit ? Was passiert, wenn sie zuhause wieder aufeinandertreffen ? Bleibt Prof, wird Wulfen dann unterwürfig begrüßt ?
    Bleibt Wulfen, wird Prof dann kurz "gefaltet" bei seiner Rückkehr ?
    Diese Kleinigkeiten lassen enorm auf ihr Verhältnis zueinander schliessen. Auch vermute ich, aufgrund der massiven Drohgebärden, daß Wulfen absolut nicht glücklich mit der Situatuion ist.

    Wie groß ist deine Wohnung, in wie weit können sie sich aus dem Weg gehen ? Kannst du Liegeplätze, Wassernäpfe, wichtige Wege so gestalten, daß Prof immer einen Sicherheitsabstand einhalten kann ?

    Ich (rein intuitiv, ohne euch zu kennen) würde die Hunde relativ gleich behandeln. Keinen massiv bevorzugen, sondern ein "strenges Regiment" zuhause führen, aber ein nettes ;)
    Mein Wort gilt, Regeln werden eingehalten, Extras gibt es nicht. Wulfen hat sich zusammenzureissen, Prof wird aber nie in Verlegenheit gebracht. Bis zu einem gewissen Grad mußt du die Rangfolge beachten (z.B. ich würde Toby nie rufen, wenn er an einer fressenden Chica vorbeimüßte), aber du bestimmst, was geduldet wird.
    Da ich deine Hunde nicht kenne, die Reaktion (fixieren, erstarren, ...) aber schon heftig finde, mußt du natürlich aufpassen, daß Wulfens Frust nicht ins unermeßliche wächst und Prof irgendwann richtig einen drüber bekommt !!

    Wie immer ist hier das goldene Mittelmaß gefragt.

    Nach deiner Beschreibung gehe ich davon aus, daß Wulfen bei Weitem kein souveräner, selbstsicherer Hund ist. Keiner, der locker auf alles zugeht, der leicht aus der Bahn geworfen werden kann und der mit Sicherheit entspannter wird, wenn du ihm mehr abnimmst !!

    Von einer Kastration würde ich zu 100% abraten. Die Hunde sind beide erwachsen, Verhaltensmuster gefestigt und die Wahrscheinlichkeit, daß sich etwas zum Positiven ändern würde ... ich würde sie bei 1% sehen.

    Gruß, staffy

    Daß meine Hunde keine anderen Menschen belästigen oder anfallen, sich alltagstauglich benehmen, zuhause nicht die Wohnung zerlegen und nicht "grob fahrlässig" sind, das ist für Grunderziehung !!!!

    Zu den wichtigen und für mich einzig sinnvollen Kommandos gehört ein verläßliches "Hier", ein "Bleib" (egal in welcher Position) und ein "Steh" - wobei ich dieses verbale Festtackern am wichtigsten, weil evtl. lebensrettend, finde.

    Alles andere ... machen wir, wenn wir mal Langeweile haben ;)

    Gruß, staffy

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    Was ich in dem Zusammenhang aber dann auch wieder komisch finde: die ältere Hündin liegt beim raufen auch häufiger mal auf dem Rücken, so als würde die kleine sie unterwerfen.


    Das ist normales Spielverhalten ! Auch das "Unterwerfen" will geübt werden und ein netter, toleranter Althund läßt viel an sich herumexperimentieren ;)
    Wenn es ihr zuviel wird, oder die Kleine zu wild, dann wird sie sich schon melden - vermutlich wird der Jungspund dann in einer 10tel Sekunde zusammengefaltet, schreit vor Schreck auf und genauso schnell ist wieder Ruhe.

    Ausserdem: Ein dominanter, weil souveräner, gelassener Althund kann sich die "untergebene" Stellung locker erlauben, da werden im Spiel die Seiten gewechselt und auch mal auf dem Rücken gelegen ...

    Du hast keine komischen, sondern absolut nette, hundliche Vierbeiner :-)

    Gruß, staffy

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    Hast du 'ne Erklärung für den Unterschied, warum sie bei dir (trotz Tischfütterung) nicht gebettelt haben, bei Herrn Adonis dann aber doch?

    PS Wie machst du es im Restaurant? (Weil da ist ja was schlecht mit wegschicken)

    Bei mir kriegen sie was nach einer eindeutigen Ansage. Sprich ranrufen, LEBERWURSTBROT :D verteilen, wegschicken. Fertig ! Auf nen fragenden Blick wird mit leicht unfreundlichem Blick geantwortet, das reicht.

    Bei Ben (der hat nicht umsonst nen Hundenamen :lachtot: ) gibts auch mal was zwischendurch, weil die ja soooo lieb gucken :kopfwand:

    Im Restaurant oder Cafe gehts unter den Tisch oder an die Seite, Platz, Schnauze halten und Nase vom Tisch, da bin ich rigoros !!

    Brutalo Grüße, staffy

    Um dir da genaueres sagen zu können, mußte man viel mehr Infos haben.
    Alter vom Hund, wielange hat die Frau ihn, wie hält sie ihn, Erfahrungen, Vorgeschichte, Prägephase, ...
    Sowas kommt nicht von ungefähr, wenn er das "aus heiterem Himmel macht". Sofern der Hund gesund ist, also nicht Schmerzattacken hat, aus denen heraus er beißt, steckt etwas mehr dahinter.

    Selbst, wenn die Frau ihn NULL erzogen hat, einfach so macht das kein Hund.

    Gruß, staffy

    Das ist normal, gar nix machen, nicht unterbinden !

    Die Ältere hat logischerweise die Chefrolle inne, das Aufreiten in dem Fall eine Dominanzgeste. Sie kann es sich erlauben und stellt so immer mal wieder zwischendurch ihren Status klar.
    Deshalb macht die Kleine das auch nicht. Vermutlich läßt sie die Alte gewähren, duldet es und macht danach unbeeindruckt weiter, oder.

    Kann auch sein, daß die Alte das richtig demonstrativ vor anderen Hunden macht. Kein Grund zur Sorge, solange es ruhig und friedlich abläuft !

    Gruß, staffy

    Meine wurden früher auch mal am Tisch gefüttert, durften beim Essen in der Küche herumliegen ... gebettelt haben die nie. Dann zog ein Mann bei uns ein ... fortan lungerten die zwei immer in Tischnähe herum und der Boden wies deutliche Sabberflecken auf. Ich hasse bettelnde Hunde ergo -> ab, raus auf eure Plätze bis wir fertig sind, konsequent und ohne wenn und aber.

    Was willste sonst machen, ist die einfachste Lösung !

    Gruß, staffy

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    wenn wir nichts änderen wollten hätten wir ihn weggegeben.


    Ist für mich keine Antwort auf obige Frage, allen Vorschlägen weicht ihr generell aus und :

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    Wir wollen ihn nicht ins Tierheim geben. Für uns wäre der perfekte Fall wenn jemand ihn aufnehmen könnte.


    hört sich nicht nach "Wir werden alles tun, um die Situation zu verbessern !" an.

    Gruß, staffy

    Mal ne Zwischenfrage, weil irgendwie lese ich das nirgendwo so richtig raus:
    Seid ihr ernsthaft gewillt, an euch und dem Hund zu arbeiten, Zeit, Geduld und Arbeit zu investieren ???

    Eine schnelle, einfache, bequeme Lösung wird euch niemand nennen können, egal wieviele Seiten dieser Thread noch geht ...

    Gruß, staffy