Beiträge von staffy

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    Erhoehte Territorialaggression war noch nicht nachweissbar nach einer Kastra am weiblichen Hund festzustellen, lediglich aggressive Dominanzaggression gegenueber Familienangehoerigen und gesteigerter Appetit.


    Ersteres ist der Fall - zumindest in Deutschland ;) - und zweiteres ... was ist eine "aggressive Dominanzaggression" !!??? :???:

    Gruß, staffy

    Spiel erst gar nicht so wild !!
    Mach ruhigere Spiele mit ihm, hör auf, bevor er so aufdreht. Nimm mal eine Kaukordel z.B. und mach mit ihm Zergelspiele - aber auch ruhiger - da darf er dann reinbeissen.
    Vergißt er sich, beißt in die Klamotten: Spiel abbrechen, Hund festhalten, warten, bis er ruhig wird ... dann was entspanntes machen, wieder ruhiger spielen.

    Vermeide diese Extremsituationen, aber arbeite daran, daß er seine Grenzen kennenlernt. Nur würde ich jetzt am Anfang alles mit viel Ruhe angehen ...

    Gruß, staffy

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    Das ist ziemlich blöd aber ich kann mir ned vorstellen das es damit zusammenhängt! Wieso auch?


    Doch !
    Durch die Kastration wird die (je nach Methode gesamte) Östrogenproduktion verringert und somit die Testosteronproduktion erhöht. Diese Hormon hat oft zur Folge, daß Hündinnen territorialer werden. Ein Verteidigen des Grundstückes und teilweises "anzicken" von anderen Hunden ist gar nicht so selten ...

    Gruß, staffy

    Meine Erfahrung (hatte u.a. ja mal nen Deckrüden namens Diabolo) mit Briards ist, daß es ziemlich taffe Hunde sind, die eine konsequente, kompetente Führung brauchen. Beschäftigung muß wie bei jeder Rasse entsprechend dem Typ sein, ich würd die schon als anspruchsvoll bezeichnen.

    Aber:
    Bekannte von mir hatten einen Briard, Bootsmann. Der Ärmste war nur als Gesellschafter da, lebte in Haus und Garten ... Hundekontakte, Spazieren - niente ! Trotzdem war der Kerl mega freundlich ... die stecken ne Menge weg die armen Viecher.

    Ich würd fast behaupten, daß selbst viele Hundeschulen mit der Erziehung von franz. Hütehunden (und Herdenschützer, die sie mal waren) überfordert sind.

    Vielleicht schaffst du es wenigstens, daß sich die Dame ein wenig mehr mit der Rasse beschäftigt !! Vielleicht mag sie mal Gaby Niepel besuchen, die hat Ahnung von der Rasse, züchtet selber.

    Gruß, staffy

    Sollte das nicht ein 16 Wochen alter Chihuahuawelpe von einer Frau, die ihn abgeben MUSS sein ??

    Wenn er sich jetzt unauffällig verhält, dann würd ich morgen, pünktlich zur Sprechstunde, beim TA auf der Matte stehen und den kleinen durchchecken lassen !!

    Falls dein Bekannter wirklich Ahnung von Hunden hat, wäre es nicht verkehrt, wenn er auf mal ein Auge drauf wirft. Sollte sich der Winzling allerdings "unnormal" verhalten, dann würd ich vorsichtshalber noch heute zum TA fahren - lieber einmal zuviel als zuwenig.

    Gruß, staffy

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    Was ist denn für den Hund besser? (rüde und weibchen)


    Falls du eine Kastration meinst ... was ist wohl besser, einen Hund so zu lassen, wie er gehört, oder ihm Körperteile, die für die Hormonproduktion nötig sind, sowie für einige damit zusammenhängende Funktionen, zu entfernen !??

    WARUM sollte ich einem gesunden Hund Körperteile entfernen ? Nur aus Bequemlichkeit, weil ICH es praktischer finde ??

    Dann sollten auch wieder Ohren und Ruten kopiert werden dürfen, sieht doch bei manchen viel schicker aus - und stören tuts den Hund doch nicht !! :kopfwand:

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    ... denn Unkas besitzt so viel Trieb, dass man das nicht einfach abgewöhnen kann.

    Hat denn mal einer von den "Fachleuten" erwähnt, daß sich erlernte/angewöhnte Verhaltensweisen bei einem erwachsenen Hund nicht durch eine Kastration ändern lassen ???

    Er zeigt doch seit Jahren dieses Verhalten, das ist nicht mehr / nur hormongesteuert, sondern - wenn es wirklich sooooo dramaisch ist - eine erlerntes Verhalten. Nur, weil man einen Eingriff in seinen Hormonhaushalt macht, wird er dieses Verhalten nicht einfach ablegen.

    Bei einem hypersexuellen Hund kastriert man in jungen Jahren, damit sich dieses Verhalten nicht festigt, zumal DIESE Hunde wirklich leiden.

    Die Wahrscheinlichkeit einer Verhaltensänderung in diesem Bezug ist gering - selbst das könnte sich sogar verstärken ...

    Das einzig sinnvolle ist nach wie vor, ein vernünftiges, konsequentes Training und Handeln des Hundes !!

    Gruß, staffy

    Sooo lange alleine ist natürlich für keinen Hund schön. Jemand, der zumindest zur "Halbzeit" nach dem rechten sieht und ne Runde wandert wäre schon idealer.

    Ich persönlich bin immer etwas skeptisch, wenn man Hunde unbeaufsichtigt im Garten hat. Leider hab ICH schlechte Erfahrungen mit meinen Nachbarn in der Beziehung - könnt ihr bei euch aber ja besser beurteilen.

    Ganz ehrlich: Bei uns im TH sitzen einige Hunde, die fast ihr ganzes Leben im TH verbracht haben. Die sitzen 23 Stunden im Zwinger und freuen sich auf den einen Spaziergang am Tag. Wenn du so einen Hund nehmen würdest, für den wäre das eine wahrliche Steigerung seiner Lebensqualität.

    Wenn du dich für "so einen" entscheiden würdest, der wäre für die wenige, verbleibende gemeinsame Zeit und ein Körbchen nachts im Haus, äusserst dankbar.

    Gruß, staffy - die auch gleich den passenden Hund liefern könnte ;)