Beiträge von staffy

    Hat eigentlich irgendwer von seinem TA schon einmal gesagt bekommen, daß Übergewicht die Bildung von Mamatumoren begünstigt !!!????

    DAS ist wissenschaftlich nachgewiesen.

    Man hat aber auch herausgefunden, daß vermehrter Fleischkonsum selbige Krankheit auch "fördert". Allerdings ist man noch nicht soweit, daß der genaue Grund bekannt ist ...

    Gruß, staffy

    Zitat

    "sie geht unter den Beinen durch und wird am Rücken
    mit der Leine verbunden. Wenn der Hund jetzt zieht, werden die Bänder um die Beine angezogen und der Hund wird langsamer, nicht wie z. B. bei einem Zughalsband, wo sich der Hund manchmal sehr würgt."


    Soweit, sogut, aber steht da auch WARUM der Hund langsamer wird !!

    Leider wird so ein Sch :zensur: immernoch überall verkauft und HH wie du glauben an die "einfache Erziehung" mit solch Mitteln. Fakt ist aber, daß diese dünnen Schnüre schmerzhaft ins Fleisch schneiden und der Hund aus diesem Grunde (wenn er nicht versucht dem Schmerz zu entkommen) langsamer wird. Gehört also in die gleiche Abteilung wie Stachelwürger und Co.

    Dein Hund lernt dabei nur, das Ende der Leine zu meiden, weil es ihm weh tut. Du möchtest ja aber einen Hund, der nicht zieht, weil er weiß, daß er nicht ziehen soll ! Der von sich aus bei dir läuft und erst gar nicht in die Leine geht.

    Lies dir mal diesen Thread durch, vielleicht bekommst du da bessere Tipps und Anregungen für ein lockeres Miteinander laufen.

    https://www.dogforum.de/fpost6969253.html#6969253

    Und das Geld für dieses Erziehungsgeschirr, das kannste echt besser anlegen ;)

    Gruß, staffy

    Zitat

    Natürlich liest man auch "Horrorstories" im Internet, aber im Internet kann man sowieso alles finden, wenn man nur lange genug sucht... :p


    Ich rede hier absolut nicht vom Internet und mein "Wissen" hab ich persönlich, auf Seminaren, Vorträgen, Vorlesungen erworben.
    SIcherlich kann man (ich) leider nicht beeinflussen, was jeder einzelne mit seinem Hund macht, natürlich gibt es eine Menge Hunde, bei denen man überhaupt nix merkt.
    Aber: Wenn dein Hund im ALter von 6 Jahren Herz-Kreislaufprobleme bekommt, würdest du dann auch nur annähernd auf den Zusammenhang mit der Frühkastration kommen ??

    Zu sagen, mein Hund kann jetzt aber keinen Gesäugetumor bekommen - was übrigens auch im Internet als Horrorstory herumgeistert ;) - ist eine Hoffnung, aber alles andere, was die Kastration nach sich zieht .... das sehen und wissen die meisten gar nicht.

    Ich verurteile keinen, der seine Hündin hat kastrieren lassen, die meisten wissen es doch nicht besser, lassen sich falsch beraten, gehen wirklich davon aus, daß es überhaupt nix schlimmes ist - hat man doch immer so gemacht.
    Nur mal rein fachlich nachgedacht nehme ich dem Hund jegliche Möglichkeit, ein Hormon zu produzieren, welches für verschiedene Abläufe im Hund zuständig ist. Der Körper ist so filigran, komplett, ineinandergreifend, perfekt ... da kann ich nicht einfach was entfernen, ohne daß es Folgen hat - müßte doch eigentlich jedem einleuchten.

    Ich versuche nur, die Hundehalter aufzuklären, den Umfang dieses Eingriffes zu erkennen, sich ein wenig damit zu beschäftigen und darüber nachzudenken, ob es wirklich sein muß.

    Ich habe auch eine Hündin wegen eines Tumors verloren, mit 8 Jahren, sie war unkastriert und hatte einen bösartigen Tumor IM OBERSCHENKEL !!

    Ich verstehe nur diese Engstirnigkeit und Beratungsresistenz nicht. Beim Futter, da zerlegt man jeden kleinsten Inhaltsstoff, für SchnickSchnack werden zig Euros ausgegeben, man schleppt Geld in Hundevereine für irgendwelche FunGruppen, aber beim Thema Kastration, da hat man seine festgefahrene Meinung und alles andere ist Blödsinn.

    @PüppyPower
    Natürlich hängt es von dir ab, ob deine Hündin verträglich bleibt, nicht von der Kastration !!! Was mißfällt dir an dem Satz ?? Wenn ich als HH unfähig bin und meinen Hund "versaue", dann ist das meine Schuld - sozialisiere und erziehe ich ihn vernünftig, dann bleibt er "nett" !!

    Gruß, staffy

    Kioma
    dann müßtest du aber jedes Lebewesen kastrieren lassen ;)

    In der freien Natur würde nicht jede Hündin tragend werden und auch nicht jeder Rüde käme "zum Zug", deshalb würde aber kein Hund depressiv werden. Wenn es keine extremen Probleme gibt, ist das definitiv kein Grund für eine Kastration.

    Das es viel zu viele Nothunde gibt, da geb ich dir uneingeschränkt Recht. Aber ich sehe da noch einen großen Unterschied zwischen Leuten, die zu dämlich und zu verantwortungslos sind, um eine Schwangerschaft zu verhindern - bzw. das sogar noch spassig finden und den (wie hier im DF) verantwortungsvollen Hundebesitzern, die sich mit ihrem Hund auseinandersetzen und darauf Acht geben.

    Ich denke nicht, daß die Mehrzahl der User seinen Hund überhaupt unbeaufsichtigt streunen läßt.

    Da gilt doch eher der Apell an die Vernunft, Aufklärung und eine *ich weiß nicht wie am Besten* Gesetzesänderung (??), als jedes Viehzeugs unters Messer zu legen ....

    Immerhin leben wir im Jahre 2008 in Deutschland :roll:

    Gruß, staffy

    Zitat

    PS: Mods, das ist ja jetzt auch keine direkte Vermittlung!Oder?? ;)

    Nöö, du stellst ja nur die hp vor ;-)

    Ich kann den goldigen Kerl nur empfehlen, hab ihn selbst kennengelernt, der sieht beeindruckend aus ...

    Gruß, staffy

    Du könntest dir natürlich auch die Arbeit machen und die Rubrik "Probleme mit euren Hunden" nach kastrierten und unkastrierten unterteilen.

    Viele, bei denen die Probleme (Leinenaggression, Unverträglichkeit, Jagdproblem, ...) erst durch die Kastration begünstigt wurden, erkennen den Zusammenhang gar nicht.

    Genauso die Gesundheitsrubrik; Fellprobleme, Allergien, Herz-, Kreislaufprobs, Gelenkbeschwerden, ... sehr oft Folgen der Kastration.

    Im gesundheitlichen Bereich sind die TÄ leider nicht genügend aufgeklärt, die wenigsten können dir einen Vortrag über die tatsächlichen Veränderungen und Folgen dieses Eingriffs halten. Und leider sind TÄ nicht die Ansprechpartner für Verhaltensprobleme und somit gar nicht in der Lage, entsprechende Tipps zu geben, um diese nicht unerhebliche OP zu vermeiden ...

    Es besteht ein immenser Aufklärungsbedarf, leider !!

    Gruß, staffy

    Aber wer macht sich schon Gedanken über das Gefühlsleben seines Hundes ... die gleichen Menschen halten ein Kaninchen Zeit seines Lebens auf 1/2 qm im Kinderzimmer - ohne Gewissensbisse. :|

    Den ganzen Horrorstorys solltest du weniger Glauben schenken ;)

    Laß deine Kleine mal erwachsen werden und mit den Rüden wirste auch zweimal im Jahr fertig. Verträglich, freundlich, sozial ... das hängt von dir ab, ob sie das bleibt. Warte ab, man kann auch mit "normalen" Hündinnen vollkommen problemlos leben.

    Normal sollte sich die Vaginitis von alleine geben, es gibt so manch "Junghundbeschwerde", die sich mit dem Erwachsen werden wieder legt. Ich drück euch die Daumen für eine baldige Besserung.

    Gruß, staffy

    Sicherlich wirst du Frühkastraten finden, die ein äusserlich normales Leben führen. Es weiß ja keiner, wie der Hund sonst geworden wäre !!

    Es ist erwiesen, daß es nur Nachteile hat, wenn man mal davon absieht, daß diese eine einzige Krankheit mit geringerer Wahrscheinlichkeit auftritt (dafür aber bei Frühkastraten einige andere vermehrt). Der Hund braucht Hormone und den damit zusammenhängenden Hormonschub, um erwachsen zu werden.

    Ich kann dir nur raten, dich ausführlicher zu informieren, bevor du diesen endgültigen Schritt gehst.

    Warum willst du sie umbedingt kastrieren lassen ? Wirst du sie die nächsten Jahre nicht beaufsichtigen können, hat es "berufliche" Gründe, gibt es verantwortungslose "Aufsichtspersonen" in ihrem Umfeld ??

    Gruß, staffy