Beiträge von schnauzermädel

    Wenn man es absolut nicht in den Griff bekommt, dann muss man Einschläfern und das kommt selten auch vor. Aber das betrifft keine haarlosen Hunde, das betrifft Hunde mit permanentem Leiden durch immer wieder neu aufkommende bakterielle Infektionen.
    Was dagegen "häufiger" vorkommt, das sind Hunde, deren Immunsystem dauerhaft so gestört bleibt, dass sich immer wieder neu Milben unkontrolliert ausbreiten würden, wenn man nicht dauerhaft behandelt. Also Hunde, die lebenslang Ivomec oder Amitraz behandelt werden müssen.
    Gänzlich therapieresistente Fälle kommen vor, aber sie sind nicht die Regel.
    Aber wichtig ist Ursachenforschung. Was bringt das Immunsystem eures Hundes so aus dem Takt? Diese Ursache muss gefunden und abgestellt werden.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Hallo,

    mit unserem Wuschel ist auch ein neuer Staubsauger eingezogen.

    Wir haben uns für den Miele Cat & Dog entschieden...super.

    Von den Dyson-Dingern und funktionell ähnlich arbeitenden Systemen halte ich wenig, da für die Funktion immer eine sehr hohe Umdrehungszahl des Motos benötigt wird und das macht richtig Krach. Außerdem muss man dann den Behälter ständig auslehren und das ist nix für Allergiker und nix für meinen Heuschnupfen.

    Viele Grüße
    Andreas

    Ganz im Gegenteil:
    Ich nehme meinen Staubbehälter, gehe zur Mülltonne, öffne diese, leere den Behälter und fertig. Gerade für mich als Allergiker super. Und ab und zu geht der Behälter in die Spülmaschine.
    Ständig leeren muss man definitiv nicht, einfach eben nach dem Saugen, dann sind Pollen und Milben auch gleich aus dem Haus.
    Nur laut ist er eben.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wieso keine Gebrauchshunde in Familien?
    Mein absoluter Leistungsschnauzer aus einer DER Top-Verbindungen ist die ersten 3 Jahre seines Lebens als reiner Familienhund gelaufen, problemlos übrigens. Ich habe nämlich aus Versehen ein Kind bekommen und hatte keine Zeit für Hundesport oder ansatzweise eine sportliche Betätigung mit Hund, weil der Gatte auch noch schwer erkrankte und mir nie das Kind abnehmen konnte.
    Das geht problemlos, wenn man die Eigenschaften seines Hausgenossen kennt und damit umgehen kann oder das lernen möchte.
    Die Notschnauzer, die schwer gebissen haben, und dann bei mir landen, die stammten nie aus einer Leistungszucht, das waren immer "Schöne". Und da kommen dann nämlich die Probleme, ein Hund mit deutlichen Aggressionsbereichen, der aber mangels vernünftiger Selektion fast nur über Härte zu erziehen ist, das ist ein Trauerspiel. Der kostet Nerven und macht keinen Spaß. Auch als reiner Familienhund nicht, von Sport reden wir gar nicht. Und um den anständig durch den Alltag zu führen, braucht man dann schon eine Menge Fingerspitzengefühl und muss immer arg Vorausschauen.
    Ein Riese soll als Begleit,- Sport- UND Diensthund taugen, sagt der Standard. Das schließt sich nämlich absolut nicht aus, wenn man vernünftig züchtet.

    Ein Problem, das man eben nicht nur beim Riesen hat. Schau dir die Weimis aus der Dissidenz an. Der edle Jagdhund in exklusiver Farbe endlich als Familienhund für jedermann zu haben. Das Wesen dieser Hunde würde ich mit "interessant" umschreiben, den meisten möchte ich ohne Leine und schon gar nicht um Dunkeln begegnen. Aber er guckt bei Aldi so nett von der Packung, den möchte man halt haben.

    LG
    das Schnauzermädel

    Lotuselise, wenn du einen Riesenschnauzer als Traumhund haben möchtest, dann sollte der gesund sein, oder? Er sollte sich im Alltag benehmen.
    Und da sind wir dann wieder beim Gebrauchshund, der rassetypische Eigenschaften mitbringt, die nicht immer ganz unproblematisch sind und die plötzlich bei dessen Zucht nicht mehr beachtet werden.
    Du zieht hier auch den Schluss auf Leistung und Gebrauch gezogener Hund = schwieriger Hund, als schöner Hund gezogener Hund = unomplizierter Begleiter.
    Genau das trifft aber eben nicht zu. Diese Merkmale verschwinden nicht, sie kommen dann nur unkontrolliert zur Geltung. Das führt dann zu den Schnauzern, die man so kennt. Schlecht führbar, unberechenbar und schlecht erziehbar. Und das alles nur, weil man einen Gebrauchshund aufs Sofa setzen möchte, seine jahrzehntelange Selektion nicht wahrhaben möchte. Während man einen gebrauchsfähigen Hund mit sehr wenig Aufwand problemlos als Familienhund hätte halten können.
    Und die Gesundheit? Die 10kg mehr machen nichts? Komisch, warum hat man denn dann mehr HD, ED, Cauda Equina bei diesen Hunden? Das Skelett der Hunde ist nicht für diese 10kg mehr gebaut. Und die werden gar nicht hoch belastet, die gehen nur Gassi.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    So gesehen kommt jedes Fachgeschäft an Josera dran! Problem ist nur, das Josera immer nur ein Geschäft pro Stadt beliefert ;)

    Sprich hättest du drei verschiedene Läden bei dir, würde nur eines Josera bekommen.

    Aber: Glückwunsch das du jetzt so "leicht" rankommst :gut:

    Das stimmt absolut nicht.
    Ich habe selbst in meinem Kaff mehr als 4 Händler.
    Und auch vorher in der Großstadt gabs deutlich mehr als einen.

    Und am Riesenschnauzer sieht man wieder sehr schön die Vereinsproblematik...
    Der Verein betreut Riesen- und Mittelschnauzer in den Farben schwarz und pfeffer-salz, Zwergschnauzer in schwarz, weiß, pfeffer-salz und schwarz-silber, Deutsche Pinscher, Zwergpinscher und Affenpinscher.
    Eine Gebrauchshunderasse und einen Haufen "Freizeithunde" (letzteres ist absolut nicht abwertend gemeint!) und der Trend mein Riesen geht weg vom Gebrauchshund, die meisten Züchter haben einen großen, fluffigen Alltagsbegleiter, der wenig Stress macht vor Augen. Diese Züchter sind in der Mehrzahl. Deren Hunde sind schwerer geworden, das stört sie im Alltag wenig, aber es macht Probleme bei der Zuchtbewertung.
    Also wird ein Antrag auf Standardänderung gestellt.
    Bei der nächsten Ortsgruppensitzung wird der den erschienen Mitgliedern vorgetragen. Oft gibt es in den Ortsgruppen gar keinen Riesenschnauzer. Der Mensch, der den Gebrauchshund Riesenschnauzer erhalten möchte, weiß welche Probleme das Gewicht bringt, den Haltern von Alltagshunden kann es egal sein. Also stimmt die Ortsgruppe für den Antrag, ist ja keine große Sache, kann ja nicht schaden.
    Auf der nächsten Landesgruppenversammlung stimmen die Ortsgruppenvorsitzenden ab. Meist treffen sie die Wahl, die die Mitglieder vorgegeben haben, manchmal aber auch nicht. Denn wenn mich ein Antrag nicht betrifft, dann kann ich doch auch meine Stimme so geben, dass ich im Gegenzug bei einer mir wichtige Sache Stimmen von den anderen bekomme.
    Auf der Hauptversammlung stimmen dann die Landesgruppenvorsitzenden ab und der Drops ist gelutscht.
    Das Ergebnis ist für die Zukunft der Rasse zwar eine Katastrophe, aber es wurde demokratisch entschieden.

    LG
    das Schnauzermädel