Er klingt beschrieben wie ein Riesenschnauzer.
Nein, ich weiß, für euch ist das jetzt richtig nervig, belastend und schwierig. Er ist sicherlich eigentlich der netteste Hunde, anhänglich, verschmust wie ein Zwerg und eben phasenweise unerträglich. Für euch also keine schöne Sache.
Grinsen musste ich trotzdem, nach 27 Jahren mit Riesen erlaube ich mir das einfach mal. Nicht böse sein, das Problem lernt (fast) jeder Riesenschnauzerhalter kennen. 
Darf ich fragen, wo er herkommt? Welche Eltern er hat? Das sagt dann schon einiges.
Verabschiede dich von dem Gedanken, dass du ihm durch irgendwelche Übungen zeigen musst, dass du der Chef bist. Das glaubt er dir nicht.
Sicherlich sollst du die Richtung vorgeben, aber eben mehr durch innere Überzeugung und weniger durch Übungen und Rituale. Das macht der dann brav, weil er das gelernt hat, aber respektieren tut er dich davon noch lange nicht. Einen Riesen führt man leicht, wenn man gelassen und selbstbewusst ist.
Ich frage einfach mal: Der Hund ist 2.5 Jahre alt, das ist kein Baby mehr. Warum sagt man dem nicht mal deutlich, was er sich eben nicht leisten darf? Ich bin mit meinen Riesen sehr geduldig, nehme es lange hin, wenn ihre Nerven mit ihnen durchgehen und sie springen und kneifen. Ich lenke um, ich gebe ein Spielzeug ins Maul und so weiter. Aber wenn der Erziehungs- und Ausbildungsstand recht fortgeschritten ist und wenn der Hund langsam die erforderliche geistige Reife erlangt, dann sage ich ihm, was ich wünsche und was nicht. Dann verbiete ich solche Frechheiten. Weil genau das sind solche Aktionen: Frechheiten. Und in dem Alter sollte man Hund über Gehorsam abstoppen können.
Genau wie bei Besuchern, da sollte er in dem Alter auf seinen Platz oder einfach ins Sitz oder Platz geschickt werden können.
Ich nehme an, ich ward in einer normalen Hundeschule?
LG
das Schnauzermädel