Beiträge von schnauzermädel

    Zitat

    Der macht mich echt noch wahnsinnig. :???:

    Da steht die Lösung deines Problems! ;)

    Es ist nicht der Hund, du machst das Problem.
    Du gibst dem Futter einen extrem hohen Stellenwert und dein Hund reagiert. Da ist das typische Mäklerverhalten und hat nichts, aber rein gar nichts mit dem angebotenen Futtermittel zu tun. Meinem Supermäkler hätte der Vorbesitzer im Landgasthaus einen Teller extra bestellen können und Herr Hund hätte nur die Nase gerümpft.

    Nimm den Druck raus. Es ist egal, ob der Hund frisst. Es ist egal, ob er überhaupt an den Napf geht.
    Gib deinem Hund die Chance zu fressen, aber begrenze die Portion deutlich. Satt werden und dann weiterhungern, das gibt es nicht mehr. 3 Krümel im Napf steigern die Motivation enorm. Futter muss für deinen Hund wieder das werden, was es mal war. Zur Zeit ist es für deinen Hund nichts angenehmes. Du stresst ihn.

    Und als kleine Hilfestellungen für dich, weil es für uns Menschen immer so hart ist: ;)
    Du hast einen "gelangweilten" Haushund (kein Vorwurf, haben wir alle), wenn der wieder Fressen mag, bekommt sein Tag ein riesiges Highlight.
    Du kannst ihn mit allen möglichen Leckerchen verwöhnen, wenn du es geschafft hast.
    Dein Hund wird endlich normalgewichtig.
    Und nein, danach ist Hund nicht schwer traumatisiert und stopft in Zukunft alles in sich herein, weil er Angst hat zu verhungern. Das passiert nicht, er nimmt Futter nur wieder normal war. Mein Ex-Mäkler mag bis heute keine Kaninchenleber und nur ungern Wild. Muss er auch nicht mögen. Aber ich kann ihm ein Stück Kuchen geben und danach schnödes Trofu, er frisst sein Frischfleisch, kann für Katzenfutterschalen arbeiten und hungert eben nicht, weil es was besseres geben könnte. Dass verschiedene Futtermittel verschieden beliebt sind, das ist doch klar. Ein allesverschlinges Kleinteil, dass nur frisst, weil es fressbar ist und eigentlich keine Unterschiede zwischen Pansen, fettiger Pizzapappe und altem Toast kennt, das ist nicht aus ihm geworden. Kleinteil war schon immer verfressen. :hust:

    LG
    das Schnauzermädel

    Ähm, ich habe einen Hund wegen Kakaogetrnkepulver verloren. Schokolade sehe ich sicherlich nicht locker.
    Und im schlimmsten Fall reichen absolute Minimaldosen um einen Hund damit zu töten, der Schwankungsbereich ist riesig. Schokolade wird schließlich von genügend Hundeleuten wegen ihrer Wirkung genutzt.

    Dagegen jetzt allerdings Zwiebeln und Knoblauch als harmlos hinzustellen, das ist nun auch äußerst verharmlosend. Wenn wir von kleinen Hunden reden, dann sind wir auch nicht mehr bei riesigen Mengen. Und seinem Hund dauerhaft die roten Blutkörperchen zu zerstören ist nun auch nicht urgesund. Außerdem hat man wieder den Gewohnheitseffekt, Hunde klauen und viele haben den Knoblauchuopf in der Küche. Das geht regelmäßig in die Hose.
    Wie man das hält, das muss natürlich jeder selbst wissen.
    Aber ob ein Hersteller nun ein für Hunde ungünstiges Pülverchen zufügt, damit der Mensch mit besserem Gewissen "eine Praline" geben kann, oder ob es zugefügt wird, damit Mensch meint dem Hund gesundheitlich zu helfen (und Knobi-Leckerchen gibts auch), das ist doch völlig egal. Es ist reines Marketing.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ja, die Zusammensetzung ist völlig normal, genau wie der Zusatz "gesund". :roll:

    Die unterscheiden sich eigentlich nur darin, ob erst der Zucker oder erst die Molkereiprodukte kommen, 10% Kakao haben die eigentlich alle.
    Gibts ja nun von Trixie, Pitti, Vitakraft und eben als Eigenmarke in den üblichen Drogeriemärkten.
    Die Fütterungsempfehlungen der Hersteller schwanken ein wenig, aber es werden im Schnitt 3-15 Stück am Tag empfohlen, halt je nach Hundegröße. Da wird also kein Hersteller ein Risiko eingehen, weil was wiegt ein Drop? Nehmen wir mal 3g an, dann wären das 0,9g Kakao für einen kleinen Hund, wenn ich mich nicht heillos verzettle. Selbst bei täglicher Gabe wird sich das nicht aufaddieren.

    Dass es generell keine gute Idee ist einem Hund einen giftigen Stoff zuzuführen, steht auf einem anderen Blatt. Tut man aber bei Knoblauchgabe gegen Zecken auch.
    Schlimmer finde ich es den Hund noch extra auf den Geschmack zu bringen.

    Aber ungünstige Produkte gibt es leider zu Hauf, da muss der Verbraucher den Kopf einschalten.

    LG
    das Schnauzermädel

    Praktische Erfahrung und Logik.
    Der Wirkstoff geht über den ganzen Hund, wenn der nicht vertragen wird, dann juckt Hund sich komplett.
    Der Steg dagegen rutscht nur immer um den Hals und macht dann genau da Probleme. Keine Ahnung was das Zeug alles enthält, es ist ja eher ein Drähtchen.
    Hat halt bisher bei ganz vielen Hunden geklappt, wenn man den Draht überzogen hat.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Was ist bitte eine Mäuseburg? =)

    Ein Bau aus einer Holzkonstruktion und viel Stroh, gefüllt mit Futter, damit sich die Mäuschen wohl fühlen und prächtig vermehren.
    Wird in manchen Gegenden genutzt und Füchse anzulocken, hier in der Gegend dienen die als Winterfutterzucht für Eulen und Greifvögel. Denn raus gehen die Mäuse dann ja auch.
    Als Kleinteilfutterstelle wäre es wohl auch nutzbar. :hust:

    LG
    das Schnauzermädel

    Wieso gibt es in ganz D eine BuS???

    Also natürlich wir gebrütet und geboren, aber gesetzlich geregelt wird das z.B. in NRW nicht.

    Bisher bin ich mit fast allen Jagdpächtern in meiner Umgebung gut ausgekommen. Wobei ich aber eben doch meinen Spielraum ausnutze. Wo soll mein Hund sonst laufen?
    Ich achte eben darauf, wann ich wo das Wasser nutze, dass meine Hunde nichts aufscheuchen, nicht jagen und so weiter. Sprich Kleinteil hat weniger Freiheiten.
    Einmal ist mir jetzt richtiger Mist passiert, da hat das kleine Kleinteil die Biege gemacht, eine Mäuseburg gefunden und dezent zerlegt. Das war natürlich keine Heldentat, aber meine Riesen haben nie auch nur ansatzweise angezeigt, dass da was stehen könnte. :roll: Also blieb mir ja nun nichts als mich ans Telefon zu hängen und zerknirscht anzurufen und zu beichten. War auch kein Thema, ein Samstagnachmittag und das Ding stand wieder. Jetzt weiß ich, wie man so etwas baut. :D

    Hier aktuell ist es gar kein Thema, man trifft sich ab und zu, unterhält sich ein wenig. Hier rennen meine Hunde auch mitten durch die Revierbesichtigungen für Gesellschaftsjagden. Vorher ging es auch gut.
    Nur in einer Baumschule stellte sich der Pächter immer übel an, dieser Typ "Ich fahre dich mit dem Geländewagen um und Blöcke aus dem Fenster". Grauenvoll! Gut, dass ich da nur selten gehe, anleinen tue ich allerdings immer noch nicht.
    Und einige Kilometer weiter ist auch so ein "Schilderjäger", der die beschreibenen Schilder nutzt und, das finde ich besonders dreist, vor Schlagfallen warnt. Da laufen die Hunde allerdings auch frei.

    Ich gehe einfach davon aus, dass die Regelungen für beide Seiten bindend sind. Ich lasse nur das laufen, wo man es darf. Dafür achte ich eben auch auf die Hunde und im Zweifelsfall kommt die Leine dran. Das Wild soll leben, der Jäger sein Revier genießen, Wanderer sollen unbelästigt bleiben und ich als Hundehalter möchte Wald und Feld eben auch nutzen.

    LG
    das Schnauzermädel