Beiträge von schnauzermädel

    Große Stücke haben zusätzlich den Vorteil, dass sie sehr schnell von der Magensäure umspült werden. Bakterien sitzen wenn auf dem Fleisch, die sind dann schnell hinüber. Je kleiner und breiartiger das Fleisch, desto länger dauert dieser Vorgang.
    Es ist also wirklich eher gesund, wenn Hund keine Schwierigkeiten damit hat.

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn du Pansen von Weideschafen oder Weiderindern bekommen kannst, oder eben aus reiner Silagefütterung, dann geht das.
    Das Problem ist, dass gewaschener, weißer Pansen recht wertlos ist, den kann man als Leckerchen geben, als Nahrung ist der nicht sinnvoll.
    Und beim ungewaschenen weiß man halt nicht, was drinhängt. Weizen und Soja sind ja nun beliebte Futterkomponenten für Leistungsvieh.

    Wenn du also eine gute Quelle findest, kein Thema. Ein guter Versuch.
    Einfach vom Schlachthof oder Barfanbieter leider eher nicht, das kann gut gehen oder eben auch nicht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Lass ihn.
    Meine Riesenschnauzer schaffen locker 300g am Stück, wenn es schnell gehen muss, geht auch ein Pfund. :p
    Wenn er davon nicht erbricht und kein Bauchweh hat, dann ist alles bestens. Hunde sind Schlingfresser und können ihre Nahrung nicht so kauen wie wir.

    LG
    das Schnauzermädel

    Es geht absolut nicht um zerreissen und auch abslout nicht um die Vermeidung jeglicher Kastration.

    Viele Praxen und Kliniken leben heute schlichtweg davon.
    Komplkationen und Sotfolgen bringen die Besitzer nicht mit der Kastra zusammen und man hat einen Dauerpatienten gewonnen...
    Nein, TAs sind nicht böse, sie sind Menschen, die ein Unternehmen führen müssen, sich meist wenig fortbilden können (Zeit/Geld) und natürlich sehr beeinflusst sind.
    Da wird dann schnell verdrängt, welche Zusammenhänge bestehen und das ohne böse Absicht. Wenn man sich mal hinstellt und wirklich mit seinem TA über Kastra und die Folgen diskutiert, dann kommt er ins Schleudern, das ist einfach so, wenn man nicht an einen gerät, dessen Steckenpferd das Thema ist.

    Daher bietet es sich halt an, sich wirklich mal durch Studien zu wühlen und wirklich mal zu gucken, was Sache ist. Dann stellt man nämlich fest, dass es keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt. Und die sollte man halt vorher kennen.
    Und das dann möglichst für den eigenen Hund, denn da gibt es deutliche Unterschiede. Habe ich eine kleine, leichte Hündin, dann werde ich kaum über Inkontinenz nachdenken. Habe ich eine größere Hündin, dann wird es eher ein Thema. Habe ich dagegen eine Riesenschnauzerin, dann wird es immens wichtig, denn die sind gleich zu gut 60% betroffen... Ähnlich bei Krebs. Ja es gibt Mammatumore und eine Häufung von sehr schnell tödlichen Tumoren bei kastrierten Hündinnen. Und diese Tumore sind durchaus bei manchen Rassen häufiger. Ich sollte mir vorher überlegen, ob ich dann ausgerechnet das Risiko erhöhe.
    Das meine ich mit selbst informieren.

    LG
    das Schnauzermädel

    Öhm...

    Wie wäre es eigentlich mal mit selber informieren? :hust:

    Klar, die Rate der Mammatumore geht runter. Nur hat dein Hund mehr Bauteile als Milchleisten.
    Hat der Doc dich auf aufgeklärt, was noch alles beeinflusst wird und welche Risiken besten?
    Über die durchaus auftretenden ED-Probleme, weil das Knochenwachstum der Röhrenknochen nicht mehr richtig läuft? Über die bei Frühkastraten zwar seltenere, aber im Gegenzug kaum behandelbare Inkontinenz?
    Und das sind alles nur Fragmente der ganzen Thematik.

    Ja, es ist anstrengend.
    Aber dann weiß man wenigsten, warum man sich wie entscheidet?

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn du selber fütterst, dann musst du rechnen.
    Eine Messerspitze geben die an, wenn du das Zeug einfach zu Fertigfutter packst. Das ist sinnfrei, schadet dann aber nicht.

    Du musst ja passend ergänzen und das kann man sich nur ausrechnen.
    Also das passende Calcium/Phosphosverhältnis der Ration herstellen und den Bedarf deines Hundes decken. Und da werden die Mengen dann ganz anders, grob über den Daumen gepeilt kommst du dann schon auf einen gestrichenen TL pro 10kg Hund.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich habe ja nun auch alles bunt gemischt.

    Ob man das mag, das muss man selber entscheiden.

    Vorteile an einem Paar sind sicherlich, dass es keine großartigen Streitigkeiten gibt. Da geht es wenn wirklich nur um Ressourcen, das kann in jeder Konstellation passieren.
    Aber man muss halt die Läufigkeiten gut überwachen, das ist schon Arbeit. Evtl. beginnt der Rüde die Hündin als seine zu sehen, das macht je nach Gassiverhalten schon mal Stress. Ich gehe nicht auf Hundewiesen, ich gehe auf keine Gruppenspaziergänge, mich stört es also nicht. Wenn man da ganz anders unterwegs ist, dann sollte man das evtl. doch bedenken.

    Zwei Rüden zoffen sich zwar mal gerne, wenn man Pech hat. Aber solche Feindschaften, dass man einen abgeben müsste, das ist extrem selten. Das kann man eigentlich sehr leicht führen und dann ist Ruhe im Karton.

    Gehen tut beides gut, ausschließen würde ich von vornherein nichts.

    LG
    das Schnauzermädel