Es geht absolut nicht um zerreissen und auch abslout nicht um die Vermeidung jeglicher Kastration.
Viele Praxen und Kliniken leben heute schlichtweg davon.
Komplkationen und Sotfolgen bringen die Besitzer nicht mit der Kastra zusammen und man hat einen Dauerpatienten gewonnen...
Nein, TAs sind nicht böse, sie sind Menschen, die ein Unternehmen führen müssen, sich meist wenig fortbilden können (Zeit/Geld) und natürlich sehr beeinflusst sind.
Da wird dann schnell verdrängt, welche Zusammenhänge bestehen und das ohne böse Absicht. Wenn man sich mal hinstellt und wirklich mit seinem TA über Kastra und die Folgen diskutiert, dann kommt er ins Schleudern, das ist einfach so, wenn man nicht an einen gerät, dessen Steckenpferd das Thema ist.
Daher bietet es sich halt an, sich wirklich mal durch Studien zu wühlen und wirklich mal zu gucken, was Sache ist. Dann stellt man nämlich fest, dass es keine Wirkung ohne Nebenwirkung gibt. Und die sollte man halt vorher kennen.
Und das dann möglichst für den eigenen Hund, denn da gibt es deutliche Unterschiede. Habe ich eine kleine, leichte Hündin, dann werde ich kaum über Inkontinenz nachdenken. Habe ich eine größere Hündin, dann wird es eher ein Thema. Habe ich dagegen eine Riesenschnauzerin, dann wird es immens wichtig, denn die sind gleich zu gut 60% betroffen... Ähnlich bei Krebs. Ja es gibt Mammatumore und eine Häufung von sehr schnell tödlichen Tumoren bei kastrierten Hündinnen. Und diese Tumore sind durchaus bei manchen Rassen häufiger. Ich sollte mir vorher überlegen, ob ich dann ausgerechnet das Risiko erhöhe.
Das meine ich mit selbst informieren.
LG
das Schnauzermädel