Mit jetzt 2 Welpen im letzten Jahr hat mein TA das Thema "natürlich" angesprochen. Er war dabei recht vorsichtig und noch recht moderat. "Natürlich" kamen dann auch die "Gesundheitlichen Vorteile" zur Sprache... Und dann fragte ich ebenso natürlich immer genauer nach. Am Ende gab er dann zu, dass es um die Vorteile doch nicht so bestellt sei, aber dass der Kunde heute ja eben auch einen besonders umkomplizierten Hund haben wolle.
Allein der böse "Brustkrebs", ich finde es schon eine Frechheit, das so zu nennen, das tut TA nämlich bei Besitzerinnen, bei Männern wird anders formuliert, also geht es nicht um einfach verständliche Erklärungen, es geht um Gefühle und die haben bei sachlicher Aufklärung nichts zu suchen. Sicher ist das ein häufiger Krebs bei Hündinnen, aber dann sollten die TAs auch bitte die Zahlen rausrücken, wann das gehäuft auftritt, wie langsam die meisten Varianten wachsen und dass die betroffenen Hündinnen dann bereits in hohem Alter an anderen Erkrankungen sterben.
Das hilft zwar im Einzelfall niemandem, der das Pech hat, dass ausgerechnet seine Hündin in jungen Jahren einen aggressiveren Tumor bekommt, aber diese Fälle sind sehr selten und entsprechen eher dem ansonsten auch bestehenden Risiko, dass Hund eben leider erkrankt.
Meine erste Hündin war aus heutiger tierärztlicher Argumentation ein "Hochrisikohund", intakt, leicht moppelig (Danke Mama..) und immer scheinträchtig. Kastriert wurde sie mit 6 Jahren wegen einer Pyometra. Gestorben ist sie mit 10 Jahren am Plattenepithelkarzinom, was bei dieser Rasse völlig geschlechtsunanhängig wegen der Farbe auftritt. Die Milchleisten waren blitzsauber, die inneren Organe damals mit 6 Jahren auch völlig ok, lediglich entzündet.
LG
das Schnauzermädel
LG
das Schnauzermädel