Beiträge von schnauzermädel

    Ein guter Züchter verkauft möglichst passend, weil er sonst nichts davon hat.
    Wenn ich Leistungshunde aufs Sofa verkaufe, dann kann ich aufhören zu züchten. ;)
    Es geht nicht darum, dass jeder Hund möglichst Diensthund wird, möglichst hoch geführt wird, oder so, es geht darum, dass die Hunde zumindest so weit gefördert werden, dass man die Veranlagungen sehen kann und die Menschen die Gesundheitsergebnisse liefern. Man kann einfach nicht vernünftig züchten, wenn man nicht weiß, was man gezüchtet hat. Fotos und nette Mail helfen da relativ wenig, denn für einen selbst ist der Hund fast immer "zu gut" eingefärbt und man entschuldigt Schwächen nur zu gern. ;)
    Auch mein X-er muss immer vorturnen, er ist einfach der Hund, der -trotz Landesgrenze dazwischen- am nächsten steht. Also wird er häufiger betrachtet und dient dann als Vergleich für die seltener besuchten Geschwister.
    Wo man seinen Hund kauft, das muss man immer genau abwägen. Egal was für ein Hund.

    LG
    das Schnauzermädel

    Genau, Abwechslung ist nicht gefragt und auch nicht irgendwelche Dinge, die für gesunde Hunde gut sind.

    Ich würde versuchen den Proteinbedarf mit einer leicht verdaulichen, mageren Fleischquelle zu decken. Ob das nun Putenbrust ist oder Schwein, Pferd, Wild, was auch immer, das ist ziemlich egal. Hund muss es vertragen.
    Das ist jetzt alles nur schnell überschlagen, also bitte nicht einfach übernehmen. ;)
    30kg brauchen zum überleben ca. 30g Protein am Tag, das ist aber das absolute Minimum. 60g sind Durchschnitt, gut 120g die Höchstmenge.
    Ich würde also mit 300g Fleisch am Tag beginnen, gutes Muskelfleisch bringt dann die 60g Protein. Wenn Hund die Sorte verträgt, würde ich erstmal dabei bleiben.
    Dazu die Energie aus Kohlenhydraten. Auch da muss man sehen, was Hund verträgt. Leicht verdaulich soll es sein. Kartoffelbrei nur mit Wasser, ewig gekochter Reis, Schmelzflocken, Hirsebrei aus der Babyabteilung (Milch- und zuckerfrei), etc., die Wahlmöglichkeiten sind groß. Man muss eben sehen, was der Hund verträgt. Da das der einzige Energieträger ist, wird man viel brauchen. Langsam anfangen und die Mengen steigern, wenn eine Sorte generell vertragen wird.
    Hat man 2 Komponenten, die funktionieren, dann wird es Zeit nach einem Vitamin- und Mineralstoffpräparat zu suchen. Die gibt es zum Glück auch passend.
    Klappt das auch, kann man ganz vorsichtig ein Öl für die essentiellen Fettsäuren versuchen.

    Wenn man so weit ist, dann kann man erstmal etwas Ruhe einkehren lassen, der Grundbedarf ist gedeckt.
    Und dann kann man langsam weitere Zutaten testen.
    Wichtig ist wirklich die ganze Zeit immer Buch zu führen, man verzettelt sich sonst.

    LG
    das Schnauzermädel

    Schwierig, weil fast keine Rezepte passen. Alles, was mein Allergiker vertragen hat, das könnte bei deinem eine Katastrophe bringen.

    Aber eigentlich ist es auch so keine Hexerei.
    Egal ob Barf oder kochen, welche Sachen man generell geben darf, das bieten viele Bücher an.
    Bedarfswerte haben auch einige drin, wobei M/Z sich durchaus anbietet, weil man dort im Prinzip nur die Werte findet, aber eben keine Vorgabe roh, gekocht, etc..
    Und dann eben wirklich schrittweise austesten, was der eigene Hund verträgt.
    Ich habe von IBD keine Ahnung, aber ich denke, da solltest du schauen, ob bestimmte Dinge schlechter aufgenommen werden. Also ob man da etwas zugeben muss, was bei gesunden Hunden nicht nötig wäre.

    LG
    das Schnauzermädel

    Hier wird jetzt aber lustig gewerblich und gewerbsmäßig durcheinander geworfen.
    Die gewerbliche Zucht ist im VDH nicht möglich, die gewerbsmäßige dagegen schon.

    LG
    das Schnauzermädel

    Rein logisch gedacht:
    Alles, was eine Zecke anzieht, dünstet Hund/Mensch weiter aus. Und ein paar Globuli in einem Laborröhrchen in einer Tasche am Halsband getragen, sollen das unkenntlich machen?
    Hey, dann muss ich nie wieder duschen. :lol:
    Das kann man ja nun selber ausprobieren, einfach in der Apotheke kaufen und mitschleppen.

    Dann lieber Kokosöl, da ist Laurinsäure drin, die meiden Zecken tatsächlich. Nicht zu 100%, aber deutlich.

    LG
    das Schnauzermädel

    Meins wäre das nicht, aber es geht ja nicht um mich. ;)

    Großstadt sehe ich nun gar nicht als Problem, da kann man gar nicht so übel Hunde halten. Ich habe den Vergleich Ruhrgebiet und plattes Land, das geht beides gleich gut. Aber in der Großstadt findet man viel leichter Hundetagesstätten, Gassigänger oder Hundesitter. Also in deiner Situation eher ein Plus in der Stadt zu leben.

    Dann muss man sich natürlich den passenden Hund suchen. Ein extrem anhänglicher Hund, der immer ganz eng bei seinem und bitte nur bei seinem Menschen sein möchte, der wäre natürlich unpassend. Aber es gibt ja nun deutlich flexiblere Modelle, die auch genau wissen, wo sie hingehören und mit denen man genauso viel Spaß hat. Die vertragen eine Betreuung dann sehr gut.
    Wenn man dann die Betreuung an den Hund anpasst, denn ob Gassigänger, Sitter, Tagesstätte, das hängt eben doch stark vom Hund ab, dann bekommt man das auch hin.

    Mir persönlich wäre das Eingebundensein zu extrem. Dieses immer müssen, auch nach einem harten Tag, auch wenn man krank ist, etc., aber das sind doch rein persönliche Befindlichkeiten. Wenn man sich darüber im Klaren ist und es eben nicht stört, dann ist es doch perfekt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Egal welchen Hund man für sich auswählt, man muss wirklich ehrlich zu sich selbst sein.

    Ich finde arbeitende Border beeindruckend, Retriever bei guter Arbeit sind ein Traumbild. Obwohl ich eigentlich einen anderen Hundetyp bevorzuge, geht mir das Herz auf, wenn ich einen guten Hund arbeiten sehe. Aber jedes "Haben wollen" das erstickt sich von selbst, wenn ich mir vorstelle, diese Arbeit regelmäßig zu machen und den Hund den ganzen Weg zu diesem tollen Ergebnis zu begleiten. DAS ist nicht meins.
    Und Schönreden, dass es mit Gassi, Ball und irgendetwas, was mir näher liegt schon gehen wird, das ist Lügen in die eigene Tasche.
    Wenn man das vermeidet, dann findet man seinen Hund. Vom reinen Begleithund bis zum Spezialisten ist dann fast alles drin. Man wird den richtigen Typ finden, schließlich gibt es aus genau diesem Grund Rassen.
    Und muss es unbedingt ein bestimmter Typ sein, der gar nicht passt, dann sucht man eben den passenden "Versager". Denn die gibt es auch und die brauchen auch einen guten Platz. Gut, dann wird es kein Welpe, aber der Traumhund wird es trotzdem, btw. gerade deshalb.

    LG
    das Schnauzermädel

    Diese Junghundekrankheit ist häufig, das Immunsystem des Hundes ist noch unreif, harmlose Keime sorgen für eine ausgeprägte Reaktion auf dem Lied, dort bilden sich Bläschen, die reizen und so weitere Entzündungen forcieren.
    Geduld ist gefragt.
    Leichte Unpässlichkeiten können sehr gut mit Euphrasia gelindert werden, wird es schlimmer, sollte der TA draufschauen und evtl. antibiotische und/oder cortisonhaltige Tropfen verschreiben.
    So kommt man ganz gut über die Zeit, der Spuk sollte spätestens aufhören, wenn der Hund ungefähr ein Jahr alt ist.
    Hört es dann nicht auf, dann kann man die Bläschen ausschaben lassen. Jetzt ist das zu früh, die Ursache, das unreife Immunsystem, besteht noch, oft kommen die Bläschen wieder und der Eingriff war umsonst. Außerdem hinterlässt das Schaben kleine Narben, die das Auge reizen, man tut Hund also durchaus Gutes, wenn man es vermeiden kann.
    Mein Schnauzermädel war schlimm betroffen, das hat 7 Monate gedauert. Alle paar Wochen musste der TA ran, dazwischen waren bessere Phasen. Um ihren ersten geburtstag rum, war es weg, sie hatte nie wieder irgendein Augenproblem. Mein Haus-TA wollte damals auch früh schaben, ich bin dann tatsächlich die ganzen Monate 70km zu DOK-TA gefahren. :roll: Hat sich aber gelohnt, trotz ewig langer Behandlung waren die Kosten geringer als beim Schaben, dem Hund ist das Sedieren und eine evtl. Narbenbildung erspart geblieben.

    LG
    das Schnauzermädel