Gehen wir doch mal ganz logisch vor. 
Katzen werden nicht stubenrein, also hat man ein Katzenklo. Man findet es meist wenig schön, aber Katze heißt eben Ausscheidungen in der Wohnung.
Menschen haben ungerne Kot und Urin in irgendwelchen Behältnissen in der Wohnung. Also sorgt man für einen stubenreinen Hund, die lernen das schließlich und die Entleerungen finden draußen statt.
Nun muss Hund immer warten, ist jemand da, kann er sich melden, ist keiner da, hat er Pech. Hunde sind ja äußerst dicht, wenn sie es gelernt haben. Und jeder von uns hatte sicherlich bereits einen Hund in Nöten, der dringend musste und wir waren nicht da. Das kann der Durchfall oder nötige Cortisongabe sein und zig weitere Gründe.
Wenn Hund nun die Möglichkeit hätte sich zu lösen, wäre da tatsächlich schlimm? 
Ich habe eine Bekannte, deren Hund ist nie länger als 4 Stunden allein, sie hat einen festen Sitter für längere Zeiten und Krankheit, sie geht jeden Tag enorm lange Gassi, sie hat ein Auto mit Klimaanlage gekauft, weil der Hund hitzeempfindlich ist, sie reist im Sommer nur nachts, damit sie nicht in der Hitze im Stau steht, bei jeder Unpässlichkeit steht sie beim TA, dieser Hund lebt wie ein König.
Und seit sie einen Hund mit einem Nierenproblem hatte, hat sie eine Löseecke für diese maximal 4 Stunden im Bad. Hätte sie einen kleinen Hund, hätte sie wahrscheinlich ein Katzenklo.
Eine Lösung, die ich mir nur vorstellen könnte, wenn sie wirklich nötig wäre. Hier wird sie tatsächlich vorsorglich praktiziert. Wer von uns beide macht sich jetzt mehr Gedanken um seinen Hund? Ich verzichte auf Ausscheidungen in der Wohnung, wenn es anders geht. Sie sorgt sich um die Nieren.
Natürlich ist es Mist, wenn Hunde indoor gehalten werden und nur mal in der Tasche mitkommen. Aber es gibt eben auch eine Grauzone, die nicht unbedingt schlecht sein muss.
LG
das Schnauzermädel