Beiträge von schnauzermädel

    Na ja, ich denke, man muss schon zwischen Golden, die "wundersamerweise" überhaupt Aggressionen zeigen und Hunden, die eine deutlich übersteigerte Aggression zeigen, unterscheiden.
    Hunde, die Unverträglich mit gleichgeschlechtlichen Artgenossen sind, die ein ausgeprägtes Territorialverhalten zeigen, die Ressourcen extrem verteidigen, die sind sicherlich weder rassetypisch, noch erwünscht, weil sie nicht oder nur eingeschränkt arbeitsfähig sind.
    Übersteigert aggressiv sind sie aber nicht.
    Bisher sieht man solche Hunde bei uns eben im Dunstkreis gewisser Händler und auch da gemessen an der Anzahl der verkauften Hunde eher selten. Das ist auch logisch.
    Denn alle anderen verkaufen zwar oft untypische Hunde, aber als "Familienhund" sollen die schon geeignet sein, man sägt sich nicht den Ast ab, auf dem man sitzt. Der typische Vermehrer dieser Rasse nimmt das über Jahre als Einnahmequelle, da dürfen nicht zu viele Kunden unzufrieden sein. Rassetypisch sind die Hunde dann zwar auch nicht, aber "brav".

    LG
    das Schnauzermädel

    Wenn man sich überlegt, dass immer einige Jagdhunde jedes Jahr verenden, nachdem sie Wildschweinkontakt hatten, dann bemerkt man, dass das Ganze durchaus ein ernstes Thema ist.

    Und spätestens wenn man an Bio-Fleisch gerät, was man nicht immer weiß, Reste werden mit konventioneller Ware verkauft, dann sind da dann doch Restrisiken, denn die Wildschweinpopulation ist ziemlich durchseucht und kann normale Schweine anstecken, doppelte Zäune schützen nicht sicher.
    Man ist immer darauf angewiesen, dass die seuchenrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden, bei Schweinen wird da ein Wahnsinnsdrama drum gemacht, eben weil eine Ansteckung katastrophal wäre. Aber frisch engesteckte Schweine, noch ohne Symptome, können immer in den Schlachthof geraten. Da wird das nicht getestet und für uns Menschen ist es auch kein Drama.

    Man muss das für sich selbst einschätzen, ich koche Schwein einfach. Das ist wenig Aufwand und sicher.

    LG
    das Schnauzermädel

    Happy Dog ist nichts, da hast wieder massig Mais. Ebenso bei Matzinger und dem Flockenmix von Mera Dog.

    Lunderland hätte Gemüseflocken, Obstflocken, passende Getreidemischungen, wenn es denn unbedingt Getreide sein soll. Allerdings fährst du ja gerade ohne Getreide gut.
    Zuckerfreie Gemüse- und Obstgläschen für Babys gehen auch, manche Anbieter haben fertige, gefrorene Gemüsemischungen. Es gibt Gemüsedosen für Hunde. Barf Plus Crunchy Garden von Bestes Futter wäre eine Krokette, die man zufüttern. Da ist kein Mais drin.

    LG
    das Schnauzermädel

    Sicher, nur wird einem in diesem Forum immer sehr deutlich gemacht, dass Hund irgendwie ganz dringend in der Nähe bleiben muss.
    Da ist man schon unverantwortlich, wenn man keine Schlepp nutzt und das anders macht, weil man von einer Schlepp nichts hat. Wenn man da nur auf der Bremse steht, dann wird das nix. Genauso wenig wird das was bei einem Übernahmehund, der die Schlepp nicht mal bei Ansicht seines Erzfeindes strafft, aber ohne für einen Punkt am Horizont einfach losrennt.
    Und solche Hunde gibt es eben auch, die entweder sehr bewegungsfreudig sind oder durch irgendwelche Vorarbeit geprägt.

    Genauso wie man heute auch nicht mehr einfach mal Gassi gehen darf, es muss nur noch ausgelastet und beschäftigt werden. :hust:

    LG
    das Schnauzermädel

    Was gibt es schöneres, als mal seinen abzuleinen, einfach durch die Landschaft zu spazieren und die Umgebung und den laufenden, schnüffelnden, buddelnden, oder was auch immer tuenden Hund zu genießen und nach ein oder zwei Stunden zu rufen, anzuleinen und Heim zu gehen? :???:

    Also natürlich nicht immer, aber macht ihr das nie?
    Bespasst, spielt, kontrolliert ihr immer? Jedesmal?

    LG
    das Schnauzermädel

    Grundsätzliches...
    Die Aujeszkysche Krankheit kommt selten vor, aber sie kommt auch immer wieder in Beständen vor. Und da der Virus für Menschen kein Problem ist, wird nicht generell darauf untersucht. Dummerweise überlebt ein Hund eine Infektion nicht, eine Behandlung gibt es nicht.
    Ob man das Risiko, das zugegebenermaßen gering ist, eingeht, das muss man selbst entscheiden. Hat man Pech, ist der Verlust groß.

    Gegarte Knochen, egal von welchem Tier, werden spröde und somit deutlich gefährlich. Eine der häufigsten Not-OPs in den Sommermonaten früher bei uns in der Klinik war das Entfernen von gegarten Knochen, dank der Menschen, die ihre Grillabfälle irgendwo entsorgen. Da ist es recht egal, ob Kotelett oder Hühnerknochen.
    Meine Hunde haben fast alle schon mal gegarte Knochen geklaut und vertragen, trotzdem füttere ich Knochen bewusst nur Roh.

    Wenn du handelsübliche Flocken zugibst, dann ist der Effekt wieder weg, dann fütterst du wieder massig Mais.
    Du solltest dich generell mehr ins Thema einlesen, zur Zeit fütterst du eher unausgewogen, das ist auf Dauer keine ideale Geschichte.

    LG
    das Schnauzermädel

    Meine rennen auch gerne und das dürfen sie, hier auf dem platten Land auch mehr als 100m. So lange sie in Sicht bleiben, an Weggabelungen warten und brav reagieren, stört mich das nicht im geringsten. Sollen sie doch.
    Nur Kleinteil wird da reglementiert, die neigt zur Abgängigkeit. :D

    LG
    das Schnauzermädel