Beiträge von schnauzermädel

    Da sich meine Hunde in entsprechender Umgebung deutlich über 100m weit entfernen dürfen, finde ich eine Pfeife sehr praktisch :D .
    Pfeifsingnale dienen bei uns der "Fernsteuerung", in der Nähe gibt es Sprache und Handzeichen. Daher gelten die gepfiffenen Signale auch einheitlich für jeden. Bei großen Entfernungen muss ich nicht mehr zwischen den Hunden unterscheiden, da wird auf äußere Gegebenheiten reagiert und dann müssen beide kommen, sitzen oder liegen ;) .
    Im Nahbereich werden die Hunde dagegen einzeln angesprochen oder über "Hunde" die Aufmerksamkeit von beiden gefordert.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich finde, das muss man ausprobieren.
    Wenn der Hund Lust hat, kann sehr gut die ganzen Abläufe für später üben, falls man mit einem Junghund weitermachen möchte. Dann hat man schon ein Händchen fürs Timing und hat auch schon gesehen, wo man selbst extrem aufmerksam sein muss, weil es da mit dem Gehorsam schwierig wird.
    Jeder Hund ist natürlich anders, aber Erfahrungen helfen trotzdem immer.

    LG
    das Schnauzermädel

    Du hast nach der Grundstellung bei jeder Übung immer mindestens 10 und maximal 15 Schritt die "Entwicklung" zu zeigen, dann kommt die jeweilige Übung - also Sitz, Platz oder Steh aus der Bewegung oder eben das Voraus ;) .
    Wenn du auf einem Platz Prüfung machen möchtest, wo du sonst nicht trainierst, dann gehst du ja im Normalfall einige Male dort vorbei, damit du dort ein wenig üben kannst, da fragst du dann einfach, in welche Richtung das dort gemacht wird.
    Sind die Zuschauer an einer schmalen Seite, dann machst du alles zu fast 100% mit den Zuschauern im Rücken :D , nur auf wenigen Plätzen arbeitet man anders herum und macht es sich schwer.

    LG
    das Schnauzermädel

    Züchten heißt ja nicht nur 2 zuchttaugliche Tiere einer Rasse zu verpaaren.
    Die Mehrzahl der Hundezüchter betreibt ja keine wiklich planvolle Zucht, die vorausschauend auf Jahre angelegt ist.
    Der Idealfall für eine echte Zucht zur Erhaltung und Verbesserung der Rasse ist ein eigener Hündinnenstamm, d.h. aus der Ursprungshündin führt der Züchter 1 oder 2 Linien weiter.
    Nur so kann man wirklich sehen, was die eigenen Hunde ausmacht und gewünschte Merkmale festigen.
    Leider muss sich dazu auch mal von zurückbehaltenen Hunden trennen, wenn sie nicht den Anforderungen entsprechen, dabei kann es gut sein, dass dieser Hund zwar durchaus Zuchttauglich ist, aber nicht zu erwarten ist, dass er die gewünschten Merkmale verbessert oder dass er Wesensmängel hat.
    Wenn ein Züchter nun so einen Hund gewissenhaft gut unterbringt, dann ist das sicherlich ok. Ein junger Hund hat große Ansprüche, der käme einfach zu kurz, weil die anderen wegen Ausstellung oder Sport oder Welpen irgendwie immer vorgehen. Das ist etwas ganz anderes als eine ehemalige Zuchthündin als Rentnerin zu behalten, der wird man nämlich viel eher gerecht.
    Ob man das selbst so handhaben kann, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ich kann es nicht, ein Grund für mich nicht zu züchten ;) . Aber ich bin z.B. "meiner" Züchterin für ihre "Härte", die ihr wahrlich nicht leichtfällt, dankbar, denn das ist ein Grund für die Qualität meines Hundes.

    LG
    das Schnauzermädel

    Das hängt von der Hundegröße und von der letzten Fütterung ab.
    Für alles ab Labbi- oder Schäferhundgröße kann man sagen eine 800g Dose ist ganz passend.
    Mein Hundchen (66cm, 36kg) hatte innerhalb einer guten Stunde 800g Pansen, den Mülleimerinhalt mit Scherben (ca 200g Palmin und etwa 150g Gulaschrest und eine Hand voll kleiner Splitter :kopfwand: ), da waren 800g Kraut zu viel, etwa 600g blieben drin.
    Wäre nicht grad Fütterungszeit gewesen, dann wären 800g aber passend gewesen. :kopfwand:
    Als Faustformel kann man rechnen:
    Knapp 1,5 mal das Volumen der Tagesration des Hundes in Extruderfutter zusammengedrücktes Sauerkraut geben.
    Als Beispiel: Bekommt ein Hund 1 große Tasse Josera tägl., dann bekommt er knapp 1,5 Tassen Kraut.
    Natürlich soll man den Hund nicht extrem abfüllen, aber je mehr desto besser. Und falls Hund es gerne nimmt, gut gespült mit etwas Dosenfutter machen das viele gern, einfach sattessen lassen. Nimmt er nur sehr wenig, muss man halt stopfen.
    Der Hundedarm neigt glücklicherweise dazu unverdauliche Bestandteile in die Mitte zu transportieren. Unverdauliches Sauerkraut hilft dabei nochmals.

    LG
    das Schnauzermädel