Beiträge von schnauzermädel

    Palinka
    Da kann ich mich Wuffie nur anschließen.
    Man kann ein Kommando geben, aber dann ist es schlecht, wenn Hund es nicht durchhält ;) . Ich nutze diese Möglichkeit nur bei unverträglichen Hunden, die ein Kommanso zuverlässig ausführen, dann ist das eine lebensrettende Variante.
    Ansonsten ist Anbinden und kommentarlos weggehen die beste Möglichkeit.
    Außerdem gehen normalerweise die BH-Hunde, die den Außenteil ableisten, vorbei. Die kennt man ja und konnte gemeinsam trainieren. Selbst ein Fremdhund stammt ja aus dem Verein, also kennt man den auch ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Alina

    Ich schätze deine Beiträge sehr, aber hier muss ich widersprechen ;) .

    Ich habe ja 2 Hunde.
    Hund 1 ist eine Seele, verträglich mit allem und jedem, lässt sich anmachen und bleibt immer gelassen.
    Spaziergänge mit diesem Hund sind hochentspannend, Stress bei Hundebegnungen gibts nichts, weil dieser Hund selbst dann ruhig bleibt, wenn ein unverträglicher nicht hört und angeschossen kommt. Ich kann entspannt abwarten, bis der zugehörige Mensch seinen Hund eingesammelt hat.

    Hund 2 ist rüdenunverträglich. Folglich läuft er in unübersichtlichem Gebiet, also oft, an der Leine.
    Regelmäßig lassen irgendwelche Deppen ihre Hunde einfach zu uns laufen und wudern sich, wenn er mit denen den Boden aufwischt. Er beschränkt sich auf Kommentkämpfe und akzeptiert das Ergebnis. Nur welcher andere HH erträgt es, seinen Hund in einem tobenden Knäuel mit einem Riesenschnauzer vom deutlich über 40kg zu sehen.
    Also hat er nur wenige Sozialkontakte zu Rüden, die aber auch eher langweilig verlaufen, Schwächere dürfen kurz Demut bekunden, Gleichstarke ignoriert man im gegeseitigen Einverständnis und Stärkeren geht man aus dem Weg. Das geht aber eben nur mit den wenigen Hunden, mit denen er die Situation klären durfte.
    Zu Hündinnen und Kastraten ist er immer nett :D , darf aber oft nicht mitmischen, wenn das Gebiet ungüstig liegt.
    Und ich kann dir sagen, die Spaziergänge mit ihm sind stressig! Da merkt man erst, wie viele HH ihre Hunde einfach laufen lassen oder nicht rufen können. Mit einem unproblematischen Hund fällt dir das gar nicht auf ;) .

    LG
    das Schnauzermädel

    Beim Stöbern sucht der Hund mit hoher Nase.

    Eine Fährte verfolgt ein Hund mit relativ tiefer Nase, er hat ja eine Spur. Ein Hund bekommt die Spur einer läufigen Hündin vor die Nase, die Nase "pappt" am Boden fest und der Hund verfolgt jeden Schritt der Dame. Kann bei Hunden an einer Flexileine, die die Spuer einer fraulaufenden Dame verfolgen im Wald zu Verwirrungen führen :lachtot: .

    Beim Stöbern bekommt ein Hund einen Duft in die Nase und verfolgt diese "Luftspur" zur Quelle.
    Ein toter Vogel liegt auf einer Wiese, dein Hund rennt dort rum. Plötzlich stoppt er, hebt die Nase in die Luft, schnuppert sichtbar und läuft sehr gezielt zum interessanten Fundstück 30m weiter. Oder der Wind treibt ihm den Geruch von Rehen auf einer Lichtung in der Umgebung in die Nase...

    Beide Suchvarianten kann jeder Hund von Natur aus, man kann sie aber auch trainieren.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Also fuer den stolzen Preis haetteste auch einen echten Hund kaufen koennen


    :D Ich verstehe auch nicht, warum Zwergschnauzer soviel oder gar mehr als Riesen kosten, aber mich stört das nicht, ich möchte ja keinen Zwerg :lachtot: .

    LG
    das Schnauzermädel,
    das 2 Smilies aus dem Zitat klauen musste um eigene zu setzen

    Ah, das sind diese Situationen, die man nicht erleben möchte.

    Gute Besserung an die Hunde!

    Und nun die tollen Tips, die man eh nicht unbedingt im Kopf hat, wenn es passiert.
    Nicht rufen, nicht schreien. Das bringt nix, entweder hört Hund eh nichts mehr aus der Umwelt oder er fühlt sich angefeuert.
    Kommentarlos weggehen ist richtig, wenn fehlende Rückendeckung nichts bringt, muss man aber wieder zurück.
    Dann kann man nur noch abgesprochen zu zweit handeln, es hilft nicht, wenn der eine Hund zum Loslassen gebrahcht wird und der andere hält weiter fest.
    An den Hinterbeinen hochheben ist richtig, dann aber nicht ziehen, sondern abgesprochen beide Hunde gleichzeitig nach vorne stoßen, dann hat man einen Sekundenbruchteil wo man sie schnell auseinanderziehen kann. Dann gleich mehrere Meter Raum schaffen und die Hunde festhalten, notfalls auch auf den Boden drücken, sie würden sofort wieder aufeinander losgehen. Möglichst den eigenen Hund nicht zu anderen Hund schauen lassen. Schimpfen nützt nicht, aber man kann seinen Unmut durchaus durch Ignorieren zeigen. Sieht der eigene Hund halbwegs heil aus, dann kann er ruhig am Baum angebunden schmoren, während man sich nach dem Befinden des Kontrahenten erkundigt.
    Bekommt man sie so auch nicht auseinander, dann kann man beiden Hunden die Luft abdrehen, einen unter das Halsband gesteckten Stock drehen ist sehr wirkungsvoll. Aber auch hier dran denken, hat der Hund erst wieder Luft, wird er weiterkämpfen wollen, also erst sichern.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Wir haben für meinen Dicken damals ohne Papiere soviel bezahlt :???:

    Übrigens: Hier gibt ein Bild meines Welpen https://www.dogforum.de/ftopic49277-4150.html

    Bei den DSH sind die Preise sehr variabel. Das geht oft schon bei 450 los, Leistungshunde sind irgendwo zwischen 600 und 850 zu haben (teurer geht immer) und Hochzuchthunde können astronomisch werden. In manchen Gebieten gibt es ja enorm viele Züchter, wenn da viele Welpen auf einmal kommen, gehen die Preise außer für ganz gefragte Verbindungen deutlich in die Knie.

    LG
    das Schnauzermädel

    In der Regel hat man meist feste Gebiete, die man mit seinem Hund regelmäßig aufsucht. Hier macht es Sinn die jeweiligen Jagdpächter zu kennen.
    Meine Hunde laufen auch in einem bestimmten Naturschutzgebiet ohne Leine und der dortige Jäger hat nichts dagegen. Wenn man abseits der großen Hauptwege anleint und den nicht weit neben dem Weg laufen lässt, toleriert er das. Das ist ein ganz netter Mann :gott: .
    Im nächsten Gebiet (normaler Forst) ist der Jäger ebenfalls sehr nett und bringt Hunde möglichst zu ihren Menschen zurück. Er ärgert sich zwar sehr über unbeaufsichtigte Hunde, aber erschießen möchte er sie möglichst nicht.
    Weniger gerne besuchen wir das Gebiet eines sehr unfreundlichen Menschen wo wir dann doch lieber Flexi-Leinen nutzen.
    Wenn man sich mal unterhalten hat und allgemein vernünftig verhält, findet man auch nette Jagdgebiete ;) , ich spreche ja auch mit den Bauern meine Fährtenarbeit ab und bringe in der Weihnachtszeit kleine Päckchen auf die Höfe.

    LG
    das Schnauzermädel

    Das kommt öfter vor als man denkt.
    Hormone werden nicht nur in den Geschlechtsorganen gebildet, sondern auch in der Nebennierenrinde und der Hypophyse. Bei einigen Hündinnen sind die "Resthormone" so schwach, dass man gar nicht merkt, andere werden zyklisch anhänglich oder unsicher, wieder andere machen regelmäßig die Rüden verrückt.
    Allerdings sollte man Rücksprache mit dem kastrierenden TA halten und ganz genau nachfragen, ob evtl. ein ganz kleiner Rest hormonproduzierendes Gewebe übersehen wurde, die Möglichkeit besteht. Dann könnte eine Nach-OP den Spuk beenden. Reste eines unsauber entfernten Eierstocks z.B. können immens wachsen und ordentlich Hormone produzieren, die Hündin blutet (meist) zwar nicht, macht aber ansonsten einen unkastrierten Eindruck.
    Wiegelt der TA auf eine Art ab, die einen stutzig macht, wäre eine Zweitmeinung gut.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich lebe ja mit einem, sagen wir mal triebstarken :hust: , Rüden.
    Rüdenverträglichkeit geht gegen null, er liefert sich aber nur Kommentkämpfe.
    Bevor er markiert, wird ein halber Acker knurrend und bellend umgegraben oder er schlägt mit den Vorderpfoten tiefe Risse in einen Baum um dann zu pieseln :kopfwand: .
    Wenn draußen viele Hündinnen läufig sind, versucht er jede greifbare Hündin zu decken, da fragt er gar nicht nach deren Zyklus. Außerdem muss man dann sehr auf ihn achten, sonst markiert er auch in der Wohnung :schockiert: .
    Das klingt jetzt ja eher so, dass man Panik bekommt, wenn die dazugehörige Hündin heiß wird.
    Aber das ganze verläuft sehr unspektakulär. Er steigert sich gar nicht rein, wie bei den Düften draußen, weil die Hüdin ihn verhaut :D .
    An den Stehtagen trenne ich mit Kindergitter und erhöhter Aufmerksamkeit, Abwesenheit wird vermieden, wenn es nötig ist dann eben Box, nachts nehme ich die Hündin mit ins Schlafzimmer und verbitte mir Störungen. Das hat er gerafft.
    Nach den Stehtagen landet er wieder ganz schnell in der Realität, die Hündin richtet es.
    Ich finde die ganzen nicht greifbaren Hündinnen viel schlimmer, die Hitze der eigenen verläuft entspannt.

    LG
    das Schnauzermädel

    Na, am restlichen Körper :lachtot: .
    Schnauzer und andere rauhhaarige Hunde müssen gezupft werden (also viele Terrier auch).
    Bei diesen Hunde wächst das Haar wie bei anderen auch, wenn es aber abstirbt, dann fällt es nicht aus. Nachwachsende Haare werden mangels Platz in der Pore immer dünner und farbloser, das abgestorbene Haar verursacht Juckreiz. Ausbürsten kann man dieses tote Fell größtenteils nicht.
    Häufig sieht man farblich sehr verwaschene Foxterrier (rauhhaar), die wurden dann immer nur geschnitten.
    Also wartet man, bis das Haar reif ist. Wenn man einige Haare zwischen die Finger nimmt und die auf leichten Zug in der Hand hat und Hund merkt gar nichts, dann ist es so weit.
    Dann zupft man alle festen Grannenhaare aus, bei einem Riesenschnauzer ist das eine Tagesaufgabe :lachtot: und der Hund steht in der farblich meist nicht so schönen Unterwolle da.
    Jetzt wartest du 2-4 Wochen, je nach Haarwuchs, dann nimmst du die gesamte Unterwolle ab. Der Hund ist jetzt nicht nackt, denn die Granne ist ja bereits nachgewachsen.
    Oder du hälst den Hund im sog. Rolling Coat, dann hast du immer alle Reifezustände gleichzeitig am Hund und nimmst alle 2-4 Wochen nur den reifen Anteil ab und holst die überschüssige Unterwolle heraus. Das ist technisch schwieriger, aber der Hund ist immer in bester Fellverfassung und die einzelnen Sitzungen sind zwar öfter aber kürzer.
    Manche übertreiben es und machen die Hunde ganz nackig, weil das Fell danach in ausnehmend guter Qualität nachkommt :schockiert: , das lehne ich ab und es ist D GsD nicht üblich.

    LG
    das Schnauzermädel