Ah, das sind diese Situationen, die man nicht erleben möchte.
Gute Besserung an die Hunde!
Und nun die tollen Tips, die man eh nicht unbedingt im Kopf hat, wenn es passiert.
Nicht rufen, nicht schreien. Das bringt nix, entweder hört Hund eh nichts mehr aus der Umwelt oder er fühlt sich angefeuert.
Kommentarlos weggehen ist richtig, wenn fehlende Rückendeckung nichts bringt, muss man aber wieder zurück.
Dann kann man nur noch abgesprochen zu zweit handeln, es hilft nicht, wenn der eine Hund zum Loslassen gebrahcht wird und der andere hält weiter fest.
An den Hinterbeinen hochheben ist richtig, dann aber nicht ziehen, sondern abgesprochen beide Hunde gleichzeitig nach vorne stoßen, dann hat man einen Sekundenbruchteil wo man sie schnell auseinanderziehen kann. Dann gleich mehrere Meter Raum schaffen und die Hunde festhalten, notfalls auch auf den Boden drücken, sie würden sofort wieder aufeinander losgehen. Möglichst den eigenen Hund nicht zu anderen Hund schauen lassen. Schimpfen nützt nicht, aber man kann seinen Unmut durchaus durch Ignorieren zeigen. Sieht der eigene Hund halbwegs heil aus, dann kann er ruhig am Baum angebunden schmoren, während man sich nach dem Befinden des Kontrahenten erkundigt.
Bekommt man sie so auch nicht auseinander, dann kann man beiden Hunden die Luft abdrehen, einen unter das Halsband gesteckten Stock drehen ist sehr wirkungsvoll. Aber auch hier dran denken, hat der Hund erst wieder Luft, wird er weiterkämpfen wollen, also erst sichern.
LG
das Schnauzermädel