Beiträge von schnauzermädel

    Also gebe tut es massig.

    Es gibt mehrreihige Ketten, die normal mit einer Schnalle geschlossen werden, also ein normales Halsband mit viel Metall.
    Es gibt gestoppte Würger.
    Es gibt Ketten, die würden würgen, wenn man sie im entsprechenden Ring einhakt und es gibt Menschen, die benutzen die auch so. Das sind die Halsbänder, die man als VPGler in Prüfungen nutzen muss, allerdings dürfen sie da nicht auf Zug stehen.
    Ketten sind einfach haltbar, günstig, in der richtigen Form haarschonend, bleiben nicht nass und sind eben manchmal Vorschrift.
    Dann gibts noch Ketten mit Kehlkopfschutz, die sehen merkwürdig aus :D .
    Eine gute Übersicht findest du hier: http://www.sprenger.de/hs/index.php?l…bereichid=start
    Man kann einen Hund durchaus ganz harmlos mit Kette führen, man kann auch mit Ketten Schaden anrichten.

    LG
    das Schnauzermädel

    Das ist nicht komisch, das ist ganz normal :D .

    Man bekommt das Hundi und übt zuerst Sitz, wenn Hund dann schön sitzt und grad nicht hibbelt, bietet sich das Platzüben gradezu an.
    Der Hund lernt bei den Kommandos aber nur die Ausführung nicht die Endstellung.
    Für Carina heißt Platz, der Popo ist schon unten, jetzt gehe ich mit den Vorderbeinen auch runter. Aus dem Stand geht das nicht, also kann sie es nicht.
    Da hilft nur, das Platz aus dem Stand oder Lauf zu trainieren. Eine Hand mit Leckerchen auf den Boden führen und das Leckerlie dann abdecken, bringt die meisten Hunde zum Liegen, oft gehen sie mit den Vorderbeinen zuerst auf den Boden ;) .
    Wenn du grad eh übst, kannst du dann gleich das Sitz aus dem Platz üben. Das kann Hund auch nicht automatisch. Sitz heißt erstmal Popo runter. Geht aber nicht, wenn man liegt, da sich kein Loch im Boden auftut. Das wird sonst wahrscheinlich die nächste Baustelle :D .

    LG
    das Schnauzermädel

    "Barfen" ist sicherlich eine Modeerscheinung,
    den Hund mit rohem Fleisch und anderen Komponenten eigenverantwortlich zu füttern aber nicht :D .
    Als bei meinen Eltern der erste Hund einzog, gab es bei uns in der Umgebung kaum Hundefutter zu kaufen. Wenn dann waren es kleine Packungen, die für einen großen Hund deutlich zu teuer waren ;) .
    Damals gab es wenig Hunde, man sah Pudel und Dackel bei älteren Herrschaften, ein Foxl war ein Exot. Ab und zu hatte ein älterer Herr einen gedrückt laufenden Schäferhund, wenn man Glück hatte, sah man einen Boxer. Ganz wenige Mischlinge lockerten das Bild auf und waren soooo schön - weil anders :D .
    Es gab Pal und Chappi in Dosen, Cäsar war eine echte Neuerung. Als Trofu Doko und ViproMix, halbfeucht gab es Frolic und Hap. Das war die Auswahl.
    Aber es gab Futterhändler, dort gab es Hühner-, Tauben-, Pferde- und Kaninchenfutter und ganz selbstverständlich mindestens eine Futterflockenmischung für Hunde. Große Hunde bekamen viel Pansen und Fleisch mit Flocken, mal etwas Quark und öfter mal ein Ei.
    Hundebücher hatten komplette Ernährungspläne und bezeichneten hochwertiges Fertigfutter als eine mögliche Komponente im wöchentlichen Futterplan oder als Urlaubslösung :lachtot: .
    Es war vollkommen normal einen Hund ohne Fertigfutter zu ernähren, wenn es kein Kleinhund in Wohnungshaltung war. Es gab Anleitungen für Futtergruben im Garten, damit man Fleisch aufbewahren konnte, denn Tiefkühler brauchte man ja nur für den menschlichen Bedarf.
    Warum sollte man seinen Hund nicht selbst ernähren können? Vor dem allgegenwärtigen Fertigfutter ging es doch auch!

    LG
    das Schnauzermädel

    Shiera
    Es hat sich noch jemand in den Thread eingeklinkt ;) .
    Ich lasse meine Hund das Holz nie vom Platz tragen, da bin ich eigen. Das Apportieren bringt so viele Üunkte, da möchte ich Irritationen vermeiden und gleichzeitig das Holz als etwas ganz besonderes erhalten, das hochinteressant ist.
    Aber das ist einfach Ansichtssache. Apportieren kann man so unterschiedlich aufbauen ;) .

    Dem Hund das Maul öffnen und etwas zum Halten einlegen, ist zwar noch kein Zwangsapport, aber es ist Zwang und einfach ein ungünstiger Ansatz.
    Ruhiges Halten kann man z.B. ganz bequem auf der Couch üben. Wenn man mit einem Lieblingsspielzeug beginnt, nimmt Hund das sehr gern. Das ruhige Halten im Sitzen kann man dann erstmal damit üben, ein Clicker bietet sich dabei gradezu an. Wenn die Übung mit dem Spielzeug klappt, dann kann man auf den gewünschten Gegenstand übergehen.
    Man muss nur einen Weg finden, seinem Hund Spass an der Sache zu vermitteln, dann klappt auch das Apportieren.
    Wenn ein Hund dazu neigt "unbelebte" Beute sofort auszuspucken, kann man einen kleinen Ring ins Holz drehen und eine Langleine befestigen. Hat der Hund das Holz nach einem kleinen Beutespiel aufgenommen, lässt man ihn laufen und tragen. Durch den leichten Zug am Holz wird Hund nicht knautschen und das Holz auch nicht loslassen, weil er es dann sofort verliert. Dann kann man den Hund während des Tragens immer näher an sich heran holen und nach einiger Zeit das Halten im Sitzen einführen.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich lebe ja nun mit 2 Riesen und einem Kleinkind.
    Die Hunde sind mit dem Spross sehr geduldig und wenn sie mal knurren, dann folgt ihrerseits auch gleich ein Rückzug, den ich lobe. Sollten sie knurren, haben sie leider recht, Sohni ist manchmal etwas grobmotorisch.
    ABER: Alles an Futter, das nicht innerhalb von Minuten, die ich gut kontrollieren kann, im/am Napf gefressen werden kann, gibt es bei uns erst abends, wenn die kleine Wunderwaffe schläft.
    Ich finde das Risiko einfach zu groß. Das Kind könnte doch mal auf einen kauenden Hund fallen oder zu nah an einer "bewachten" Notration vorbeigehen.
    Spielzeug ist bei uns kein Problem, das kann Kind immer nehmen. Aber bei Freßbarem bin ich vorsichtig ;) .

    LG
    das Schnauzermädel,
    das Kind und Hunde unter Aufsicht mit einem Ball in den Garten lässt, aber keine Knochen am Tag verteilt.

    Ich mache das ganz anders, der Hund soll das Holz schließlich ganz supertoll finden ;) .
    Voraussetzung ist, dass der Hund bereits "Aus" kennt und zuverlässig ausführt, das übe ich separat mit einer Beißwurst.
    Ich gehe mit meinem Hund auf den Platz, ist der Hund zu rüpelig, lasse ich ihn von einem Helfer halten.
    Ich nehme das Holz und finde es offensichtlich hochinteressant, werfe es hoch und fange es auf, verstecke es vor dem Hund, wenn er es ansehen möchte, kurz ich bringe ihn dazu, das Hilz unbedingt zu wollen.
    Wenn der Hund richtig heiß auf das Holz ist, gebe ich ihm in der Haltung, die man später beim Abnehmen des Holzen einnimmt, mit dem Kommando "Bring" die Chance zum Anbiss und zergle mit ihm. Dann "Aus" und wieder ohne Hund spielen, dann wieder Anbiss... Nach einigen Wiederholungen, wenn der Hund immer noch richtig bei der Sache ist, leine ich den Hund an und lege das Holz weg und verlasse mit einem sich idealerweise sträubenden Hund den Platz.
    Nach einigen Wiederholungen dieser Art halte ich im Zergeln inne, immer etwas Zug auf dem Holz damit Hund nicht loslässt und verlange zusätzlich "Sitz". Da halte ich das Holz immer noch mit.
    Später lasse ich den Hund kurz allein Halten, dann kommt erst das "Aus". Das Halten baue ich dann immer weiter aus.
    Wenn das alles gut funktioniert, dann lasse ich den Hund das augelegte Holz holen, später das geworfene.

    Beim Apportieren führen 1000 Wege nach Rom. Es muss zu Hund und Halter passen und zwangfrei sein, dann bekommt man ein Zügiges Apportieren, bei dem der Hund beide Wege in gleicher Geschwindigkeit läuft.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich verwirre dann noch mit der nächsten Methode :D .

    Ich baue die gesamte UO außer Apportieren, Voraus und Ablage über Futtertreiben auf.
    Damit kann ich den Hund völlig konfliktfrei quasi "per Handsteuerung" durch die gesamte UO steuern. Erst wenn diese "Steuerung" problemlos klappt und Hund sich immer dort befindet, wo er sein soll, kommen die Kommandos dazu. Danach entfällt das Futtertreiben und die Bestätigung kommt möglichst über Spielzeug.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ein voller, fester Griff am Ärmel ist durchaus eine ererbte Anlage, die man aber mit schlechtem Training auch schnell kaputt bekommt.
    Knautschen am Holz ist im VPG-Sport eher eine Übungssache.
    Wobei ich da eine erbliche Komponente nicht ausschließen möchte, wenn man sich die Retriever anschaut. Da man als Jäger zerkaute Enten nicht schätzt, sollen diese Hunde nicht knautschen und besonders Retriever fallen mir immer als ruhige, vorsichtige Träger auf. Bei anderen Jagdhundrassen, besonders den Allroundern, gibt es da deutlich öfter Trainingsbedarf.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ferndiagnosen sind ja immer Glückssache, aber ich versuche es mal :D .

    Du warst zu schnell.

    Der Hund sollte schon so wild auf sein Triebziel sein, dass du mit 5-8 Metern beginnen kannst. Dann solltest du das Platz nicht so früh einfordern. Erst wenn der Hund sicher zum Ziel geht, kann man ab und zu mal das Platz fordern.

    Du brauchst eigentlich überhaupt keinen Helfer.
    Das Triebziel sollte in identischer Form doppelt vorhanden sein, damit der Hund direkt von Anfang an lernt, dass es auch das Ding am Platzende gibt, obwohl Frauchen ja mit mir mit dem Teil spielt.
    Erst Triebziel offensichtlich auslegen, Hund mit nehmen, in einiger Entfernung ins Halsband fassen, Heiß machen und dann schicken.
    Das ganze bis zum Umfallen weiterüben, wenn du es echt nicht mehr sehen kannst nochmal so lange ;) .
    Dann das ganze aus GS und anschließendem Fußgehen.
    Ebenfalls wieder ewig dran arbeiten ;) .
    Wenn das immer gut geht, das Triebziel auslegen, bevor du mit dem Hund auf den Platz gehst. Normal arbeiten und dann eben wie ewig geübt den Hund schicken.
    Das Platz erst sehr spät und nur ganz selten fordern.
    Das war es dann schon :D .

    Wenn du das Platz in Laufrichtung haben möchtest, dann brauchst du zusätzlich Geschirr, Langleine, Handschuhe und noch viel mehr Geduld :lachtot: .
    Dann arbeitest du ewig mit sichtbarem Triebziel und bremst den Hund kurz vor Erreichen desselben mit der Leine sanft aus und legst ihn ins Platz. Dann die Beine in die Hand nehmen und für Bestätigung sorgen. Als Triebziel eignet sich hierbei Katzenfutter. Anfangs eine ganze Schale, später eine kleine Menge in einer Fotodose, die man dann ganz am Ende in der Erde verstecken kann. So bekommt man einen Hund, der konzentriert und spannungsgeladen in Laufrichtung liegt. Aber das dauert wirklich ewig, weil man die Übung max. 3 mal tägl. machen sollte und nur ganz langsam vorankommt, wenn man Fehler wie Stöbern, Umdrehen, zögerndes Laufen, usw. vermeiden möchte.

    LG
    das Schnauzermädel