Ferndiagnosen sind ja immer Glückssache, aber ich versuche es mal
.
Du warst zu schnell.
Der Hund sollte schon so wild auf sein Triebziel sein, dass du mit 5-8 Metern beginnen kannst. Dann solltest du das Platz nicht so früh einfordern. Erst wenn der Hund sicher zum Ziel geht, kann man ab und zu mal das Platz fordern.
Du brauchst eigentlich überhaupt keinen Helfer.
Das Triebziel sollte in identischer Form doppelt vorhanden sein, damit der Hund direkt von Anfang an lernt, dass es auch das Ding am Platzende gibt, obwohl Frauchen ja mit mir mit dem Teil spielt.
Erst Triebziel offensichtlich auslegen, Hund mit nehmen, in einiger Entfernung ins Halsband fassen, Heiß machen und dann schicken.
Das ganze bis zum Umfallen weiterüben, wenn du es echt nicht mehr sehen kannst nochmal so lange
.
Dann das ganze aus GS und anschließendem Fußgehen.
Ebenfalls wieder ewig dran arbeiten
.
Wenn das immer gut geht, das Triebziel auslegen, bevor du mit dem Hund auf den Platz gehst. Normal arbeiten und dann eben wie ewig geübt den Hund schicken.
Das Platz erst sehr spät und nur ganz selten fordern.
Das war es dann schon
.
Wenn du das Platz in Laufrichtung haben möchtest, dann brauchst du zusätzlich Geschirr, Langleine, Handschuhe und noch viel mehr Geduld
.
Dann arbeitest du ewig mit sichtbarem Triebziel und bremst den Hund kurz vor Erreichen desselben mit der Leine sanft aus und legst ihn ins Platz. Dann die Beine in die Hand nehmen und für Bestätigung sorgen. Als Triebziel eignet sich hierbei Katzenfutter. Anfangs eine ganze Schale, später eine kleine Menge in einer Fotodose, die man dann ganz am Ende in der Erde verstecken kann. So bekommt man einen Hund, der konzentriert und spannungsgeladen in Laufrichtung liegt. Aber das dauert wirklich ewig, weil man die Übung max. 3 mal tägl. machen sollte und nur ganz langsam vorankommt, wenn man Fehler wie Stöbern, Umdrehen, zögerndes Laufen, usw. vermeiden möchte.
LG
das Schnauzermädel