Beiträge von schnauzermädel

    Die Schweiz hat deutlich strengere Tierschutzrichtlinien als wir in D. Generell ist das erstmal zu begrüßen.
    In der Schweiz ist bereits das Mitführen von stachel oder Schlinge verboten, die Benutzung sowieso. Das ist eine gute Sache.

    Leider kursiert in der Schweiz aber auch ein fachlich nicht sehr überzeugendes Gutachten zur Gefährlichkeit des SD.
    In der Schweiz und auch in vielen anderen Ländern ist VPG keine erwünschte oder angesehene Sportart mehr. In den nächsten Jahren ist durchaus mit einem Verbot dieses Sports in der Schweiz zu rechnen, andere Länder werden nachziehen.
    Das ist leider so.
    Und daher hat die Schweiz jetzt eben eine abweichende PO und verbietet die Belastung des Hundes.

    LG
    das Schnauzermädel

    Unbestritten hat ein Hund abhängig von Alter, Größe, Gewicht, Geschlecht, Aktivität und individueller Verwertungsleistung einen bestimmten Energiebedarf.
    Die umsetzbare Energie eines Lebens-/Futtermittels stellt man im allg. als KJoule oder Kcal dar.
    Grade bei Hunden mit stark wechselden Arbeitsbelastungen ist es nicht schlecht, den Energiebedarf des jeweiligen Hundes zu kennen um abgestimmt füttern zu können.
    Und die meisten Frischfütterer geben eben ungern Getreide, da ein Hund kaum Kohlenhydrate benötigt. Grade bei einer Diät macht es Sinn hochwertige Nahrung zuzuführen und nicht noch leere Kalorien zu geben.

    LG
    das Schnauzermädel

    kasperkopf
    Glasig-gelblich?
    Das ohr ist gewschollen, rot, evtl. teilweise auch gräulich? Die Haut wirkt verdickt?

    Ist eine Malassezien-Dermatitis ausgeschlossen worden?
    Die Diagnose ist in so weit schwierig, da die meisten Hunde diese Hefepilze im äußeren Gehörgang, am Rutenansatz, usw. haben und keinerlei Beschwerden haben.
    Sollten sich im Abstrich diese Hefen nachweisen lassen, dann sollte man nicht unbedingt mit Aurizon o.ä. behandeln, da der pilztötende Wirkstoff Clotrimalzol (das entspricht z.B Canesten) ist und die Stämme häufig resistent dagegen sind. Aber der TA kann ein Rezept für Batrafen-Lösung ausstellen, das wirkt noch recht zuverlässig, da es nicht freiverkäuflich ist. Die Behandlung ist aber sehr langwierig, damit wirklich alle Pilze abgetötet sind.
    Diese Probleme treten oftmals nach Ohrinfektionen auf, weil die Pilze sich auf der geschwächten Haut explosionsartig vermehren.

    @Jocks B:
    Von 9 Hunden bei uns hatten 3 vermehrt Ohrprobleme bei regelmäßiger Getreidegabe. Es war einfach das Getreide, unanhängig davon ob es als Fertigfutter oder als Einzelkomponente gegeben wurde. Auch glutenfrei oder glutenhaltig, übliche Sorten oder Pseudogetreide spielte keine Rolle.
    Bei befreundeten Züchtern taucht auch immer mal ein Hund auf, der ständig Ohrprobleme hat. Meist, aber nicht immer hilft neben einer konsequenten Behandlung eine Futterumstellung. Die Probleme sind dann weg oder zumindest gemindert. Ab und zu hilft es gar nicht.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Weißbrot:
    Du lieferst mir Werte für eine frische Scheibe Weißbrot,und so etwas würde ich meinen Hunden nie geben.
    Wenn du nochmal in meinen ersten Beitrag schaust kannst du lesen daß ich : 1 kleine getrocknete Scheibe Weißbrot geschrieben habe!!!
    Diese fällt in die Kategorie Schonkost und ist mit deinen Angaben absolut garnicht zu vergleichen. ;)

    Lieben Gruß
    Christina

    Hat getrocknetes Weißbrot durch den Wasserentzug weniger Kalorien :???: ?
    Es macht trocken wie frisch dick.

    LG
    das Schnauzermädel

    Ich bin sehr zufrieden mit der Agila.
    Bisher habe ich sie leider jedes Jahr voll ausschöpfen müssen, ich habe also den Beitrag und noch mehr wieder rausgeholt.
    Gezahlt haben sie immer sehr schnell und alles problemlos erstattet.
    Rausgeworfen haben sie uns auch nicht, obwohl wir leider ein Minusgeschäft sind.

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Ohne jemandem Nahe treten zu wollen, ich finde es mutig per Ferndiagnose bei sowas eine Allergie (vor allem auf was?) zu "diagnostizieren".

    Ich fühle mich jetzt mal angesprochen :D .

    Ich "diagnostiziere" keine Allergie, sondern gebe nur den Denkanstoß, dass die vermehrte Aufnahme von Kohlenhydraten bei manchem Hund zu vermehrter Bildung von übelriechendem, schwarzem Ohrenschmalz führt. Das sind einfach Erfahrungswerte über die Jahre. Und die habe nicht nur ich, sondern auch manch Futtermittelhersteller wirbt damit, dass sein Futter genau diese Probleme nicht macht ;) . Wobei ich grade bei diesen Herstellern nicht ersehen ann, warum ihr Futter anders sein soll.
    Die vermehrte Schmalzproduktion ist ein hervorragender Nährboden für Bakterien und Pilze, es kommt zu immer wiederkehrenden, nicht zufriedenstellnd behandelbaren Ohrinfektionen.
    Eine kohlenhydratarme Ernährung ist keine Allergiediät ;) , da kann man sehr abwechslingsreich füttern.

    LG
    das Schnauzermädel

    Häufig ist tatsächlich das Futter an Ohrproblemen schuld.
    Ihr habt ja (hoffentlich sehe ich das richtig :ops: ) einen kleinen Hund.
    Da kann man leicht getreidefrei füttern, wenn man gute Reinfleischdosen mit püriertem Gemüse, wenig Obst, etwas Öl und etwas Calciumersatz anbietet.
    Getreidefrei ist ein guter Ansatz, aber oft bringt erst eine Fütterung fast ohne Kohlenhydrate Erfolg. Bei dem üblichen Trofus, die getreidefrei sind, ist immer noch sehr viel Stärke enthalten, weil Kartoffeln oder Bananen das Getreide ersetzen. Mit Rohfütterung ohne Getreide und mit wenig Obst kann man das umgehen. Bei einem kleinen Hund wird man auch mit Reinfleischdosen nicht arm ;) , das Füttern geht immer noch sehr schnell und ist wenig aufwändig.

    Aber der betroffene Hund ist eine Hündin, richtig?
    Wann war sie läufig?
    Ist sie evtl. leicht scheinschwanger?
    Verläuft der Zyklus ganz normal oder gibt es Phasen, die zeitlich auffällig sind?
    Starke Hormonschwankungen und hornonelle Störungen sorgen bei manch einer Hündin für ständige Ohrprobleme.

    Wenn im Ohr Streptokokken vorhanden sind, warum bekommt der Hund dann nur Zinksalbe? Eine nach Antibiogramm ausgewählte antibiotische Lösung/Salbe sollte schnell Erleichterung bringen. Wobei man die oben genannten Punkte dringend mit betrachten sollte, wenn Hund öfter Probleme hat.

    Gute Besserung!
    das Schnauzermädel

    Zitat

    Wegen Schadesersatz, kann ja sein, dass du nachwuchs geplant hattest. :roll:

    Wenn dein Hund Papiere hat und keine Zuchtausschließenden Fehler würde ich mal über eine Klage nachdenken

    Abgesehen von der Tatsache, dass es bei dem Hunde der TE um einen Mix geht, Einhoder sind nicht zuchttauglich ;) . Und da normale Hundezucht selbst bei Finanzämtern als Hobby gilt, da man dabei von Verlusten und nicht von Gewinn ausgeht, wird es schwer finanzielle Ausfälle nachzuweisen.

    Aber es ist und bleibt trotzdem Sachbeschädigung, weil ein Hund leider eine Sache ist. Nur wird es nicht viel bringen, da sich sicherlich x Sachverständige finden, die die Komplettkastration als einen Segen für das Tier darstellen, wenn man einen Prozeß anstreben würde.
    Trotzdem würde ich dem TA die Leviten lesen und mich bei der zuständigen Tierärztekammer beschweren. Ich bin die Krankenkasse meines Hundes, ich bin der Besitzer des Hundes, also bestimme auch ich, was bei meinem Hund gemacht wird und der TA muss sich fügen, wenn ich keine tierschutzrelevanten Wünsche habe!

    LG
    das Schnauzermädel

    Zitat

    85 € + "Hallo"-Gebühr (hier 19€)
    Fand das ok.

    Ich finde es schon eher teuer.
    Hier gehts von 45€ bis zu 120€ und diese Schwankungen finde ich eine Frechheit. Die Schweiz ist bei den TA-Kosten ja sehr weit vorn, aber selbst da kommt man mit umgerechnet 70€ hin.

    Generell finde ich es eine gute Erfindung, man kann die "Kastration" länger ausprobieren, man kann einen potenziellen Zuchtrüden zeitweise "abschalten", man kann Rüden mit Prostataproblemen helfen, wenn sie nicht mehr operationsfähig sind.
    Sicherlich sollte das ganze nicht so günstig sein, dass man es mal eben unüberlegt macht, weil es ja so praktisch ist, aber eine gewisse Einheitlichkeit bei den Preisen wäre schon anzustreben.
    Ich finde es auch eine interessante Sache für manche Tierheime. Je nach Haltungsform sind dort Kastraten ja durchaus besser und auch für den Hund lebenswerter händelbar. So hätte man nach einer Übergangszeit einen zeitweiligen Kastraten, keine Operationsnachsorge, keine Tablettengabe über eine Woche und der zukünftige Besitzer kann selbst entscheiden. Aber im oberen Preissegment ist das ja leider unbezahlbar.

    LG
    das Schnauzermädel