Ich habe hier Pläne aus den 70ern, die sehen viel gekochtes Fleisch mit Nudeln, Haferflocken oder Kartoffeln vor, einen Milchproduktetag und einen Fastentag. Hochwertiges Fertigfutter wird dort als Notlösung für Reisen oder als Abwechslung an einem Wochentag vorgeschlagen, von einer alleinigen Fertigfutterernährung wird abgeraten. Knochen werden als gefährlich eingestuft.
Dazu Bücher über Jagdhundehaltung, dort darf das Fleisch roh gegeben werden und es sind Anleitungen für Futtergruben,weil man ja kaum Kühlmöglichkeiten hatte.
1884 schreib Bungartz, dass man einer Hündin nach der Geburt eine kräftige Fleischbrühe mit Leinöl geben solle. Welpen bekamen erst Milch mit Brot, dann Fleischbrühe mit Brot, zerstossene Knochen und Fleisch, dazu Lebertran. Nach dem Zahnwechsel gibt es dann das Futter für erwachsene Hunde. Größere Hunde bekommen gutes Fleisch (auch Pferd), Knochen, ausgebackenes Brot, Gemüse, Reis und geknetete Kartoffeln, die am Stück schlecht verdaut werden. Kleinere Hunde füttert man mit Brühe und Brot, ab und zu etwas Fleisch, aber generell sollten sie Diät halten.
Hundekuchen werden als bequemes Futter empfohlen und sind eine noch recht neue Errungenschaft.
LG
das Schnauzermädel