Sei mir nicht böse, das ist kein Angriff
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Warum gibst du den Hund deiner Trainerin?
Das bringt relativ wenig, denn deine Art der Kommunikation mit dem Hund ist anders, dafür wirst du aber frustriert.
Verabschiede dich vom BH-Schema
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Ich weiß, es ist eine doofe Dressurleistungs, aber versuche es einfach mal praktisch zu sehen, das entspannt ungemein.
Ein himmelnd bei Fuß laufender Hund lässt sich überall vorbeiführen und belästigt niemanden.
Also weg vom Schema, dein Ziel wird jetzt der voll konzentrierte Hund auf einem vollen Wanderweg oder mitten in der Stadt. Vergiss die Prüfung, du möchtest das ab sofort im Alltag können.
Ablage ist auch alltagstauglich, also übe sie auch so. Ein Hund, der beim Kochen nicht im Weg liegt, beim Bäcker liegend wartet oder was auch immer.
Selbst Sitz und Platz aus der Bewegung kann man bestens brauchen, wenn man Kot aufsammeln muss oder jemanden ohne den Hund begrüßen möchte
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Bau es dir in den Alltag, finde einen Sinn für die Übungen. Mache nicht den ganzen Alltag zum Training, aber suche dir bewusst Teile davon aus. Auch Bäume und Poller sind tolle Gruppen.
Wenn das gut klappt, dann trainiere auf dem Platz, denn seid ihr im Prinzip prüfungsfertig. Mach dir keinen Stress mit dummen Übungen, die am Tag X sitzen müssen, nimm es ins Leben mit.
Dann ist das ganze fast ablenkungsfrei auf dem Hundeplatz ein Klacks.
Und Agi? Klar warum nicht?
Arbeite an er Führigkeit, sorge dafür, dass du weniger rennen musst. Dann wirst du dich auch wieder deutlich wohler und sicherer fühlen. Wenn du nur an Minisequenzen die Lenkbarkeit bearbeitest, dann sollte dein Körper mitmachen und du gewinnst Vertrauen in dich selbst zurück.
LG
das Schnauzermädel