Beiträge von Falbala

    Ich hab - glaub ich - das umgekehrte Problem, was man bei so einer wie mir vermuten würde. Ich finde nichts ernsthaftes.

    Bei uns wär's Fährte und Feinstoffsuche - alles in der Richtung. Das Ernsthafte - nur nicht Verbissene, das nervt mich - beim VPG fehlt mir bei der Fusshupenausbildung (wenn man Agility nicht machen kann) und ich weiss nicht so ganz genau, wohin und wurschtel so etwas authistisch vor mich hin. Der einzige (ausser mir), der meine ernst genommen hat, war der ZOS-Trainer, der auch viel als Helfer arbeitet und Suchhunde ausbildet - also auch wieder VPG. Daher hab ich meinen hohen Massstab - ich habe noch nie jemand kennen gelernt, der auch nur annähernd so gut mit Hunden umgehen kann. Von so einem kann man sich wahnsinnig viel abkucken. Und zwar an einem Tag mehr als von Wald-Wiesen-Trainern in Monaten. Leider ist der über 100 km weg von uns, so dass ich zu seinen regelmässigen Sportgruppen nicht gehen kann.

    Dabei liegt da noch einiges brach bei meinem Zwerg, was ich gerne fördern würde - eben Richtung Fährte, Feinstoffsuche - auch, wenn sie nie ein Bluthund wird. Aber sie arbeitet gut und gerne mit mir. Immer nur zu Seminaren/Schulen zu gehen, halte ich nicht für sinnvoll, weil gerade die Vereinsarbeit das Kontinuierliche mit sich bringt, was es braucht. Ich dachte da auch an mind. 2 x die Woche (und Arbeitseinsätze *schuft*)

    Also es geht mir nicht nur um Auslastung, auch nicht um Grundgehorsam (den hat sie) sondern um Förderung, weil ich es einfach toll finde, was alles aus meinem Zwerg rauskommt, und wie sie arbeiten kann, wenn man es richtig anstellt, auch wenn wir nie auch nur nen Apfel gewinnen werden, weil ich die Ambition nicht habe. Aber als Ersthundebesitzerin brauche ich Hilfe, Ideen, Vergleiche und viel Übung.

    Was ich allerdings auch nicht so mag, ist die "Dressur" bei UO.

    Die Vereinsgeschichte mit Vor- und Nachteilen kenn' ich auch von anderen Sportarten und das ist wohl überall dasselbe. Ich finde auch: es gibt halt keine Heinzelmännchen und dessen muss man sich bewusst sein. Darüber hinaus waren bei uns zumindest diese Arbeitseinsätze auch noch meist ziemlich lustig. Aber wenn ich keine Zeit dazu habe - muss ich wenigstens zahlen. Sollte man im Gefühl haben in einem Verein.

    In dem Verein, in dem wir waren, als ich Jugendliche war, haben wir - allerdings nicht nur mit 15 Leuten - ein ganzes, grosses Haus (Skihütte, war aber so gross wie eine von diesen Pensionen in Skigebieten) in Arbeitseinsätzen gebaut - ohne Hilfe von aussen. Kommt halt auch drauf an, wer Mitglied ist und wie viele.

    Gut kochen könnte ich ja..... und weiss auch, wie man eine Schraube reindreht.... aber als Besitzerin einer weissen Fusshupe würd ich mich nicht mal auf so einen Platz trauen.... gibt's bei Euch solche? ... also ich meine: mit 2,7 kg Hund? Für SD natürlich nicht. Aber für Fährte/UO?

    Hach, wie richtig, was Ihr schreibt.

    Obwohl ich nie so einen Hund haben werde (ich bin meiner Rasse verfallen), rühert mich die Geschichte der Kampfhunde und wie sie noch heute missbraucht werden, wirklich zu Tränen - klingt pathetisch, ist aber so. Schon alleine aus diesem Grunde sind sie mir nahe und auch sympathisch. Aber gerade deshalb kann ich auch gut verstehen, wie sie sich entwickelt haben.

    Nur weil sie so eine furchtbar traurige Geschichte haben, muss ich sie nicht "verstofftierlichen".

    Fehleinschätzung (kampfschmuser) bei jedem Hund ist das Schlechteste - nach offener Qual, wie bei Kampfhunden geschehen - was man einem Hund antun kann.

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    Was ich ebenfalls kritisch sehe ist VPG als Breitensport für jeden Hund. Ich kann den Sinn zumindest nicht erkennen. Auslastungs- und Sportmöglichkeiten für Hunde gibts mittlerweile schließlich auch anderweitig en masse.

    Genau das wollte ich fragen.

    Welches Wesen bei Hunden ist geeignet für SD? Welches überhaupt nicht? Nur souveräne, sichere? Könnte es bei z.B. besonders hibbeligen, nervösen, oder bei ängstlichen oder auch nur unsicheren Hunden gefährlich sein oder wie wirkt sich das aus? Oder beruhigt/stärkt die das wie z.B. Nasenarbeit?

    Um noch weiter zu gehen: Wie sieht das bei aggressiven, bissigen Problemhunden aus? Ich frage das, weil Zookie zusammen mit u.a. 2 Problemhunden - ein Dogo und ein Dobermann - ZOS gelernt hat, die das als Teil der "Therapie" machen. Wäre so was überhaupt möglich beim SD?

    Versteh, Schnauzer.

    Ich hab die Sachkundeprüfung - in der Schweiz muss die jeder machen - theoretisch und praktisch. Ist aber eher nicht viel mehr als marginales Grundwissen und dient dazu, wie ich vermute (!), "auffällige" Hunde und Halter zu registrieren.

    Zitat

    Und die durchgeknallten nuja ... Meinste die werden sich den festen Regeln und Statuten unterwerfen?

    Nein.

    Positiv durchgeknallt find ich ja ok ...... *zwinker* Buddy ....hehehe.....

    Das mit dem Biologischen beruhigt mich ungemein.

    Ich sehe es aber durchaus als schwierig an....z.B. ist es kein grosses Problem, wenn meine Kröte das Anstupsen nicht richtig gelernt hat oder meine Hand anstupst anstatt den Suchgegenstand beim Konditionieren. Hab ich halt'n Fehler gemacht.... Schwamm drüber. Gleiches bei UO - läuft er halt 3 cm weiter weg vor mir. Beim SD ist es schon fatal, wenn der Hund nicht wirklich und 100% nur auf den Beissarm konditioniert ist - was ja für einen Hobby-Hundemensch nu nicht ganz einfach zu machen ist.

    Klingt bei dir immer so einfach, Schnauzer, ist es aber nicht. Dennoch sollte es so sein. Und besonders stelle ich mir dann die "interessanten Grüppchen" vor, wenn die es nicht "einfach" so hinkriegen wie Du.

    Ausserdem scheint es mir da noch wichtiger als sonstwo, wie ihr sagt, nicht die Geduld zu verlieren und das Ganze positiv für den Hund aufzubauen. Und klar: Humor darf nie fehlen mit den Hundis.

    Ja, genau - eine Art Eignungsprüfung, wie Fidjis Daddy schreibt. Wobei ich das als schwer erachte - kennt man ja bei "Prüfungen".

    Das seh ich eben immer noch als Problem an. Dass Hinz und Kunz sowas machen kann und nicht nur solche, die das präzise, fachkennend und verantwortungsbewusst machen.

    So wie ihr das beschreibt, muss man ein souveräner Hundemensch sein... finde ich immer noch, auch, wenn Du, Buddy sagst, es sei nicht so schlimm.

    Und um mal wieder die Klischees zu bedienen: wenn ein durchgeknallter Psycho das macht oder auch nur der brave Familienvater, der mit dem Stress in der Firma nicht zurecht kommt .... gut' nacht und auf Wiederseh'n.

    Wie schätzt Ihr das Verhältnis ein?