Beiträge von Bonadea

    Wir waren letztes Wochenende auf dem Int. Sheltieturnier in Holland und ja - die runnings sind wirklich schwer im Kommen! Ich würde sogar behaupten, dass mehr als die Hälfte der Hunde runnings hatten, und das nicht gerade schlecht. Abgesprungene Zonen gab es besonders eher bei den "nicht-runnings-Hunden".

    Aber so oder so ... RC sind soooo aufwendig im Training und ich habe leider keinen Steg, wo ich mehrmals die Woche wirklich trainieren könnte. Mein erster Hund hat an alle Zonengeräten 2on2off.

    Kaami lernt gerade runnings an der Wand, 2on2off am Steg und 4on an der Wippe. Wenn sich die Gelegenheit ergibt, würde ich wohl schon später mal runnings am Steg zusätzlich trainieren wollen. Aber aktuell leigen die Prioritäten doch noch etwas woanders :)

    Hier unser aktueller Steg:

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    Mit Futterbeutel kommt man sicherlich auch weit. Aber mich würde schon nerven, dass man danach eben doch immer wieder mit Futter bestätigt - also Futterbeutel aufriemeln, füttern - und erst dann kann man weitermachen, da ist die ganze "Spannung" schon wieder raus irgendwie ... Und zergelst du damit auch?

    Wer ohne richtiges Spielen auskommt, braucht das Spielen eben nicht. Ich will dich ja gar nicht vom Gegenteil überzeugen ;-) Jeder Jeck ist anders.

    Ich kann mir Hundetraining ohne Spiel einfach nicht vorstellen. So wie ich meine Hunde trainiere, nutze ich einfach alles was ich an Möglichkeiten habe, Futter, Spielzeug, Futtermaschine, Stimme - whatever.

    Aber wie gesagt, das soll hier eigentlich nicht das Thema sein. Sondern eher, wie man gehemmte Hunde zum Spielen bekommt - denn das war ja die ursprüngliche Frage des Themas. Und der Weg über Futter zum Spiel ist da sicher eine gute Idee. Vielleicht findest du ja für June in den Videos schon paar gute Anregungen?

    Berichte auf jeden Fall wie es weiter geht!

    Wenn man da persönlich nicht so ambitioniert ist, BRAUCHT man bestimmt keinen "spielenden" Hund.

    Wenn man allerdings im Hundesport aktiv ist, gibt es zahlreiche Gründe mit Spielzeug zu belohnen. Generell hat man bei Spielzeug defintiv schon mal einen Hund der "in Bewegung" ist, grundsätzlich hat man dort einfach mehr Dynamik als mit Futter.

    Mit Spielzeug kann man sehr gut vom Hundeführer WEG belohnen (geworfenes Spielzeug) - zum Beispiel wichtig, wenn man an Distanz arbeitet oder man mehr Fokus und Drive haben will.


    Natürlich muss man jeden Hund individuell betrachten und man sollte keinen Hund in irgendein Muster quetschen. Und ja, viele Hunde arbeiten in manchen Bereichen besser mit Futter. Aber es ist definitiv wertvoll die Möglichkeit zu haben, mit Futter UND mit Spielzeug arbeiten zu können :)
    Und dafür muss man herausfinden, was einem Hund Spaß macht oder man muss ihm eben den richtigen Spaß an der Sache vermitteln.

    Ein Hund, der z.B. fünf jahrelang nur Sofa und seine Hundewiese sieht und anderweitig nicht gefördert wird, wird auch kein Shapinggenie in der ersten Clickereinheit seines Lebens, das heißt aber nicht, dass er nicht trotzdem prinzipiell richtig Spaß an der Arbeit entwickeln kann.

    Und genau so ist es mit dem Spielen.

    Danke für den Beitrag. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo der Unterschied zwischen zergeln mit mir und mit Henry ist - sobald ich den Strumpf in die Hand nehme, mit dem sie vorher mit Henry gezergelt hat, spielt sie nicht mehr. Zumindest war das bisher so, denn:

    Eben hat sie mit mir mit dem Futterbeutel gezergelt :D Ist ja schonmal ein guter Anfang. Und ich glaube es hat ihr auch Spaß gemacht. Wir bleiben auch dran.

    Meine Hoffnung ist so ein bisschen, dass es bei June ist so wie bei deiner mit dem Futter - nette Belohnung, aber nicht so, dass das Hirn wegknallt. Denn auch Trofu findet sie beim Training noch super. (Der Hund ist echt meeeeeega verfressen, die kann auch im totalen Arbeitseifer auf dem Hundeplatz noch eine Vollbremsung hinlegen, wenn auf dem Boden ein einziges Leckerchen liegt)

    Wenn wir das gar nicht hin bekommen, ist ein Trainer bestimmt eine Alternative. Allerdings glaube ich, dass wir 2 das bisher halt wirklich nicht gelernt haben. Da bin ich sicherlich auch schuld, indem ich das nicht so auf dem Schirm hatte.


    Es gibt schon eine Reihe Shelties, die etwas komisch mit dem Spielen sind und es auch definitiv "verlernen" oder es eben nicht so geil finden (sicherlich gibt es da auch einige andere Rassen, aber da kenne ich mich jetzt nicht so aus.)

    Kaami ist ne richtige Rampensau, rennen, beißen, kläffen ... sobald sie laufen konnte, ist sie wie ein Irre bei der Züchterin rumgefetzt - aber sie hatte anfangs auch etwas wenig Schwierigkeiten mit dem "richtigen" Spielen mit mir. Ihr Fokus lag auch sehr bei anderen Hunden. Wenn ich da nicht von Anfang an dran geblieben wäre, hätte es sicherlich auch hinterher viel mehr Mühe gekostet, das Spielen in den richtigen Kontext zu bekommen.

    Ich finde, Geduld zahlt sich aus. Einfach dranbleiben :) June ist ja nicht uninteressiert, aber ihr fehlt wahrscheinlich vielleicht einfach etwas das Selbstbewusstsein mit dir so hemmungslos zu spielen (jaja, die netten Shelties eben ...) - ich würde sie viel gewinnen lassen. Das wird schon, bin da ganz zuversichtlich! :)

    Es ist schon sehr wertvoll, wenn man einen Hund mit Spielzeug belohnen kann und ich finde die Mühe ist es definitiv wert es zu versuchen. Verstehe auch nicht, wieso hier gleich wieder auf "dem bösen Spielzeug und den triebgestörten Hunden" rumgeritten wird. Aber ja ... ist wieder typisch.

    Hatte ich dir die Links eigentlich geschickt?

    Es gibt gute Kurse zum richtigen Spielen von Polona: http://polonabonac.com/?page_id=3264

    Zum Mutmachen! Ja, Spielen kann ein Hund lernen!!!! Bitte zu Ende schauen!

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    Ich würde mal ausprobieren ob es irgendwas gibt, was sie wirkliuch spannend findet. Raschlend Tüten? Quietschies? Fleece? Gummi? Stoff?

    Es gibt auch Futterbälle, die man mit Futter füllen kann. Ansonsten Futterbeutel oder eine Socke mit Schweineöhr, die man dann an eine Schnur hängt und jagen lässt.

    Alle Shelties fliegen hoch :D

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